Mit dem Taxi zum Grand Case Beach und Spaziergang durch Philippsburg

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  • Aus meinem Reisebericht Januar 2014 nördliche und südliche Karibik mit der alten Mein Schiff 2


    Alle, die wir im anderen Forum kennen gelernt haben, wollten zum Flughafenstrand, dem Maho-Beach. Am Abend trafen wir sie auf dem Schiff wieder. Auch für sie war es ein schöner, gelungener Tag!

    Wir waren mal wieder die Ausnahme. Der Maho-Beach reizte uns überhaupt nicht, so hatten wir vor, an einen schönen Strand zu fahren und danach durch Philippsburg zu trödeln.

    So steuerten wir das Info-Häuschen an und fragten nach einen schönen Strand mit Schatten spendenden Bäumen. Die Dame an der Info schlug uns den Grand Case Beach vor. Auch dieser stand auf meiner „Strand-Auswahl-Liste“: Karibischer Traumstrand, 1,5 km lang und weißsandig: Hier trifft idyllisches Karibikflair auf französische Haute Cuisine, da am Strand viele Restaurants sind und viele Franzosen hier Urlaub machen. Der Strand liegt im französischen Teil der Insel. Auf die Frage, was denn ein Taxi für 2 Personen kosten würde, hätte es uns fast umgehauen: 40 USD für eine Strecke! Aus meiner Reiselektüre und dem Forum hatte ich jedoch schon erfahren, dass man ab der Backstreet in Philippsburg mit dem öffentlichen Minibus für 1,50 US/Person/Strecke nach Marigot fahren kann. Wir überlegten uns, von dort dann für die Weiterfahrt ein Taxi zu nehmen, da Marigot auf halben Weg nach Grand Case liegt. Als wir das Info-Gebäude verließen, sprachen uns 2 nette Damen an, die unser Gespräch mit der Information mitbekommen hatten und wollten sich uns anschließen. Wir sagten sofort zu. Und unser schöner Ausflug begann:

    Mit dem Wassertaxi, das am Pier losfährt (7 USD / Person / Tag) fuhren wir zuerst nach Philippsburg (ca. 5-10 Minuten Fahrt).

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    Alternativ kann man lt. Forum wohl auch 20-30 Minuten zu Fuß gehen. Aber da wir nachmittags durch Philippsburg laufen wollten und es sich um einen Tagespreis handelt, hatte uns schon jetzt die „Faulheit“ wieder

    Auf der Backstreet in Philippsburg war alles kein Problem: Auf einen Wink hin, hielt ein öffentlicher Minibus und nahm uns vier mit.

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    Die Fahrt führte auch am Fort Louis bei Marigot vorbei. Von dort genießt man einen wunderschönen Blick auf den Hafen von Marigot:

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    - ich habe das Foto vom Bus aus geschossen, deswegen leider schlechtere Qualität –


    Kurz bevor wir den kleinen Busbahnhof in Marigot erreichten, fragte uns der Busfahrer, wohin wir denn danach wollten und informierte uns dann darüber, dass man in Marigot in den nächsten öffentlichen Minibus steigen kann, der zum Grand Case Beach fährt, auch für 1,50 USD/Person/Strecke. Also stiegen wir am Busbahnhof direkt um in den nächsten Bus.

    Wir unterhielten uns während der Fahrt angeregt mit unseren neuen Bekannten. Da der Minibus zudem noch etwas verdunkelte Scheiben hatte, haben wir somit den Ausstieg komplett verpasst. Als wir irgendwann wendeten, fiel uns dies auf und wir klärten mit dem Busfahrer auf, dass er zwar unser Ziel wusste, wir ihn hätten aber darauf hinweisen müssen, dass er uns Bescheid sagt, wenn wir Grand Case Beach erreichen. War aber alles kein Problem! Durch diesen „Umweg“ sind wir auch an dem Orientale Beach und Bikini Beach vorbei gekommen (hierhin kommt man also auch durch Umsteigen in Marigot für nur 2 x 1,50 USD/Person/Strecke) und haben noch etwas von der Insel kennen gelernt. Nun sagte er uns rechtzeitig Bescheid, wir bezahlten unsere 1,50 USD/Person, gingen zwischen zwei Häusern hindurch und waren am Grand Case Beach. Inkl. Umweg waren wir von Marigot aus 40 Minuten gefahren.

