Aruba mit dem Taxi

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  • Zusammen mit einem Pärchen vom Barbados-Ausflug haben wir am Hafen nach einem Taxi-Guide gesucht. Lieber nicht sofort die am lautesten schreienden Anbieter nehmen. Wir sind raus aus dem Terminalbereich gegangen und haben dort einen Guide genommen. Kleinbus zu viert bekommen. Fahrt zu Casibari Rock Formation, Natural Bridge, The Lighthouse (ca. 2,5 Std) und anschließend am Eagle Beach abgesetzt für 3 Std. Dort hat er uns danach abgeholt und zum Schiff gefahren. Kostetet 35 USD/Pers. Die Kombination Inselrundfahrt (Nordteil) und Strandaufenthalt zum Relaxen und Baden hat uns auch gutgefallen und war nicht teuer.

  • Ich kann zu obiger Taxitour eine Kopie aus meinem Reisebericht beisteuern.


    Wir haben die Taxifahrt im Januar 2014 im Rahmen unserer Cruise mit der alten Mein Schiff 2 gemacht.


    Auf dem Weg zum Frühstück sah ich schon meinen ersten Divi-Divi-Baum. Diese sind bezeichnent für diese Insel:


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    Uuuupss – ich dachte die wären an Land, und nicht im Wasser ….?? – Ist wohl dort „gestrandet“ ?

    Und ein „verhangener“ Blick auf die Insel:

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    Zum Frühstück trafen wir zufällig ein Ehepaar, das wir bei unserer Taxi- und Strandtour in der Dom. Rep. kennen gelernt hatten und sympathisch fanden. Wir setzten uns zusammen an einen Tisch und besprachen, was wir für den Tag geplant hatten und beschlossen, ihn gemeinsam zu verbringen und uns um 10.30 Uhr vor dem Schiff zu treffen.


    Unsere erste Anlaufstelle war wieder mal der Taxistand. Dort besprachen wir mit dem Taxifahrer unsere Ziele und verhandelten den Preis mit 20 USD / Person. Der Taxifahrer hat das Taxi dann noch mit 4 weiteren Personen „gefüllt“. Leider waren bei allen Haltepunkten dieser Taxirundfahrt (ausser natürlich am Ende der Strandaufenthalt) nur 10 bis 15 Minuten Aufenthalt vorgesehen. Hier ließ sich auch nicht handeln (auch andere Gruppen hatten das gleiche Los zu tragen). Wahrscheinlich können die Taxen so 2 – 3 Fahrten pro Tag machen ... Aber ihr kennt ja das akademische Viertel … Letztendlich waren wir glaube ich doch etwas länger an den Orten …


    Zuerst fuhren wir zu den Casi Bari Rock Formations. Hier meine Kurznotizen aus meiner Urlaubsvorbereitung: Die Casi Bari Rock Formations liegen in der Inselmitte von Aruba; geheimnisvoll, riesiege Dioritblöcke. Sie sind geologische Ausnahmeerscheinungen im Vergleich zum Rest der Insel. Sie sind mit mysteriösen Petroglyphen geschmückt. Von dort sehr schöner Ausblick, auch auf den 167 m hohen Hoolberg.

    Der Parkplatz befindet sich direkt an dieser Felsenformation. Von dort steigt man auf die Felsen hinauf.


    Man geht automatisch erst einmal den Weg, den alle gehen (Massentrieb):

    Dieser hat jedoch eine Engstelle


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    --- AUAAAHHH – Kopf !!! Aber Ich NICHT! ----

    Aber geht man diese Engstelle nicht, kann man auch dies hier nicht sehen:

    17550768vu.jpg– natürlich habe ich den Verkehr aufgehalten, um dieses Foto zu knipsen --


    Und so sieht es dann von oben aus, wenn man den Felsen „erklommen“ hat (sind aber nur max. 5 Minuten!)


