Elektro City Bubbles Funchal

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  • Ich habe über die offizielle Seite des Anbieters für meinen Landausflug in Funchal die City Bubbles reserviert.


    Man kann zu folgenden Preisen und Mietzeiten buchen:


    2 Stunden - 40€
    4 Stunden - 50€
    Mehr als 5 Stunden, ganzer Tag - 60€


    Alle Preise gelten pro Auto für zwei Personen.


    Der E-Mail Kontakt funktioniert problemlos und schnell in englischer Sprache. Direkt am Hafen ist die Abholstation des Anbieters.


    Der Vergleichbare Ausflug den ich über die Reederei buchen könnte, würde für 3,5 Stunden 95 Euro kosten.


    Ich werde berichten und bin schon gespannt wie die Renault Twizy´s sich fahren lassen und wie gut man damit die Insel erkunden kann :)

  • Wie einen Beitrag weiter oben schon angekündigt, hatten wir uns für Funchal einen Twizy, ein Zweisitzer-Elektrofahrzeug, für einen Tag reserviert.


    AIDA lag an diesem Tag am vordersten aller Liegeplätze. Neben uns noch die Mein Schiff 4 sowie die MSC Fantasia. Also ganz schön was los an diesem Tag in Funchal.


    Der Anbieter City Bubbles hat an den hinteren Liegeplätzen einen kleinen Stand. Dieser ist nicht zu übersehen. Kurz vor dem Tunnel rechts, wenn man vom Schiff kommt.


    Unser Fahrzeug wurde direkt vor zu unserm Schiff gebracht. Zuvor hatte ich den Anbieter kurz angerufen, wo wir das Auto entgegen nehmen können, auf englisch alles kein Problem. Er war innerhalb von fünf Minuten da.


    Nach ausführlicher Einweisung in das Fahrzeug und das Navigationsgerät ging es dann los. Im Navi sind alle wichtigen Sehenswürdigkeiten sowie viele Lademöglichkeiten für das Fahrzeug bereits eingespeichert und man kann sich direkt navigieren lassen. Außerdem war das Navi für uns komplett auf deutsch eingestellt.


    Wir machten uns zuerst entlang der Küste auf den Weg zur Steilklippe „Cabo Girao“. Die Fahrt dorthin dauerte ca 30-40 Minuten. Die extrem steile Auffahrt machte dem Akku ganz schön zu schaffen. Aber er hält durch, auch wenn man ab und zu denkt, es würde vielleicht nicht mehr ausreichen. Man fährt durch enge Straßen und Dörfer auf Serpentinen nach oben. Die Größe des Flitzers ist dafür wirklich ideal.



    Den Weg sind wir nicht ganz so gefahren, sondern immer den nähsten Weg an der Küste.


    Da man beim wieder herunterfahren überwiegend rollen lässt, lädt sich der Akku hier wieder etwas auf.


    Auf den Rückweg machten wir Stop in einem kleinen Fischerdorf. Hier gab es mehrere Möglichkeiten das Auto zu laden, was auch dringend nötig war, da unser nächster Ziel der Monte war. Die Restaurants welche im Navi eingespeichert sind, lassen kostenlos laden für einen Kaffe oder ein Mittagessen. Dort wo wir waren, sagte er wie sollen was essen wenn wir laden möchten. Das wollten wir aber sowieso tun. Von dem her kein Problem. Dennoch hatte der Anbieter eigentlich gesagt für einen Kaffe ist Laden in Ordnung. Aber okay.


    Während wir dort Mittag gegessen hatten, lud sich der Twizy bis auf 90 Prozent auf.


    Anschließend ging es für uns wieder über enge Straßen und Gassen zum Monte hinauf, wo wir uns die Kirche und die Korbschlitten Fahrer ansehen konnten.


    Auf der Rückfahrt ging es schließlich wieder hinunter und an der sehr schönen Hafenpromenade entlang zurück zum Schiff. Hier genügte wieder ein kurzer Anruf und der Vermieter war in 5 Minuten da und wir konnten das Gefährt wieder abgeben.


