Dominica mit dem Taxi

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  • Wir haben im Februar 2014 auf unserer Cruise mit Mein Schiff 2 (alt) folgende Taxitour gemacht (aus meinem Reisebericht kopiert ...)

    In der Saison 2017\2018 war dort ja ein großes Unwetter\Hurricans.

    Welche „Sehenswürdigkeiten“ heutzutage wieder begehbar sind, weiß ich nicht.

    Meine folgenden Fotos sind VOR dem Hurrican, Heute sind die Wälder stark beschädigt ...


    Als deutschsprachige Ausflugsanbieterin (Auswanderin) vor Ort kann ich Euch Petra Charles empfehlen. Hier ihre Website https://www.petra-tours-domini…/deutschsprachige-touren/. Sie bietet auch individuelle Ausflüge an, in kleinen Gruppen. Sie ist trotz der widrigen Umstände auf Dominica geblieben, um beim Wiederaufbau zu helfen und damit auch dem Tourismus, von dem die Insel lebt!


    Nun zu unserer taxitour 2014 (damals wusste ich nich nichts von Petra Charles):


    Der Morgen begann mit einem schönen Sonnenaufgang:

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    Wie verabredet waren alle 12 Forenmitglieder (anderes KF Forum), die am Vortag zugesagt hatten, pünktlich vor dem Schiff. Ich habe mit dem „Taxiverteiler“ unsere vorher eigens für diese Insel geplante Tour 35 USD / Person zzgl. Tip (Dauer 5 Std.) verhandelt. Als wir in unserem kunterbunten Safari-Taxi saßen, sind noch 2 zusätzliche Personen von MS dazu gekommen.

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    Zuerst ging es mit wunderschönen landschaftlichen Ausblicken durch den Regenwald bergauf und bergab

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    zum Emerald Pool (zusätzliche 5 USD/Person Eintritt). Vom Parkplatz aus ging es ca. 15 Minuten zu Fuß durch den wunderschönen Regenwald



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    zum Emerald Pool (Wasserfall „mit Naturpool“). Ob dieser heute (nach dem Hurrikan 2017\2018) wieder frei geräumt und zugänglich ist, weiß ich nicht!

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    Einige von uns (auch ich) trauten uns in das eiskalte, hüfthohe Wasser (Wasserschuhe nicht vergessen!). Das Wasser kommt einem aber durch die etwas höhere Außentemperatur im Regenwald (ich schätze mal 20 Grad) nicht ganz so kalt vor!

    Es war ein tolles Erlebnis, hinter dem Wasserfall zu stehen und mit der Unterwasserkamera Fotos zu schießen!



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    Am „Eintrittspavillon“ habe ich mich dann wieder umziehen können. Als wir gerade alle wieder in unserem Safari-Minibus saßen, fing es an zu regnen. Schwein gehabt! Auf der Weiterfahrt ist unser Busfahrer dann schnell raus und hat den Regenschutz vor den Fenstern runtergelassen, damit wir nicht nass wurden

    Aber kurz darauf schien wieder die Sonne und wir konnten einen schönen Regenbogen sehen.

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    Weiter ging’s zu Mr. Nice, einem Insulaner, der am Wegesrand einen kleinen Unterstand hat und den Kreuzfahrern zeigt, wie eine Kokosnuss geknackt wird, um daraus Kokoswasser und Kokosstücke zu bekommen und wie aus dem Zuckerrohr Zuckersaft gepresst wird. Er hat uns Kakaobohnen gezeigt und uns von allen Früchten (Ananas, Mango, Banane, Kokos, Kakao, Zuckersaft, Grapefruit) gegen ein Trinkgeld kosten lassen.

    Während wir hier im Trockenen standen, kam wieder ein Regenguss nieder, der uns aber aufgrund des netten Mr. Nice und seines Unterstandes nichts anhaben konnte. Mr. Nice ist ein Erlebnis! Ob es Mr Nice heute (Jan 2019 noch oder wieder gibt - nach dem Hurrikan 2017\2018 weiß ich nicht!!!)

    Auf der Fahrt runter an die Küste zeigte und erklärte uns unser Busfahrer viele, viele Pflanzen und Früchte am Wegesrand

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    (dies ist ein Weihnachtsstern!)

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    und machte Fotostops, wann immer wir es uns wünschten.



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    Er lief sogar im strömenden Regen raus, knickte von einem Baum einen „Zimt-Ast“ ab und „erntete“ Zitronengras, um uns daran riechen zu lassen! Bei jedem starken Regenguss gingen die Männer „von Bord“ und halfen ihm, den Regenschutz an den Fenstern wieder runter bzw. rauf zu raffen!


    Von der Küste ging es dann wieder rauf in die Berge und zwar zur Schlucht Titou Gorge. Hier kann man durch eine 30 m lange, enge, hohe Klamm schwimmen und kommt dann zu einem kleinen Wasserfall. Hier wurden auch Szenen aus dem Film „Piraten der Karibik“ gedreht. Der Weg vom Parkplatz dorthin: ca. 10 Minuten. Titou George ist heutzutage (Jan. 2019] wieder zugänglich!!!