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    Ich war von dem Strand und der Umgebung begeistert!!! In meiner Reiselektüre hatte ich gelesen, dass an diesem Strand viele Restaurants seien und hatte mir größere Gebäude mit vielen Leuten vorgestellt. Das hätte mir nicht so gut gefallen. Mich hatten die von der Tourist-Info erwähnten Schattenplätze und der in der Reiselektüre sehr schöne kilometerlange karibische Strand gelockt. Was wir hier nun sahen, fand ich einfach super! Es waren nur ganz wenige Leute am Strand und die Restaurants (höchstens 2-stöckig) waren in sehr schönen Gebäuden untergebracht und wohl aufgrund dessen, dass wir am Vormittag (gegen 10 Uhr) und an einem Werktag dort waren, nicht geöffnet, bzw. wurden noch nicht besucht. Die anderen Touris waren wohl alle am Maho – Beach bei den Flugzeugen?

    Wir suchten uns einen schönen Schattenplatz vor einem noch geschlossenen Restaurant mit Holztisch und Bänken und sprangen erst mal ins recht klare Wasser und genossen auch hier den schönen Blick in die Umgebung! (Ich muss aber dazu sagen, dass dieser Strand nicht für Kinder geeignet ist, da es nach einem ganz kurzen flacheren Stück direkt tief wird! Aber für uns war es optimal!).

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    (Blick Richtung Norden)

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    (Blick Richtung Süden)



    Mir gefielen die Häuser, das Meer und der Strand so gut, dass ich direkt einen 45 minütigen Strandspaziergang erst in die eine Richtung (nach Süden) machte:

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    (südlichster Teil des Strandes)



    Und dann ca. 20 Minuten am Strand entlang in Richtung Norden:

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    Nach dem Spaziergang und den vielen Fotos ging’s erst noch mal ins Wasser


    Gegen 12.30 Uhr verließen wir den zum Glück immer noch leeren Strand und hielten auf der Hauptstrasse den nächsten Minibus an, der uns (wiederum für 1,50 USD/Person) nach Marigot brachte (diesmal ohne Umweg und somit in ca. 20 Minuten). In Marigot stiegen wir am „Bahnhof“ in den Minibus zur Backstreet in Philippsburg (wiederum für 1,50 USD/Person, auch ca. 20 Min.). Dort kamen wir zufrieden an, verabredeten uns mit den neu gewonnenen Bekannten für den nächsten Tag (Ausflug auf Tortola nach The Bath) und schlenderten zu zweit durch die Gassen von Philippsburg mit den schönen, farbigen Häusern. (Wir haben hier auch 2 Stangen Malboro für zusammen 36 USD gekauft. Der Verkäufer sagte uns, dass man hier aufpassen muss, welcher Tabak für die Zigaretten verwendet wird.)

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    Nach einem Blick auf alle Kreuzfahrtschiffe am "heutigen" Tage

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    und den Stadtstrand von Philippsburg, der sicher auch ganz schön ist, wenn man sich an den Blick auf die Kreuzfahrtschiffe und an der Lage -direkt an der Einkaufspromenade- nicht stört

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    Mit dem nun kostenlosen Wassertaxi (wir haben ja den Tagespreis morgens entrichtet, dafür haben wir ein gelbes Armbändchen getragen) ging’s zurück zum Schiff.

    Auch dies war ein sehr, sehr schöner Tag in der Karibik!

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St. Maarten

„St. St. Maarten ist der südliche Teil Insel der karibischen Insel St. Martin. Der ungewöhnliche Name rührt daher, dass er niederländischen Ursprungs ist, da dieser Teil zum niederländischen Überseegebiet gehört. Der nördliche Teil steht unter französischer Regierung und hört auf den Namen Saint-Martin. Das niederländische Gebiet nimmt 34 Quadratkilometer ein, auf dem etwa 40.000 Menschen leben. Die meisten davon in der Hauptstadt Philipsburg. Philipsburg ist durch den Freihafen Port St. Maarten auch das wirtschaftliche Zentrum von St. Maarten. Bis zu 10 Kreuzfahrtschiffe legen während der Saison dort an. Die meisten Passagiere interessiert jedoch nur der zollfreie Einkauf von Zigaretten und Alkohol. Dabei hat St. Maarten einige Sehenswürdigkeiten zu bieten, zu denen sich Ausflüge lohnen.

In Philipsburg lässt sich das Geschichtsmuseum besuchen, das von den Ureinwohnern der Insel, über die Hintergründe der Teilung bis zum heutigen Tag informiert. Eine andere Sehenswürdigkeit sind die beiden Forts Fort Amsterdam und Fort William, in der Nähe von Philipsburg. Zum Schutz der Stadt erreichtet beeindrucken diese Bauwerke auch heute noch. Für Adrenalinjunkies ist der Maho Beach ein Landausflug auf eigene Faust Pflicht. Der Strand befindet sich direkt vor dem Princess Juliana Airport und landende Flugzeuge überqueren in einer Höhe von 10 bis 20 Metern den Strand. Ein beliebter Zeitvertreib ist es sich am Flughafenzaun festzuhalten und den Schubwinden der startenden Flugzeuge standzuhalten.