Auf den Spuren von César Manrique

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  • Währen unseres Lanzarote-Inselurlaubs Dezember 2018 Gaben wir bei einem lokalen Anbieter vor Ort nachstehenden Tagesausflug gebucht. Da es diverse Anbieter im Internet gibt, die ähnliche Touren, auch für Cruiser anbieten, berichte ich hier von unserem sehr schönen und interessanten Ausflug:


    Auf den Spuren von César Manrique (55 €/Person inkl. Eintritte, 8 Std, keine offizielle Mittagspause vorgesehen, aber Snacks Kaufbereitschaft an den Stops)

    - Stop am Monumento al Compensino

    - Besuch der „Fundation César Manrique“

    - Fahrt (und Stop - nicht im Flyer erwähnt) nach Haria

    - Stop am „Penas del Cache“ (nicht im Flyer erwähnt)

    - Stop am höchsten Punkt der Nordküste „Mirador del Rio“ (475 m)

    - Besichtigung nach Wahl: Jameos del Agua“ ODER „Cueva de los Verdes“

    - Besuch des Jardin de Cactus



    Stop am Monumento al Compensino:


    Viele "Kreationen" von Cesar Manrique stehen an Kreisverkehren.


    Dieses hier steht an einer Wegkreuzung (zwischen den Orten San Bartolome und Mozagavon), von der aus man an jeden Punkt der Insel gelangen kann.


    Neben diesem Bauerndenkmal (Bauer, Ziege, Esel, Hund) befindet sich noch ein interessantes Restaurant mit sehr schönen (kostenlosen) kleinen Bauernmuseum. Fotos von innen zeige ich hier nicht ..... Wenn Ihr da sein solltet: geht im Restaurant "unten" durch einen Gang, der durch Lavagestein führt (ist kein Problem dort langzulaufen!) und wenn ihr dann wieder draussen seit, durch das "Labyrinth", dann kommt Ihr irgendwie eine Etage höher als das Restaurant - dort befinden sich die Kunsthandwerkerräume (das Handwerker- / Bauermuseum). Um durch alle "Räume" des "Museums" zu gehen, war leider nicht genügend Zeit ... ich musste zurück zum Bus. Es ist kein Museum im herkömmlichen Sinne, denn es wird neben alten Geräten etc. richtig gezeigt, wie damals z.B. gewebt wurde.




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    Besuch der „Fundation (Wohnhaus) César Manrique“:



    Für Innenfotos Googelt einfach mal .... Es hat mir seeehr gut gefallen!!!!



    Dieses Wohnhaus ist nicht so weit vom Cruise Terminal entfernt! Die Aida Nova sah man (zwar in klein) ! Also könnte man auch sicher mit einem Taxi / Minivan oder Linienbus (?) mit mehreren Personen dorthin fahren, wenn man nicht mehr von der Insel sehen möchte!


    Es geht ein "Einbahnweg/Rundweg" durch alle Räume /Aussenanlage, so dass man kein Gedrängel/Gegenverkehr hat. Bei uns war zu dem Zeitpunkt auch nicht viel los, so konnte ich schöne Fotos machen. Für den Rundgang würde ich für "normal Interessierte" so 30 - 40 Minuten einplanen. Wenn man sich für die "Kurzvideos" im letzten Raum interessiert, vielleicht noch 20 Min. dazu (ich weiss jetzt leider die Filmlängen nicht mehr ... evtl. goog....?).


    Übrigens ist Cesar Manrique 1919 geboren und 1992 bei einem Verkehrsunfall verunglückt.


    Seine Zwillingsschwester ist jetzt im November (2018) 99 jährig auf Lanzarote gestorben, also hätte Cesar sicher noch viele schöne Jahre haben können und noch viele architektonisch schöne und interessante Werke auf Lanzarote errichten können! Wer noch nichts von ihm gehört hat (hatte ich vorher auch nicht) googelt einfach mal nach ihm! Ein sehr interessanter Mensch, wie ich finde!



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    Der Pool von seinem Wohnhaus:


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    Fahrt (und Stop - nicht im Flyer erwähnt) nach Haria:



    Bei der Gran Tour (siehe extra Bericht) sind wir nur durch Haria gefahren, ohne Stop. Umso erstaunter war ich, dass wir hier eine Pause einlegten. Eine Mitfahrerin sagte mir, sie hätte die Fahrt online über viator com gebucht. Dort war in der Ausflugsbeschreibung der Halt in Haria aufgeführt !!!


