Mit der Fähre von Egbert - vor Ort - nach The Bath / Devils Beach und botanischer Garten Road Town

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  • Im Februar 2014 mit der alten Mein Schiff 2 auf Tortola.


    Aus meinem Reisebericht:


    Unser Plan für alle, die wir hier im anderen Forum kennen gelernt haben, heute: Von der Hafenstadt Road Town mit einem Boot zur Insel Virgin Gorda und dort an den Strand The Bath bzw. Devils Beach. Am Abend vorher haben wir uns beraten, um wie viel Uhr und mit welcher Fähre wir fahren möchten. Hier gibt es folgende Möglichkeiten (Stand Febr. 2014, aktuellen Plan findet Ihr auf der Internetseite bestofbvi.       info/ bviferry_tortola_vg.htm


    Speedys Fähre (fuhr damals montags bis freitags um 7.45 h oder 9.00 h hin und von Virgin Gorda um 11.30 h, 12.40 h oder 15.30 h wieder zurück). Fähre hin und zurück inkl. Safaribustransfer auf der Insel Virgin Gorda zum Strand The Bath oder Devils Beach kostet ca. 40 USD/Person.

    Nach dem Frühstück machten wir erst einmal ein paar Fotos von der Umgebung:

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    Wir trafen uns alle um 8.30 h vor dem Schiff, um die Fähre um 9 Uhr zu nehmen (die Rückfahrt war für 12.40 h oder 15.30 h geplant). Auch die zwei Damen, die wir am Vortag kennen gelernt hatten, waren mit einem weiteren Ehepaar, das sie an Bord kennen gelernt hatten, an unserem Treffpunkt.

    Aus dem Internet hatten wir uns rausgeschrieben, wie man von dem Schiff zur Fähranlegestelle kommen sollte.

    Doch auf dem Weg zu der Anlegestelle von Speedys fing uns „Egbert“ mit seinem Fährenangebot ab. Er teilte uns mit, dass er um 9 Uhr ablegt und uns gegen 14 Uhr von der Insel Virgin Gorda wieder abholt, so dass wir gegen 14.45 h wieder auf dem Schiff sind. Rumpunsch vor der Rückfahrt inklusive. Für diese Fahrt, auch inkl. Safaribustransfer auf der Insel Virgin Gorda zum Strand nahm er für Hin und zurück 45 USD/Person. Wir alle entschieden uns, mit Egbert zu fahren, da er bereits hier im Internet positiv erwähnt wurde, uns der Ruckfahrtzeitpunkt und auch der inbegriffene Rumpunsch (all you can drink) gut gefiel. Zudem mussten wir so nicht mehr die Anlegestelle der Speedys Fähre suchen.

    Auf der Fahrt nach Virgin Gorda sahen wir den parallel fahrenden Speedy mit einem schönen Regenbogen



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    Die Fahrt mit dem Boot von Egbert dauerte rd. 30 Minuten. Auf Virgin Gorda angekommen, stiegen wir dann in den Safaribus um (im Preis inbegriffen)



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    mit dem wir nach ca. 15 Minuten Fahrtzeit den Ausgangspunkt erreichten, von dem man zu den Stränden The Bath oder Devils Beach kommt und eine sehr schöne Aussicht in die Umgebung hat. Für den Weg zu beiden Stränden werden „hier oben“ 3 USD / Person Eintritt bezahlt (nicht im „Egbert-Preis“ oder Speedy-Preis inbegriffen).


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    Ich versuche, hier jetzt mal zu erklären, wie das mit den beiden Wegen und den beiden Stränden The Bath bzw. Devils Beach ist.

    Also: Der linke Weg oben an der Kasse geht zum Devil’s Beach. Dieser dauert ca. 20 Minuten. Der rechte Weg oben an der Kasse führt zum „The Bath“ Strand. Dieser dauert etwa 10 Minuten. Man gelangt also erst einmal zu unterschiedlichen Stränden!!!

    Einige unserer großen Gruppe entschieden sich, den Weg zum Devil`s Beach zu nehmen, andere gingen den Weg zu „The Bath“ runter. Da sich unsere Gruppe hier teilte und wir uns natürlich später über die Wege und Strände austauschten, kann ich hier nun folgendes berichten:

    Die Wege zum Strand runter (egal ob Devil’s Beach oder „The Bath“) sind gleich „schwierig“/“einfach“ zu gehen. Es gibt auf beiden Wegen ein paar Engstellen, durch die man durchpassen muss (bei "normal Dicken" wie mir, ging es!). Wenn man (meist erst auf dem Rückweg) Gegenverkehr hat, wartet man natürlich, bis die entsprechenden Leute an einem vorbei sind.