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    – ich finde, da lohnt sich der „Aufstieg“ – Irgendwie fühlte ich mich an Kapadokien (Türkei) erinnert, aber da sind es natürlich keine Felsen, die „aus der Erde aufsteigen und aussehen wie Pilze“ -

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    - MEIN Schiff darf natürlich auch nicht fehlen ….! – und das Wetter meinte es gut mit uns!!!

    Leider habe ich von oben nicht mehr Fotos geschossen. Ich habe lieber die Rundum-Aussicht (360 Grad) gefilmt. Aber durch den sehr starken Wind dort oben sind die Filme leider auch sehr verwackelt …. Auch wenn ich es Euch hier nicht zeigen kann: Die Aussicht fand ich einfach genial!


    Der Abstieg war leichter als der Aufstieg, denn von oben sah man dann eine Treppe, die hinunterführte. Diese Treppe „versteckt“ sich unten etwas, da man halt erst einmal den Massen hinterherläuft und sich lieber den Kopf stößt (Witz – ist mir natürlich nicht passiert!). Sie befindet sich einige wenige Meter hinter (bzw. „um die Kurve“) dem anderen, „schwierigeren/engen“ Aufstieg. Von oben fällt einem dieser Weg direkt ins Auge, man kommt gar nicht auf die Idee, den anderen Weg hinunter zu gehen.

    Nun noch ein paar Fotos von der Landschaft am Fuße des großen Felsens:


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    Als wir dann alle wieder am Taxi zusammen waren, ging die Fahrt weiter in Richtung Baby Bridge. Hierzu auch noch ein paar Infos aus meinen persönlichen Reise-Vorbereitungs-Notizen: Die Natural Bridge liegt an der Ostküste und war bis zu ihrem Einsturz im Jahre 2005 eine 35 m lange und 8 m hohe Kalksteinbrücke und somit die größte, vom Meerwasser ausgespülte natürliche Felsbrücke der Karibik. Seit ihrem Einsturz zieht die nahe, begehbare Baby Bridge (Höhe und Länge habe ich nicht gemessen) die Besucher an. An der eingestürzten Natural Bridge sind wir (auf unseren Wunsch hin) nur vorbei gefahren und kamen dann zur Baby Bridge. Aus mehreren Felsspalten wird das Meerwasser mit starkem Druck gepresst. Fontänenartig schießt es aus dem Atlantik in die Höhe.

    Ich fand das Getöse der Brandung, die Fontänen und die Landschaft einmalig und super klasse!!! Ich habe so etwas halt vorher noch nicht gesehen ....!



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    bin ich schon wieder in Kapadokien (Türkei) ??

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    Nach diesem Erlebnis ging’s dann mit dem Taxi weiter zum Leuchtturm.

    Auf der Fahrt zum Leuchtturm, habe ich/mein Freund aus dem Taxi heraus auch noch ein paar Fotos geschossen:


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    und hier ist er wieder: Mein Divi-Divi-(Zwillings-)Baum in der Natur! -


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    so wohnen hier sicher nur die Reichen ….-


    Auf der Fahrt zum Leuchtturm ist der Taxifahrer mit uns noch durch eine sehr große Golf-Hotel-Anlage gefahren, wollte er Werbung machen, sahen wir so reich aus?



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    Und dann erreichten wir den Leuchtturm. Auch hierzu wiederum ein paar Notizen aus meiner Vorbereitung: Leuchtturm California Light House (auch: el faro blanco genannt), am Nordpunkt der Insel gelegen, 30 m hoch


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    Den Leuchtturm konnte man leider nicht „besteigen“, aber die Aussicht von dieser Plattform ist auch nicht ohne:



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    auch von hier der Blick auf die eher etwas karg wirkende Landschaft -

    --- Kokoswasser aus der frischen Nuss gab’s hier oben zu kaufen – über Geschmack lässt sich streiten - denn es gab das Wasser zu trinen und nicht die Milch!!! ---



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    – uuupss – was kommt denn da geschlichen ---


    Im nächsten Beitrag gehts weiter .... zum Eagle Beach auf Aruba

  • Ja, nach diesem auch wieder sehr schönen Stop ging es dann weiter zum Eagle Beach.