    Die kleine, kurze Fussgängerzone fand ich sehr idyllisch mit schönen Restaurants, Aussengastronomie und Lädchen mit schönen Angeboten. Ich finde, ein Halt lohnt sich!


    Geht man auf die Kirche zu, ist rechts davon (in der langen Häuserreihe) ein kleines Sakrales Museum, dass keinen Eintritt kostet (bzw. ein Obolus). Leider darf ich hier ja keine Fotos davon zeigen. Aber es war schon sehr schön: interessante grosse Altäre und christliche Figuren ! Man ist in max. ca. 15 Minuten durch, wenn man sich nicht "gross interessiert".


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    Die schöne, große "Freiluft" - Krippe befindet sich nicht in der Fussgängerzone, sondern vor dem Rathaus.


    (Der Kirche mit vorgelagerter Fussgängerzone den Rücken zukehren, dann links runter und rechts (so ungefähr), dann ist man da!)


    Ich erinnerte mich daran, dass er schrieb, dass sich in den Krippen dieser Gegend immer ein Junge befindet, der in die Ecke sch..... Ich habe Ausschau gehalten und ihn tatsächlich gefunden!



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    Fotos des weiteren Ausflugs folgen im nächsten Beitrag .... diese dann nicht mehr als Collage .

  • Weiter gehts mit dem Ausflug ....:


    Stop am höchsten Aussichtspunkt der Insel (nicht der Nordküste) „Penas del Cache“ (671 m) (nicht im Flyer erwähnt)



    Hier waren wir ja schon bei unserem Ausflug vom Vortag, der Gran Tour (siehe Extra Bericht) .... Bereits am Vortag war hier die Pause zu lang ..... Jetzt war sie mit 40 Minuten noch viel länger ..... Evtl. waren Mitreisende hungrig und wollten hier einen Snack zu sich nehmen .... Max. 15 Minuten Fotostop hätten hier (an beiden Tagen) ausgereicht ....


    Ausserdem hat dieser Aussichtspunkt inkl. kleinem Snack-Restaurant und Souvenirgeschäft nichts mit Cesar Manrique zu tun!


    hier nur 2 Fotos von dem Aussichtspunkt aus:


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    Stop am höchsten Punkt der Nordküste „Mirador del Rio“ (475 m)


    Hier ist nicht nur die Aussicht seeeehr hervorragend, sondern auch das von Cesar Manrique errichtete Gebäude/Restaurant, von dem aus man die Aussicht geniessen kann! Man muss nichts verzehren! Einfach rein gehen (evtl. Eintritt, den unser Guide bezahlt hat?) und rechts oder links von der großen Panoramascheibe raus gehen bzw. (auch) rechts die Treppe ganz hinauf nach draussen.


    Von der "Landseite" aus sieht das Restaurant mit Aussichtspunkt ganz unspektakulär aus ...., denn die Panoramscheibe / der Panoramablick (ohne Scheibe) befindet sich "dahinter", also zum Meer hin:


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    Welche Inseln man von diesem Ausblick alle sehen kann, goog.... einfach mal ....


    Mir hats hier auf jeden Fall hier sehr gut gefallen! Hier hätte man auf jeden Fall länger rasten, schauen und chillen können!!!


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    Besichtigung nach Wahl: Jameos del Agua“ ODER „Cueva de los Verdes“



    Ich finde es klasse, dass BEIDE Tourenanbieter hier diese Alternativen anbieten! Denn die "Jameos del Aqua" von Cesar Manrique kann man ja bereits bei der Gran Tour (oder halbtägigen Nordtour) besichtigen!


    Die beiden "Höhlen" befinden sich nur in ca. 5 Busminuten Entfernung, so dass wir erst die Gruppe "Jameos del Agua" "abgesetzt" haben und mit den anderen ca. 11 Personen zur "Cueva de los Verdes" weiter gefahren sind.


    Die Cueva de los Verdes sind aber NICHT von Cesar Manrique.


    1964 wurde diese Lavaröhre / höhle der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.


    Der Reiseleiter wies bereits im Bus daufhin, dass man den 40minütigen Weg durch die Höhle nur dann mitmachen kann, wenn man trittfest ist (auch rutschfeste Schuhe anhat) und mehrere Meter gebückt gehen kann und keine Klaustrophobie hat. Recht hat er!!!! Also ganz WICHTIG!!!


