Willemstad Curacao zu Fuß - Stadtspaziergang

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  • Curacao hat nicht nur wunderbare Strände. Auch Willemstad hat was zu bieten. Das Schiff liegt entweder am Megapier oder mit ein wenig Glück, direkt hinter der KoninginEmmabrug (Queen Emmabridge).

    Vom Megapier läuft man durch einen kleinen Park, vorbei an edlen Boutiquen und Juwelieren. Danach gelangt man in eine ehemalige Festungsanlage. Das Rif Fort. Hier findet man viele Souvenierläden und Bars, welche zum verweilen einladen. Wenn man am anderen Ende des Fort rausgeht, trifft man auf einen großen Platz, auf dem die Händler ihre Waren feilbieten. Ein Stückchen weiter ist dann die Emma Bridge. Die sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen. Sie überspannt die Bucht und war einst die Hauptverkehrsanbindung zwischen dem westlichen und östlichen Teil der Stadt. Nach dem die Koningin Julianabrug gebaut wurde, wurde die Emma Bridge Fußläufig. Die Emmabridge ist eine Schwimmbrücke mit 16 Pontons. Am einen Ende ist ein Schiffsdiesel, welcher die Brücke auffahren lässt. Wenn Ausflugs- oder Fischerboote durchfahren wollen, öffnet die Brücke nur etwas. Bei großen Handelsschiffen wird die Brücke komplett geöffnet. Dies kann dann schon mal 30 bis 45 Minuten dauern. In dieser Zeit fahren dann kostenlos Fähren von westt nach ost und zurück. Das spannende an der Brücke ist, die tatsache, das man beim öffnen mitfahren kann. Einziger Nachteil, mann kommt nicht runter, solange die Brücke nicht geschlossen ist. Auf der östlichen Stadtseite gibt es noch eine kleine Flaniermeile mit einigen Bars und die schwimmenden Märkte. Der besondere Reiz des Stadtspazierganges kommt erst mit der Dunkelheit, wenn die Häuser und die Emma Bridge bunt erleuchten.


  • Curacao kann man wunderbar zu Fuß erkunden. Vom Anlegeplatz in wenigen Minuten nach Willemstat gelaufen. Kleiner Stadtbummel und das Fort Amsterdam erkunden.

    Wir haben sehr gern an der einzigartigen Emmabrücke gesessen, einen Kaffee getrunken und die Geschehnisse beobachtet.

    Wir hatten einen Mietwagen über mehrere Tage, völlig unproblematisch.

    Die Strände in Curasao muß man suchen. In den Norden fahren, nach Sabana Westpunt oder durch den Nationalpark. Ist alles zu Schaffen an einem Tag.

    Ich würde mich heute wohl auf Willemstad beschränken ist wirklich sehr nett!

  • Curacao / Willemstaad zu Fuß erkunden


    Im Februar 2014 waren wir im Rahmen der Karibikcruise mit der alten Mein Schiff 2 hier im Hafen.


    Hier eine Kopie aus meinem Reisebericht:



    Bereits in meiner Planungsphase war mir schnell klar, dass unser Hafenort Willemstaad bereits sehr interessant ist und zu Fuß erkundet werden kann und muss. Für den Nachmittag hatte ich evtl. noch den wohl sehr schönen „Cabana Beach“ – 4,5 km Taxi Fahrt – ca. 15 Minuten – ca, 5 USD/Person geplant. Aber aufgrund der schönen Häuser, Gassen usw. in Willemstaad sind wir dann gar nicht mehr zum Strand gekommen, aber lasst mich von vorne beginnen:

    Willemstaad besteht aus den Stadtteilen Otrobanda, Punda und Scharloo. Diese Stadtteile sind jeweils über Brücken miteinander verbunden.

    Das Schiff lag diesmal im/am Ortsteil Otrobanda an.


