Gdingen nach Danzig

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  • Wer hat Tipps für den Weg von Gdingen nach Danzig?


    Habe was vom Zug gelesen. Laut Google Maps würde dieser 24 Minuten fahren.

    Vom Bahnhof Gdynia Glowna nach Gdansk Glowny.


    Wie ist der Weg vom Schiff zum Bahnhof, ist das zu machen?


    Wäre evtl. auch ein Taxi preislich in Ordnung?


    Einfach ist die Strecke ja ca. 35 Kilometer.

  • Wir haben das mit dem Taxi gemacht. Taxis warten direkt am Hafen. Abholung in Danzig zur vereinbarten Zeit am vereinbarten Ort. Der Taxifahrer wird erst nach Rückfahrt am Schiff bezahlt. 100 Euro für Hin- und Rückfahrt fand ich absolut in Ordnung (wir waren zu fünft).

  • Hallo zum Thema Danzig.


    Ich wusele mich gerade durch die Struktur dieses Forums und stolpere über diesen Thread.

    Da wir auch gerade im August 2018 mit der Mein Schiff 4 in Danzig waren, kann ich vielleicht noch etwas zu dem Thema beitragen.


    Vom Schiff wurde neben dem Ausflugsprogramm kein Transfer von Gdingen nach Danzig angeboten. Wir waren zu viert unterwegs und hatten im Vorfeld herausgefunden, dass es kein Problem darstellt, vor Ort ein Taxi zu organisieren. Genau so war es auch.

    Die Taxifahrer standen schon im Hafengebiet zahlreich bereit und boten individuelle Fahrten an. Wir hatten den Eindruck, dass die Taxifahrer direkt am Hafenausgang preiswerter waren und entschieden uns für einen Fahrer, der sich nicht direkt aktiv anbot und sich ein wenig im Hintergrund hielt.

    Er bot uns an, uns für 80 € den ganzen Tag umherzufahren und wir vereinbarten Danzig und zurück mit einem Stopp in Sopot. Dies scheint ein gängiger Preis zu sein, wie wir im Austausch mit Mitreisenden später erfuhren.

    Auf dem Weg nach Danzig machte der Fahrer einen kleinen Umweg über den Stadtteil Oliva, wo in der Kirche stündlich ein kleines Orgelkonzert stattfindet. Wir waren gegen 10.10 Uhr dort und haben gerade noch den Rest des Konzertes mitbekommen und dann noch in aller Ruhe die überaus sehenswerte Kirche angesehen (auch wenn sie von außen nicht unbedingt so ausschaut). Hätten wir das gewusst, wären wir sicherlich eine Viertelstunde früher von Bord gegangen.

    In Danzig wurden wir gegen 11 Uhr um die Ecke vom Hotel Hilton abgesetzt und vereinbarten 3 Stunden freie Zeit, die wir für die Erkundung der wunderschönen Stadt nutzten. Vom Hilton war man ziemlich bald an dem Fluss Motlawa mit der Promenade Lange Brücke und konnte fußläufig die Altstadt erkunden. In den 3 Stunden war auch noch Zeit für eine Mittagspause auf dem Langen Markt.

    Pünktlich um 14 Uhr ging es weiter nach Sopot, wo wir für den Bummel auf der Seebrücke (Gebühr 2 € pro Person am Visa-Schalter mit Kreditkarte zu zahlen) eine Stunde vereinbarten. Da es an diesem Tag sehr heiß war und die Seebrücke keinen Schatten bot, nutzten wir die Zeit nicht aus und fuhren zurück zum Schiff, wo wir gegen 15.30 Uhr wieder ankamen.


    Der Taxifahrer war sehr nett, sprach allerdings nur wenig deutsch, machte uns aber mit seinem begrenzten deutsch/englischen Sprachschatz auf Sehenswürdigkeiten und Besonderheiten während der Fahrt aufmerksam.

    Wir zahlten bei der Ankunft am Schiff die vereinbarten 80 € bar in €.

    In der Stadt half die Mastercard bzw. die Kreditkarte beim Bezahlen weiter.

    Alles sehr unkompliziert in einer Stadt, die sich wirklich lohnt.


    Ich hoffe, dass ich hiermit an der richtigen Stelle einen Beitrag leisten konnte;).

Gdingen

„ An der polnischen Ostseeküste liegt die Stadt Gdingen, auf polnisch Gdynia. Obwohl bereits 1253 das erste Mal als Siedlung erwähnt, erhielt der Ort erst 1923 das Stadtrecht. Dies und der Bau eines modernen Hafens waren der Auslöser dafür, dass ein rasantes Wachstum einsetzte. Schon in den 30-iger Jahren überschritt die Einwohnerzahl die 100.000 Grenze. Heute leben etwa 250.000 Menschen in Gdingen.

Wenn man Ausflüge in die Stadt unternimmt, wird man auf viele maritime Sehenswürdigkeiten treffen. So zum Beispiel am Jachthafen, wo das Aquarium zu finden ist. In vier großen Becken werden Wasserbewohner aus dem Amazonas, einem Korallenriff, dem Ozean und natürlich der Ostsee präsentiert. Auf drei Etagen lassen sich Bewohner der Aquarien auf eigene Faust beobachten. An der Südmole des Hafens lassen sich zwei Museumsschiffe besichtigen - der Blyskawica und das Segelschiff Dar Pomorza. Das Museum der Bernsteininklusen beherbergt Polens zweitgrößte Sammlung von in Bernstein eingeschlossene Insekten und Pflanzen. Bei einem Landausflug kann man im Museum der Kaschubenmärchen eintauchen. Dieses befindet sich an der ulica Zwyciestwa 36/108 und ist ganz der Märchenwelt des Kaschubenvolkes gewidmet.

Das Museum von Gdingen und das Museum der Kriegsmarine teilen sich ein gemeinsames Bauwerk. Das Gebäude im modernen Stil ist für sich allein schon einen Besuch wert.