    Am Titou Gorge angekommen, wurden wir direkt gefragt, ob wir Schwimmwesten leihen (2 USD/Person) wollten und von einem Guide (gegen Trinkgeld, wir gaben insgesamt15 USD) durch die Schlucht begleitet werden wollten. Wir nahmen beides dankend an! Von unserer Gruppe trauten sich jedoch nur 3 (inkl. Uwe und ich) in die „Schlucht der Abenteuer“. Es war super super toll! Ich würde aber Schwimmwesten (auch für Schwimmer) und den Guide empfehlen! Die Schwimmwesten waren deswegen so klasse, weil man sich

    damit mit der Unterwasserkamera „treiben“ lassen konnte und Fotos schießen konnte (wenn auch diese auf Grund der Dunkelheit qualitativ

    nicht so berauschend sind).


    Hier zwei Fotos vom vom Inneren der Schlucht:



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    (Der Wasserfall am Ende der Schlucht)

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    (und aus der Schlucht wieder heraus ans Licht)



    Auf der Fahrt runter ins Tal streikte unser schöner bunter Safaribus – Motorschaden. Der Busfahrer hatte seinem Bus wohl zuviel zugemutet (bergauf, bergab, bergauf, bergab). Es war aber kein Problem – das Schiff legte ja erst in 4 Stunden wieder ab – also waren wir alle gelassener, aber dennoch gespannter Stimmung, wie’s denn nun weitergehen sollte. Der Taxi-/Busfahrer telefonierte mit seinem Chef und ruck zuck war in 20 Minuten ein neuer fahrbarer Untersatz vorhanden! Unser Busfahrer übernahm den neuen Bus und führte unsere Strecke fort. Der defekte Bus wurde von dem anderen Busfahrer irgendwie (halsbrechericherweise) wohl im Leerlauf mit viel Bremsen nach unten befördert. C’est la vie!

    Wie gesagt, unsere Tour war noch nicht zu Ende! Unser treuer, sehr netter Busfahrer fuhr wieder runter an die Küste und fuhr uns noch durch den botanischen Garten (ja, man darf hier mit dem Auto durchfahren!) von Roseau, auch hier konnten wir knipsen:


    Der botanische Garten ist heutzutage (Jan. 2019] auch freigeräumt!


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    (Der durch einen Hurrican vom Baum zerquetsche Schulbus)

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    (Dies ist ein Sausages-Baum – es ist wirklich keine Deko – die wachsen dort so in der Natur – habe dies auch noch auf einer anderen Insel so gesehen!)



    Zum Aussichtspunkt Morne Bruce

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    In meiner Vorplanung zu Hause hatte ich eigentlich vor, noch nach Scott’s Head Village zu fahren (wohl mit dem öffentlichen Bus in 20 Minuten von Roseau erreichbar), aber wir hatten nun schon so viel erlebt, dass wir zurück an Bord sind, das leckere Essen und die Cocktails genossen und dann abends müde ins Bett fielen.

    Der erste Ausflugstag war super super schön und abenteuerlich! Ganz nach unserem Geschmack!

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Dominica

„ Roseau ist die Hauptstadt des Inselstaates Dominica, der zu den Kleinen Antillen gehört. In der Stadt leben circa 15.000 Menschen, die überwiegend auf den umliegenden Bananenfarmen arbeiten. Trotz zahlreicher Aktivitäten in dieser Richtung spielt Tourismus bislang nur eine geringe Rolle in der Wirtschaft des Landes. Das macht die Stadt und das Land interessant für Menschen, welche die Karibik in ihrer weitgehend unverfälschten Form auf eigene Faust kennenlernen möchten.

Die größte Sehenswürdigkeit von Domenica und Roseau ist der Nationalpark Morne Trois Pitons etwa 13 Kilometer von der Stadt entfernt. Von Roseau werden regelmäßig Ausflüge zu dem Nationalpark angeboten. Der Nationalpark erstreckt sich um den Vulkan Morne Trois Pitons. Die vulkanischen Aktivitäten machen auch den Reiz der fast unwirklichen Landschaft aus. Diese besteht aus mehreren Vulkankegeln und zahlreichen thermalen Quellen. In dem Boiling Lake sollte man sich besser nicht versuchen zu baden. Mit 60 Meter Durchmesser ist der See die zweitgrößte Thermalquelle der Welt. An den Ufern des Sees beträgt die Wassertemperatur zwischen 85 und 91 Grad. In der Mitte kocht das Wasser wie in einem Kochtopf.

Bei einem Landausflug in Roseau fallen die typischen historischen Häuser auf. Diese bestehen aus einem steinernem Erdgeschoss mit einer Etage aus Holz. Ein weiteres beeindruckendes Bauwerk ist die Kathedrale der Stadt.