    Fazit: Eine interessante Erfahrung mit einem Elektrofahrzeug die Insel zu erkunden. Man muss allerdings aufgrund dem ständigen Auf und Ab, den Akku immer im Blick behalten. So ein Fahrzeug ist eigentlich nicht für so extreme Steigungen gemacht, aber es funktioniert.

    Der hintere Platz im Twizy ist etwas eng und wird mit der Zeit unangenehm.


    Einen Mietwagen würde man sicherlich günstiger bekommen und könnte die gleiche Tour fahren. Aber es ist eben mal „etwas anderes“.


    Ich freue mich auf Erfahrungen wer auch einmal eine solche Tour gemacht hat :-)


    Und noch als Randinfo: Der Ausflug mit genau den gleichen Fahrzeugen hätte pro Fahrzeug bei AIDA für 4 Stunden (nicht ganzer Tag!) ca. 160 Euro gekostet. Nur als Vergleich. Dann zwar ohne Führung aber ein doch sehr deutlicher Preisunterschied.

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Funchal Ausflüge auf eigene Faust



Funchal

Vor der marokkanischen Küste gelegen, ist die zu Portugal (und damit zur Europäischen Union) gehörende Insel Madeira beliebter Anlaufpunkt von Kreuzfahrten im Atlantik. Sogar sowjetische Kreuzschiffe steuerten während des Kalten Krieges den Hafen der Insel-Hauptstadt Funchal an.

Ausflüge während eines Landganges können gut auf eigene Faust unternommen werden: Durch die Insellage und dem Hauptwirtschaftszweig Tourismus gilt Funchal als sehr sicher. Das historische Stadtzentrum wartet mit der Universität, Gasthäusern und Kirchen auf. Die Kathedrale "Sé Catedral de Nossa Senhora da Assunção" ist die vergleichsweise kleine Bischofskirche von Funchal und mit vielen anderen Gebäuden ein architektonisches Indiz für portugiesischen Einfluss.

Touristen, die wenig Zeit haben und eher an der Landschaft um Funchal interessiert sind, nutzen die Zeit häufig für eine Fahrt mit einer der fünf Gebirgsseilbahnen. Eine Seilbahn führt von der Bergstation Monte zum Botanischen Garten. Der Botanische Garten ist am Hang angelegt und beherbergt neben exotischen Pflanzen auch eine Vogelzuchtstation wie auch ein Naturkundemuseum.

Das nahe Gebirge ermöglicht auch Bergerkundungen: Auf die höheren Ebenen des Pico do Arieiro, dem dritthöchsten Berg von Madeira, kann sowohl gewandert als auch mit dem Auto gefahren werden. Zwar gilt der Berg als sehr felsig, bietet bei gutem Wetter aber einmalige Ausblicke über Stadt und Insel.

Madeira wird auch als "Blumeninsel" bezeichnet und wird gerne von Kreuzfahrtschiffen angesteuert. Besonders in den Monaten von Ende Februar bis in den Mai hinein liegt über der Insel ein unvergleichlicher Duft. Dieser stammt von den Mandelblüten, afrikanische Liebesblumen, Hortensien und zahlreichen anderen Blumenarten. Hauptstadt und gleichzeitig auch die größte Stadt ist Funchal an der südlichen Küste der Insel.