    Ich kann Euch nur Fotos von dem Weg zum „The Bath“ Strand zeigen, da ich diesen Weg gegangen bin. Bevor gleich die Fotos kommen, noch zur Info: Am Strand „The Bath“ (der kleinere Strand von beiden) gibt es auch Schatten, eine kleine Bar, WC, Dusche, Umkleide.


    Am Devil’s Beach gibt es keine Bar und wenig Schatten, der Strand ist jedoch größer. Vom Devil’s Beach kann man über einen etwas unwegsamen Weg (mit schmalen und niedrigen Durchgängen, teilweise mit Seil abgesicherte, zum Teil auch glitischige Wege usw.) zum Strand „The Bath“ gelangen und umgekehrt.


    Zwei von unserer Gruppe, die von oben den Weg zum Devil’s Beach runter gegangen waren, besuchten uns später über diesen unwegsamen Weg an unserem Strand „The Bath“. Wenn ich mich richtig erinnere, sind sie hierfür ca. 30 Minuten gegangen. Aber der Weg durch die Felsen (teilweise mit Wasser) soll sehr schön sein!


    Mein Partner und ich sind von „The Bath“ ein kleines, unbeschwerliches, Stück auf den Weg zum „Devil’s Beach“ gegangen (Fotos später) und hatten somit einen Eindruck von dem wirklich auch Schönem, was einen erwartet, wenn man den kompletten Weg von „The Bath“ zum „Devil’s Beach“ geht oder umgekehrt.


    Hier nun erst einmal ein paar Fotos von dem Ausgangspunkt (oben am Parkplatz) zum Strand „The Bath“ hinunter. Also der Weg, den ich gegangen bin:



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    Und nun ein paar Fotos vom Strand „The Bath“, sehr klares Wasser – Schnorchel nicht vergessen!

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    Und wenn Ihr Eure Schnorchel mithabt, findet Ihr am Strand „The Bath“ folgende Meereslebewesen – mit Unterwasserkamera, deswegen schlechtere Qualität-:

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    … und lilane Fächerkorallen … (unten Mitte)



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    …die waren aber nur im tiefen Wasser – nicht am Strand! …


    Links von den großen Steinen am Strand findet man linkerhand einen Spalt zwischen den Steinen. hier ist der „Eingang“, um von „The Bath“ zum „Devil’s Beach“ zu gelangen.


    Ist man durch diesen Spalt durch, betritt man (nach einem ganz kurzen Stück im Freien) die Höhle, von der es dann weiter zum Devil’s Beach geht. (Wir haben uns nur die Höhle angeschaut) Hier die Fotos:

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    Dann sind wir den gleichen Weg (Spalt) wieder zurück an den Strand und die umgebende Natur.



    Ein paar Fotos von weiteren schönen Lebewesen und Pflanzen:

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    Die Zeit am Strand ging leider viel zu schnell vorbei. Wir packten unsere Siebensachen zusammen und unsere Gruppe begann den Rückweg zurück zum Parkplatz (oben).


    Auf dem Weg vom Strand nach oben kamen uns dann einige Leute entgegen, so dass dieser Rückweg ca. 20 Minuten dauerte. Um 13.50 Uhr holte uns der Safaribus oben am Ausgangspunkt wieder ab und brachte uns zurück zur Fähre. Bevor wir jedoch in die Fähre einstiegen, bekamen wir von Egbert den versprochenen, sehr leckeren Rumpunsch (all you can drink). Die Bootsfahrer blieben natürlich nüchtern!

    Hier ein Foto von der Rückfahrt (Virgin Gorda -> Tortola / Road Town), ein Speedboot geht ganz schön ab!:

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    Direkt im nächsten Beitrag erfahrt Ihr, was Claudia danach noch in Roadtown unternommen hat!

