Guidos Taxi Lanzarote

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  • Haben mit Guido am 11. April 2017 die Tour (Auf den Spuren von César Manrique) gemacht. Waren ca. 7. 5 Std. unterwegs. Haben fast die gesamte Insel gesehen. Würden sofort wieder bei Guido einsteigen.

  • Hallo könnte mir jemand berichten ob man direkt am Hafen abgeholt wird wenn man über Guido bucht und was so ein Tagesausflug kostet.Bin so unsicher ob wir auf dem Schiff buchen sollen oder bei Guido der immer wieder positiv bewertet wird.2 weiber alleine unterwegs

  • Inselrundfahrt Lanzarote mit Guido 29.11.2018

    Pünktlich um 9.30 Uhr hat uns der langjährige, deutsche Auswanderer Guido (taxi-lanzarote) am Hafenausgang Arrecife mit seinem Kleinbus für 6-8 Personen abgeholt. Der Kontakt war problemlos über seine Homepage hergestellt. Hier ist auch ersichtlich wie viele Personen sich bereits für die Tour gemeldet haben.

    Die Fahrt ging zunächst in den Norden zur Kunst-und Kulturstätte Jameos del Aqua.

    Die Besichtigung der teilweise eingestürzten Lavaröhre ist hier erschlossen worden und mit Pool, Restaurants und Veranstaltungsmöglichkeiten ausgestattet. Die Anlage wurde von dem lanzarotenischen Architekten, Künstler und Naturschützer Cesar Manrique gestaltet. Man kann hier auf einen unterirdischen See blicken in dem eine weiße Krebsart lebt, die sonst nur in Tiefen von über 2000 Metern vorkommt. Über eine Steintreppe erreicht man ein weißes Schwimmbecken das von einem künstlich angelegten Wasserfall gespeist wird. Hinter dem weißen Becken in einer Grotte

    liegt ein Konzertsaal mit ca. 600 Plätzen und wird als Veranstaltungsaal genutzt.

    Über eine weitere Treppe hat man einen Blick in die Grotte auf den Pool und über

    die weite Lavalandschaft außerhalb der Anlage. Ein lohnenswerter Besuch der

    alle Teilnehmer begeistert hat.

    Weiter Richtung Norden der Insel brachte uns an den Aussichtspunkt Mirador del Rio. Von der eindrucksvollen Steilküste erwartete uns eine überwältigende Aussicht auf die Insel La Graciosa, die mit perfekten Vulkankegeln und einer Farblandschaft in Ocker und Beige aufwartete.

    Über Maquez, Haria (das Tal der tausend Palmen) fuhren wir durch das Temisa Tal

    zum Kaktusgarten Jardin de Cactus in Guatiza. Aus einem offen gelassenen Steinbruch hat hier wieder Cesar Manrique einen besonderen Ort für Kakteen aus allen Teilen der Welt geschaffen. Hier waren 4500 Exemplare 450 verschiedene

    Arten von Kakteen zu sehen. Durch das Grün der Pflanzen mit dem Blau des Himmels und dem Schwarz des Vulkans entsteht eine Farbenbracht die alle Besucher in ihren Bann zieht. Dazu steht am hinteren Teil der Anlage eine der letzten Maismühlen der Insel die das tolle Bild noch abrundete.

    Guido konnte uns sehr viel über die Entstehung der Insel und die Vulkantätigkeit

    auf Lanzarote informieren und kommentierte während unserer Tour sehr viel

    wissenswertes. So auch über die Verwendung der Cochenilleschildlaus die

    an und von den Kakteen lebt. Beim Zerdrücken liefert sie in hoher Konzentration

    eine dunkelrote Karminsäure die zur Textilfärbung, als Lebensmittelfarbstoff

    und in alkoholischen Getränken Verwendung findet.