    Hier zahlten wir erst einmal den Taxifahrer für die komplette Fahrt, einige fuhren auch direkt mit ihm zum Schiff, andere blieben mit uns am Strand. Hier auf Aruba ist es DIE Ausnahme. Hier haben wir den Taxifahrer schon VOR der Abholung (Strand – Schiff) bezahlt, er ließ nicht locker. Ich denke, das liegt daran, dass allgemein bekannt ist, dass man mit dem öffentlichen Bus vom Eagle Beach zurück zum Schiff kommt (einfach an der Bushaltestelle vor dem Cruise Port den Bus Nr L 10 nehmen, der fährt Euch dann für ca. 2,30 USD/Person/Strecke die Küste rauf – also Hinfahrt -! Wenn ihr zwischendurch aussteigt, müsst Ihr allerdings wieder die 2,30 USD/Person zahlen!). Diese Methode haben sicher schon einige für die Rückfahrt vom Eagle Beach zum Schiff gewählt und so den Taxifahrer geprellt. Wir vereinbarten mit dem Taxifahrer, dass er uns in 2 Stunden vom Eagle Beach wieder abholt. Er kam natürlich auch pünktlich – na ja, wenn nicht, wären wir halt mit dem öffentlichen Bus zurück zum Schiff gefahren – hätte uns auch nicht arm gemacht.


    Aber hier ein paar Fotos vom Eagle Beach (ihr wartet sicher schon drauf) und von unserem schönen Strandspaziergang:



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    17550970bz.jpg- die Apfelbirne von MS 2 schmeckte nicht nur uns …!



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    - unser Rastplatz unterm … (ja ihr wisst es ja jetzt: Divi-Divi-Baum)



    Und wenn ihr hier am Strand (oder anderen Stränden dieser Insel) große schwarze Vögel seht - jaaa - es sind Pelikane, diese sind hier zu Hause und schwarz. Wir haben hier am Strand auch einen schwarzen Pelikan gesehen, der sich im Sturzflug einen Fisch aus dem Wasser schnappte, sich noch kurz treiben ließ und dann wieder (leider zu schnell für meine Kamera - aber die Erinnerung bleibt! ) wegflog!


    - und wie „endet“ ein sehr schöner Tag?


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    - so wie er angefangen hat - mit meinem gestrandeten Divi-Divi-Baum -

Aruba

„Aruba“ Aruba liegt etwa 25 Kilometer vor Venezuela in der Karibik und gehört zu den niederländischen Überseegebieten. Dadurch ist auch der niederländische König das offizielle Staatsoberhaupt der Insel und deren rund 107.000 Bewohner. Hauptstadt und das wirtschaftliche Zentrum ist Oranjestad an der südlichen Küste. Ein Landausflug beginnt immer am Hafen Oranjestad, der auch der größte Hafen der Insel ist. Direkt am Hafen befindet sich auch das älteste von Niederländern erbaute Gebäude der Insel - das Fort Zoutman. Die Festung wurde 1792 errichtet und beherbergt heute das Historische Museum. Andere Sehenswürdigen wie das Nationale Archäologische Museum oder ein historischer Kalkofen lassen sich auf eigene Faust erkunden.

Gerade für tauchbegeisterte Touristen ist Aruba ein Mekka. Seit Jahrzehnten ist die Unterwasserwelt um die gesamte Insel streng geschützt. Dadurch konnte sich die unvergleichbare Artenvielfalt der karibischen See erhalten. Von Seepferdchen bis Haien lassen sich zahlreiche Arten der Unterwasserwelt entdecken. Außerdem gibt es rund um Aruba zahlreiche Wracks, die sich erkunden lassen. Natürlich muss man für Ausflüge auf dem Meer nicht zwingend tauchen können. Es gibt zahlreiche Angebote, bei denen man schnorchelnd auf Entdeckungsreise gehen kann. Wer nach einer Kreuzfahrt lieber an Land bleiben möchte, findet im Süden den Nationalpark Arikok. Oder man entspannt einfach an einem der endlos langen Sandstrände, für die Aruba bekannt ist.