Der Kreuzfahrthafen in Funchal
In der Region Funchal leben rund 130.000 Menschen, das sind etwa die Hälfte aller Einwohner Madeiras. Die Einwohnerzahl des Hauptortes beträgt rund 35.000 Menschen. Funchal ist aber nicht nur die größte Stadt der Insel. Hier befindet sich auch der einzige Hafen für Kreuzfahrtschiffe auf Madeira. Dieser liegt in direkter Nähe zur Stadt und besitzt drei Terminals. Sind alle Anlegestellen bereits belegt, ankern die Kreuzfahrtschiffe im Hafen. Die Passagiere werden dann mit Booten an Land gebracht, was ein kleines Erlebnis ist. Einer der drei Anlegestellen befindet sich direkt an der Uferpromenade von Funchal. Von hier aus beträgt der Fußweg in die Innenstadt gerade einmal 100 Meter, was spontane Landausflüge erleichtert. Um von den beiden anderen Terminals in die Innenstadt zu gelangen, muss man etwas mehr Zeit einplanen. Diese befinden sich etwa zwei Kilometer von der Innenstadt entfernt. Direkt am Terminal befindet sich ein Auskunftscenter, in dem man sich über die Insel und Ziele für Ausflüge informieren kann. Allerdings ist es nur für ein paar Stunden geöffnet, nachdem ein Kreuzfahrtschiff angelegt hat.

Auf den Weg in die Stadt
Um von den weiter entfernten Terminals des Kreuzfahrthafen Funchal in die Innenstadt zu gelangen, gibt es mehrere Möglichkeiten. Zum einem kann man bei einem Spaziergang erste Eindrücke sammeln und den Bewegungsmangel an Bord des Schiffes etwas ausgleichen. Für den Weg zu Fuß muss man etwa eine viertel bis halbe Stunde, je nach persönlichen Tempo, einplanen. Man sollte dabei bedenken, dass der Weg doch einige Steigungen bereithält, was gerade für ältere Menschen beschwerlich sein kann.

Rechtzeitig zum Einlaufen der Kreuzfahrtschiffe versammeln sich zahlreiche Taxis an der Anlegestelle. Die Taxis auf Madeira sind leicht zu erkennen, da sie gelb mit einem blauen Streifen versehen sind. Zu Festpreisen befördern sie die Passagiere ins Stadtzentrum. Übrigens lohnt es sich zu verhandeln, da viele Taxifahrer bereits sind, den Preis ein wenig senken.

Besonders beliebt ist ein Oldtimerbus, der direkt an Terminal bereitsteht. Im Vergleich zu den Shuttlebussen der Reedereien ist die Fahrt mit 2,50 Euro recht günstig. Allerdings muss man ein wenig Glück haben, den der Bus ist aufgrund seiner Beliebtheit recht schnell ausgebucht.

Als weitere Möglichkeit stehen die Shuttlebusse der jeweiligen Reederei bereit. Diese müssen jedoch Extra bezahlt werden, wobei jede Reederei ihre eigene Preisgestaltung besitzt. So kostet die Fahrt mit dem Shuttlebus von AIDA zum Beispiel fünf Euro.

Funchal - Lage, Verkehr und Besonderheiten
Funchal liegt im Süden der Insel und erstreckt sich dort über eine Fläche von 76 Quadratkilometer. Aufgrund der natürlichen Begebenheiten gibt es hier sehr viele steile Steigungen, was ein gewisses Maß an Kondition erforderlich macht. Wer diese nicht hat, kann einen der Hop On Hop Off Busse nutzen. Für 15 Euro kann hier je nach Farbe der Busse eine unterschiedliche Anzahl von Haltestellen anfahren.

Die roten Hop On Hop Off Busse fahren zwischen 9:30 Uhr und 17:00 Uhr im 90-Minuten-Takt 21 Haltestellen an. Bei den gelben Hop On Hop Off Bussen beträgt die Taktung 60 Minuten und es werden zwischen 9:45 und 17:15 elf Haltestellen angefahren.

Die höher gelegenen Gebiete lassen sich über die Luftseilbahn Funchal-Monte erreichen. Diese beginnt am Campo Almirante Reis in unmittelbarer Nähe der Altstadt und führt zum Largo das Babosas. Die Fahrtzeit beträgt 15 Minuten und je Stunde können 800 Personen befördert werden.