    Wichtig zu wissen, ist vielleicht, dass es zu unserem Zeitpunkt keine Schlangen vor der Kasse gab. Unser Guide hat es schnell erledigt und ER hat auch die Erlaubnis (evtl. alle Guides?) unsere (kleine) Gruppe durch die Höhle zu führen! Das war schon richtig klasse, denn so konnte er ja auch auf alle Acht geben! Später kam uns dann eine gaaaanz große Gruppe mit einer (!) Führerin (Angestellte "der Höhle") entgegen. Unser Guide sagte, dies seien 80 Menschen gewesen, die mit diversen Mietwagen (also "privat") angereist waren .... ich möchte nicht mit einer Menschenmenge von 80 Leuten durch die teils engen und niedrigen Gänge gebückt gehen ....!


    Diese Höhle ist im Gegensatz zu Jameos del Agua eine "richtige" komplette Höhle, wie man sie eigentlich auch aus unseren Breitengraden kennt, nur halt aus Vulkangestein/Lavafluss entstanden und ohne Tropfsteine. Einige durch Natur entstandene "Räume/Höhlen" sind beleuchtet (die Wege natürlich auch).

    Es befindet sich auch eine Konzerthöhle dort, in der aber seit es " den Konzertraum im Jameos del Agua" gibt, nicht mehr oft Konzerte aufgeführt werden, da es durch die niedrigen und engen Gänge verständlicherweise sehr schwierig ist, Instrumente etc. in die Höhle zu bringen.


    Für Fotos vom Inneren- bitte googeln ...


    Ich fand sie jetzt nicht so als "must see", da ich schon einige "normale" Höhlen gesehen habe. Beeindruckend war jedoch die Vorstellung, dass man hier durch Vulkangestein läuft und eine Art "Fatamorgana" sieht, zu der ich hier aber nichts detaillierteres schreiben möchte, da ich sonst den gewünschten "Effekt " verrate ....


    Auf dem folgenden Bild sieht man das Gebiet um diese Höhle. Wie man sieht, ist Lanzarote nicht nur ganz karg, sondern an einigen Stellen auch grün. Diese unterschiedliche Vegetation stellt man immer wieder fest, besonders wenn man mit dem Reisebus über die Insel fährt!


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    Hier ist der Eingang zu der Höhle:


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    Hier von der Höhle raus fotografiert:


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    Mich faszinierten, die riesengrossen Blätter und der Sonneneinfall war klasse! :


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    bzw. hier beim Rausgehen (gleiche Stelle) dann im Schatten ....


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    und hier nochmal ein Foto vom "grünen" Lanzarote "um die Höhle drumrum":


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    Im NÄCHSTEN Beitrag gehts dann noch zum letzten Punkt des Ausflugs: dem sehr schönen Kakteengarten, angelegt von Cesar Manrique!

  • Domi

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  • Domi

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Arrecife Ausflüge auf eigene Faust

Arrecife Arrecife ist die Hauptstadt der Kanareninsel Lanzarote. Ihr maritimes Ambiente und die sonnige Strandpromenade laden zu einem Landgang ein. Die Stadt ist leicht auf eigene Faust zu erkunden und hat viele Sehenswürdigkeiten wie die Festung San Gabriel oder den Stadthafen Charco de San Gines, eine blaue Lagune gesäumt von weißen Fischerhäuschen. Ergänzt wird das malerische Gesamtbild durch Arrecifes gelbe Strände wie dem Playa del Reducto. Steht man am Strand und blickt auf die Promenade hinauf, fühlt man regelrecht den Flair des urspünglichen Fischstädtchens.

Lanzarote ist mit seinen 845 Quadratkilometern überschaubar und die Entfernungen sind dementsprechend auch nicht allzu weit. Viele sehenswerte Orte sind durch kurze Ausflüge erreichbar. Der Nationalpark Timanfaya mit seinen beeindruckenden Feuerbergen und Lavafeldern ist ein beliebtes Ausflugsziel unweit der Hauptstadt. Der Nationalpark bedeckt knapp ein Viertel der Insel mit seinen steilen Lavahängen und tiefen Kratern. Die Vulkanausbrüche endeten 1824 und das Gebiet mit seinen bizarren Lavaformungen hat sich seitdem kaum mehr verändert, als sei die Zeit stehen geblieben. Das Herz des Nationalparks darf nur unter geleiteter Führung besichtigt werden, doch fahren hierzu regelmäßig Busse durch die imposante Vulkanlandschaft. An dem Aussichtspunkt Islote de Hilario soll die Erdoberfläche sogar so heiß sein, dass Wasser in sekundenschnell zu kochen beginnt.