    Ein weiteres absolutes Highlight war der Besuch des Timanfaya Nationalparks. Hier

    erwartete uns eine ausgefallene Vulkan-Landschaft mit Feuerbergen und Lavagestein. Wir mussten hier in einen Bus des Nationalparks umsteigen. Die eigens angelegte Route durch die Vulkan-Landschaft mit ihren Feuerbergen darf nur

    mit diesem Tour Bus befahren werden. Während der 14 km langen und ca. 40 minütigen Fahrt wurden informative Tonansagen in mehreren Sprachen (auch deutsch) durchgegeben. Nach dem Ende der Fahrt gab es noch 2 Vorführungen. Um die vorhandene Erdwärme zu demonstrieren wurden Ginsterbüsche in einem Erdloch

    durch die Erdwärme entzündet und verbrannt. Es wurde ein Eimer Wasser in Rohre die in die Erde eingelassen waren gekippt das durch die große Hitze ca.600 Grad explosionsartig als Wasserdampf-Fontäne gen Himmel schoss. Das vorhandene Restaurant nutzte die Erdwärme um fast alle angebotenen Speisen damit

    zu kochen bzw. zu Grillen.

    Die Rückfahrt zum Hafen führte uns noch durch das Weinbaugebiet La Geria.

    Hier erklärte uns Guido noch an einem Weingut die besonderen Anbaumethoden auf der Insel Lanzarote. Die Weinbauern auf Lanzarote graben Kuhlen in die Asche, pflanzen dort hinein die Rebe, um die Weinstöcke vor den oft heftigen Winden zu schützen. Und dann werden die Rebstöcke mit halbkreisförmigen kleinen Mauern aus Lavasteinen versehen - das hält nicht nur den Wind ab, es speichert zudem nachts die vom Meer kommende Feuchtigkeit. So wächst der Wein im Prinzip nur mit dem Tau der Nacht.

    Nach diesem schönen, informativen und ereignisreichen Tag hat uns Guido nach ca. 7,5 Std. wieder sicher direkt vor dem Schiff abgeliefert. ^^

  • Wir haben auf Grund der Empfehlung hier am 23.4.19 die Inseltour mit Guido gemacht und können ihn uneingeschränkt weiterempfehlen. Er ist ein super Taxifahrer, der einen mit vielen Infos über die Insel versorgt. Abholung war auf die Minute pünktlich vor dem Hafen, genauso die Rückkehr.

    Lanzarote bietet tolle Sehenswürdigkeiten und Dank Guido konnten wir an einem Tag soviel wie möglich erleben! Wir hatten ihn für eine Privattour gebucht und €450 pauschal gezahlt für 7,5 Stunden Fahrt.

Arrecife Ausflüge auf eigene Faust

Arrecife Arrecife ist die Hauptstadt der Kanareninsel Lanzarote. Ihr maritimes Ambiente und die sonnige Strandpromenade laden zu einem Landgang ein. Die Stadt ist leicht auf eigene Faust zu erkunden und hat viele Sehenswürdigkeiten wie die Festung San Gabriel oder den Stadthafen Charco de San Gines, eine blaue Lagune gesäumt von weißen Fischerhäuschen. Ergänzt wird das malerische Gesamtbild durch Arrecifes gelbe Strände wie dem Playa del Reducto. Steht man am Strand und blickt auf die Promenade hinauf, fühlt man regelrecht den Flair des urspünglichen Fischstädtchens.

Lanzarote ist mit seinen 845 Quadratkilometern überschaubar und die Entfernungen sind dementsprechend auch nicht allzu weit. Viele sehenswerte Orte sind durch kurze Ausflüge erreichbar. Der Nationalpark Timanfaya mit seinen beeindruckenden Feuerbergen und Lavafeldern ist ein beliebtes Ausflugsziel unweit der Hauptstadt. Der Nationalpark bedeckt knapp ein Viertel der Insel mit seinen steilen Lavahängen und tiefen Kratern. Die Vulkanausbrüche endeten 1824 und das Gebiet mit seinen bizarren Lavaformungen hat sich seitdem kaum mehr verändert, als sei die Zeit stehen geblieben. Das Herz des Nationalparks darf nur unter geleiteter Führung besichtigt werden, doch fahren hierzu regelmäßig Busse durch die imposante Vulkanlandschaft. An dem Aussichtspunkt Islote de Hilario soll die Erdoberfläche sogar so heiß sein, dass Wasser in sekundenschnell zu kochen beginnt.