  • Nachdem wir wieder in Road Town angekommen waren (um 14.45 Uhr), bin ich mit den beiden Damen, die ich schon vom Vortag kannte, noch zum botanischen Garten (Joseph Reynold O’Neal botanic gardens) von Road Town. Weil das Taxi nur 5 USD/Person kostete und wir den Weg nicht genau wussten, ließen wir uns (mal wieder bequem) mit dem Taxi zum botanischen Garten bringen (ca. 5 Minuten Fahrtzeit). Der Eintritt kostete 3 USD / Person. Mir gefiel der Garten sehr gut (wenn auch klein – in ca. 45 Minuten

    inkl. Fotos waren wir durch). Hier sieht man die Bäume und Pflanzen, die man bei uns (wenn überhaupt) nur im Gewächshaus sieht. Hier wachsen sie in der Natur und sind um einiges fotogener:


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    – und noch einmal (wie versprochen) ein Sausage-Baum -


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    Hier die Pflanzen, die an Weihnachten zu blühen beginnen (auch in der Karibik zu Weihnachten):


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    – unser Weihnachtsstern –


    Wir beschlossen, den Weg zurück zum Schiff zu Fuß zu gehen. Eine nette, einheimische Dame hat uns über eine Abkürzung (über einen Schulhof hinweg) zur Hauptstrasse geführt. Von dort half uns unser Orientierungssinn (Meer war in Sichtweite) zurück zum Schiff (ca. 15 Minuten), aber nicht ohne am Wegesrand noch ein paar schöne Pflanzen zu sehen:

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    – dies ist ein afrikanischen Tulpenbaum -


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    – mit seinen Blüten -

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    – den Namen dieser Pflanze kenne ich nicht -


    An Bord gab’s dann wieder etwas Leckeres zu essen und trinken - nur nicht auf das falsche Schiff gehen! -


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    Vielleicht noch als Hinweis: Wer diesen Ausflug nach Virgin Gorda nicht machen möchte, kann auch zu einem der Strände der Südwestküste von Tortola fahren (Entfernung von Road Town ca. 13 – 25 km). In meiner Reiselektüre habe ich hierzu folgende Infos/Strände gefunden:

    - Smugglers Cove: Hier wurde der Film „Der alte Mann und das Meer gedreht“; bezaubernde kleine Bucht mit Sonne bis zum Abend und glasklarem Wasser (schnorcheln!)

    - Soper’s hole (13 km): herrlicher Naturhafen

    - Long bay

    - Apple bay

    - Carrot bay

    - Carie garden bay.


    Falls wir noch einmal in die Karibik und auf die Insel Tortola fahren, werde ich einen dieser Strände mal besuchen und kann dann hier davon berichten!

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Tortola

„Tortola“ Tortola ist eine Insel im Karibischen Meer. Sie besitzt eine größer von gerade einmal 55 Quadratkilometern, dennoch stellt sie damit die größte Insel der britischen Jungferninseln dar. Wer mit einer Kreuzfahrt die Insel ansteuert, erreicht sie am Hafen von Road Town. Der Ort ist die Hauptstadt der Insel und mit etwa 10.000 Einwohnern auch die größte Siedlung. Auf der gesamten Insel wohnen rund 23.000 Menschen.

Bekannt ist die Insel als ehemalige Pirateninsel, auf der berühmte Piraten wie Blackbeard oder William Kidd lebten. Die Piraten waren es auch, die zu Beginn des 17. Jahrhunderts erste feste Siedlungen bauten. Durch den Freibeuter Jan van Joost wurde 1620 das erste Fort auf der Insel errichtet. Überhaupt finden sich auf der relativ kleinen Insel sehr viele Festungen oder deren Ruinen. Viele davon sind vom Hauptort Road Town durch Ausflüge in die Umgebung zu erreichen. Am Pockwood Pond kann man die Reste des Forts The Dungeon aus dem 18. Jahrhundert besichtigen. In dessen Gewölbe sind noch Wandzeichnungen von ehemaligen Häftlingen sichtbar.

Road Town selbst lässt sich bei einem Landausflug auf eigene Faust erkunden. Hier sind vor allem eine Reihe von Häusern im Kolonialstil sehenswert. Im Zentrum der Stadt befindet sich der Botanische Garten. Ein Rundweg führt durch die üppige und farbenprächtige tropische Vegetation. Künstliche Wasserfälle und Freiluftgehege mit einheimischen Vogelarten sorgen für Abwechslung.