Die Innenstadt von Funchal überzeugt durch seine kleinen Läden, Restaurants und Cafes. Das die Einwohner wissen, was Sie an den Touristen haben, merkt man an ihrer freundlichen Art. Es wird sehr selten vorkommen, dass ein Bewohner der Stadt unhöflich zu den Touristen ist. Besonders ins Auge sticht die Sauberkeit innerhalb der Stadt, es wird peinlich darauf geachtet, das es keine verschmutzten Stellen gibt. Zu diesem Eindruck will es nicht ganz passen, dass es in Funchal zahlreiche verwilderte Hunde gibt. Da die Hunde überwiegend friedlich sind, haben die Bewohner von Funchal zu Ihnen eine Art Hassliebe entwickelt. Sie sind zwar nicht gern gesehen, werden die Hunde allerdings geärgert oder sogar angegriffen, erlebt man unter Umständen wütende Einwohner von Funchal. Die beste Lösung ist, dass man die Hunde einfach ignoriert.

Kathedrale von Sé
Die Kathedrale von Sé ist die Hauptkirche von Funchal und wurde von 1500 bis 1508 erbaut. 1518 wurde die Kirche zur Kathedrale erhoben. Aus dieser Zeit stammt auch der sehenswerte Hochaltar, der vollständig mit Blattgold überzogen ist. Auch die übrige Ausstattung ist durch die kunstvollen Schnitzereien ein Besuch wert.

Nossa Senhora do Monte
Die Kirche Nossa Senhora do Monte hat vor allem Bedeutung als Grablege des letzten Kaisers und König von Österreich-Ungarn. Karl I. von Österreich-Ungarn wurde 1917 angesetzt und starb 1922 im Exil auf Madeira. Sein schwarzer Metallsarkophag steht in einer Seitenkapelle und wird durch ein Kreuz des Bildhauers Valentin Gallmetzer ergänzt.

Tropische Garten Monte Palace und Botanischer Garten
Landausflüge nach Monte lohnen sich nicht nur wegen der Kirche Nossa Senhora do Monte. Auch der Tropische sowie der Botanische Garten von Funchal befinden sich hier. Der Tropische Garten liegt in der Nähe der Bergstation der Luftseilbahn Funchal-Monte. Bereits die Fahrt belohnt mit einem grandiosen Blick über die Bucht von Funchal. Der Tropische Garten beherbergt auf 70.000 m² zahlreiche Baumfarne, Orchideen, Hortensien und Ölbäume. Im oberen Bereich befindet sich ein Museum für moderne afrikanische Kunst und Mineralien. Zwischen den Pflanzen sind zahlreiche für Portugal typische Kachelbilder ausgestellt.

Nicht weit vom Tropischen Garten entfernt liegt der Botanische Garten. Erreichbar ist das Gelände über die Seilbahn Monte - Botanischer Garten. Das ehemalige Anwesen beherbergt heute alte Bäume, einen Vogelpark mit exotischen Vögeln sowie einen Kakteen- sowie einen Wassergarten. Das Herrenhaus wurde zu einem Naturgeschichtsmuseum umgestaltet, in dem Tierpräparate gezeigt werden.

Museu de Arte Sacra Rua do Bispo 21
Zurück in Funchal lohnen sich Ausflüge in das Museums für liturgische Geräte und christliche Kunst. Das aus dem 16. Jahrhundert stammende Gebäude war bis 1910 der Sitz des Bischofs von Funchal. Seit 1943 wurde es zu einem Museum umgestaltet, das eine wertvolle Sammlung silberner liturgischer Geräte und christlicher Kunst aus den 16. bis zum 19. Jahrhundert zeigt. Zu den wertvollsten Schaustücken gehört das aus dem 16. Jahrhundert stammende Prozessionskreuz der Kathedrale von Sé.

Museu Photographia Vicentes Rua Carreira 43
Das Foto-Museum Vicentes hat seinen Sitz im Zentrum von Funchal. In dem ehemaligen Fotoatelier des portugiesischen Hoffotograf Vicente Gomes da Silva. Das Museum zeigt die Entwicklung der Fotografie und zahlreiche Bilder des historischen Funchal. Daneben werden auch Porträts der berühmten Besucher von Madeira gezeigt.



Landausflüge ab/bis Hafen

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