    Von dort haben wir dann auch gesehen, wie ein Frachtschiff zum Frachtschiff-Hafen geführt wurde, dafür wurde auch die Emma-Brücke geöffnet. Dieses Ereignis haben wir jedoch "verpasst", weil wir uns noch in der Befestigungsanlage Riffort aufgehalten haben:



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    Wenn man den Weg weiter geht, kommt man bereits an schönen bunten Häusern, Palmen und Gartenanlagen vorbei


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    – wer hat mich denn da im Visier? –


    ... um dann (automatisch) zur Befestigungsanlage Riffort zu kommen,



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    ... in dessen Innenhof sich kleine Bars/Restaurants und Geschäfte befinden:


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    Kleiner Tip: geht mal einen der Aufgänge hoch, z. B. den links auf der Seite des Innenhofs

    und achtet dann beim Hinaufgehen mal auf die seitlichen Mauerwände findet man dort z.B. diese Fossilien:



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    Von dort oben habt Ihr auch eine sehr schöne Aussicht, wiederum auch auf ….:

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    – im Vordergrund ist ein Hotelpool, der sich auf dem Dach des Hotels befindet! -

    Geht man vom Innenhof des Fort Riffort die Treppe hoch, die sich auf der gegenüberliegenden Seite des Innenhofes befindet, hat man eine schöne Aussicht auf die Emma-Brücke und das gegenüber liegende Fort Amsterdam.



    Durch das Fort Riffort geht’s dann direkt an den schönen „Boulevard“ mit Blick auf die Emma-Brücke (Pontonbrücke, die tgl. ca. 25 mal für Schiffe geöffnet wird – während dessen wird mit 2 Fähren ein kostenloser (?) Passagiertransport angeboten):

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    Hat man die Emma-Brücke überquert, erreicht man den Stadtteil Punda.

    Wir haben erst einmal den Bereich erkundet, der am Ende der Brücke geradeaus liegt und dann den linken Bereich. Hier ein paar Impressionen von diesem Rundgang:


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    Durch Fragen der Passanten nach dem Weg erreichten wir dann die „schwimmenden Märkte“ am Waalgat-Ufer:




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    Dann am Wasser entlang wieder Richtung Emma-Brücke ...



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    „80 kg max“. ist das nicht witzig?, Dem sind wohl schon viele Stühle unter der Last der Kreuzfahrer (mmmmhhhh leckeres Essen auf Mein Schiff) zusammengebrochen? -



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    - Blick vom Stadtteil Punda auf den Stadtteil Otrobanda -



    Und dann gingen wir an der Emma Brücke vorbei (!!!) – trotzdem hier noch mal ein Foto:


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    Ich empfehle, nun an der Emma-Brücke vorbei (!!!) zu gehen, um in den Bereich zu gelangen, der, wenn man nun die Brücke im Rücken hat, rechts von der Brücke liegt (wir sind ja zuerst gerade aus gelaufen und haben den linken Bereich angeschaut).

    Denn wenn man in den Bereich rechts von der Brücke geht, läuft man aussen um das Fort Amsterdam herum (nicht Riffort - ist das andere Fort!) … (durch einen Hoteleingang soll man lt. meiner Reisevorbereitung auch hinein gehen können und von oben Fotos schiessen können, haben wir aber nicht gemacht!) … man kommt an diesen sehr schönen Bäumen vorbei:



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    – die ganzen Blätter schimmerten (vielleicht durch den Sonneneinfall?) silbern – das sah super klasse aus! –



    Und gelangt dann zum Waterfort, dem alten Befestigungswall:

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    Aber das grandiose folgt erst nach diesem Wall bzw. liegt hinter diesen Mauern (also durch die Bögen gehen): ganz viele schöne, urgemütliche Restaurants/Biergärten, direkt am Wasser. Wir hatten zwar keinen Hunger und die Restaurants waren (warum auch immer) leer, aber der Anblick dieser schönen „Biergärten“ sowie der Blick auf das Meer (und Mein Schiff) fanden wir genial



    leider sehe ich gerade, dass ich hier nicht mehr Fotos von den urigen Biergärten gemacht habe, sondern Kurzvideos gedreht, die ich hier leider nicht einstellen kann -



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    – aber hier der Blick auf Mein Schiff -



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    und der Blick auf die Südspitze der Insel –


    Dann ging es an der Fortkerk vorbei

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    und wieder durch das „Zentrum“ zur Emma-Brücke und über die Emma-Brücke


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    – von der Emma-Brücke aus: Blick auf Fort Riffort und Mein Schiff –

    Wieder den „Boulevard“ entlang … und an den Verkaufsständen vorbei:



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    Auf diesem Weg habe ich mir natürlich an den Verkaufsständen etwas Schönes (aber nicht die Maske!) ausgesucht, wir hatten aber leider nicht genügend Geld eingesteckt, so dass wir erst einmal wieder an Bord gingen. Auf dem Schiff ging es dann erst einmal zum Cliff 24, um Nahrung zu uns zu nehmen.


    Uwe blieb dann an Bord (ich wollte ja nur mal kurz noch etwas kaufen)

    ... und ich machte mich am frühen Nachmittag noch einmal auf und verließ alleine das Schiff.

    Fortsetzung im nächsten Beitrag.

  • ... und ich machte mich am frühen Nachmittag noch einmal auf und verließ alleine das Schiff.


    Ich kaufte ein und dachte, na ja, Zeit hast Du ja mehr als genug, dann schau Dich doch noch ein bisschen um

    und ging noch ein bisserl durch die Einkaufsstrassen und dachte mir dann: Och, ich gehe mal über eine Brücke (Königin Wilhelminastraat, bei den schwimmenden Märkten) hinüber in den Stadtteil Scharloo.


    Kaum überquerte ich die Brücke, konnte ich dieses schöne Foto schießen:

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    … und wieder sehr schöne Häuser betrachten:

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    … auch Häuser mit schönen „Türstehern“ (dies ist ein Hoteleingang!):



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    … aber auch solche:



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    – sieht eigentlich aus, wie an die Wand gemalt, ist es aber nicht -



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    – diese Straße erinnerte mich an eine Straße in Dover -



    Es gab aber auch solche




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    Und direkt daneben dann diese:


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    Mit diesen Versorgungsanschlüssen:

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    – man beachte die leere Flasche oben links -



    und auch die „Graffitis“ der Einheimischen gefielen mir sehr gut, da sie schön dezent waren und Personen / Familien darstellten


    Auf meinem Weg durch diesen Stadtteil war ich wohl die einzige Touristin und kaum ein Mensch (oder auch Auto) begegnete mir, so fragte ich freundlich, diejenigen die mir entgegen kamen und die karibische Zufriedenheit ausstrahlten, ob ich sie nicht fotografieren dürfe.


    Noch ein Blick auf die Markthalle (Stadtteil Punda)

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    Und dann über die Wilhelminabrücke, wieder an den Schwimmenden Märkten vorbei

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    – die wissen, wann „aufgeräumt“ wird …



    … und über die Emma-Brücke … durch das Fort Riffort …



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    Wieder zurück zu meinem Schatz auf MEINEM Schiff


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    Wieder ein sehr. sehr schöner und kunterbunter Tag in der Karibik!!!

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Curacao

„Curacao“ Wenn man den Namen Willemstad hört, denkt man an einen niederländischen Ort. Im Grunde hat man damit auch recht, nur das Willemstad in der Karibik liegt und die Hauptstadt der Insel Curacaos ist. Die Insel war früher eine niederländische Kolonie und gehört heute zu den Überseegebieten der Niederlande. In Willemstad leben rund 125.000 Menschen hauptsächlich von der Erdölraffinerie und natürlich dem Tourismus.

Eines der ältesten Gebäude in Willemstad ist das Fort Amsterdam. Ursprünglich zum Schutz einer Niederlassung der Westindischen Kompanie 1635 errichtet, wuchs um das Fort im Laufe der Zeit die Stadt. Heute wird als Sitz der Inselregierung verwendet. Bei einem Landausflug lassen sich das Gebäude, die ehemalige Wohnung des Gouverneurs und eine Kirche innerhalb der Mauern besichtigen. Auf eigene Faust lässt sich die Altstadt von Willemstad erkunden. Diese steht wie das Fort Amsterdam auf der Liste der UNESCO Weltkulturerbe. Das Bild der Altstadt ist geprägt durch kleine Gassen, weite Plätze und der typischen Architektur der Kolonialzeit. Das kleine Curacao Maritime Museum zeigt die Geschichte der Insel und der Stadt.

Auch Ausflüge außerhalb der Stadt lohnen sich wie zum Beispiel zu dem Kas di Pal'i Maishi. Dieses Museum wird auch als Old Slave House bezeichnet und zeigt das Leben der einfachen Landbevölkerung der Insel.