Paradiesischer Strand auf der Isla Saona

Isla Saona auf eigene Faust ab La Romana

Das Wichtigste in Kürze

  • Isla Saona – die größte Insel der Dominikanischen Republik, vollständig im Nationalpark Cotubanamá gelegen
  • Entfernung: rund 22 Kilometer bis zum Fischerdorf Bayahibe, wo alle Boote starten – von dort je nach Boot 45 Minuten bis zwei Stunden über See
  • Anreise: Taxi nach Bayahibe hin und zurück rund 60 US-Dollar (rund 51 Euro) für bis zu fünf Personen, dazu die Bootstour ab Bayahibe für 44 bis 90 US-Dollar (rund 38 bis 77 Euro) pro Person plus rund 5 US-Dollar Nationalparkgebühr
  • Zeitbedarf: Standardtouren dauern 9 bis 10,5 Stunden – die Ausflüge ab La Romana sind genau darauf ausgelegt und auf die Liegezeit des Schiffes abgestimmt
  • Keine Fähre: Es gibt keinen Linienverkehr; wer das gebuchte Boot verpasst, kommt nicht zurück

Die Isla Saona

Mit rund 110 Quadratkilometern ist die Isla Saona die größte Insel der Dominikanischen Republik – und sie gehört vollständig zum Nationalpark Cotubanamá, einem der größten Schutzgebiete des Landes. Hotels gibt es deshalb keine. Was Besucher vorfinden, sind flach abfallende Sandstrände, Mangroven, vorgelagerte Riffe und Palmen bis an die Wasserlinie.

Paradiesischer Strand auf der Isla Saona
Ein paradiesischer Strand wartet auf der Isla Saona

Unbewohnt ist Saona allerdings nicht: Im Fischerdorf Mano Juan an der Südküste leben rund 350 Menschen, dazu kommt ein Militärposten im Westen. Vor den bunten Holzhäusern von Mano Juan liegt eine kleine Aufzuchtstation für Meeresschildkröten. Lange vor den Europäern nannten die Taíno die Insel Adamanay; in einer Höhle im Westen haben sie Felszeichnungen hinterlassen.

Das bekannteste Ziel ist die Piscina Natural, eine Sandbank weit draußen im Meer, auf der das Wasser nur hüfthoch steht und in der unzählige rote Seesterne liegen. Anfassen ist verboten – die Bestände gehen zurück, und die Tiere überstehen das Herausheben aus dem Wasser oft nicht. Weiter östlich liegt der lange, meist menschenleere Strand Canto de la Playa.

Anreise vom Hafen La Romana

Direkt vom Kreuzfahrtterminal führt kein Weg auf die Insel. Die Boote starten alle im Fischerdorf Bayahibe, rund 22 Kilometer östlich; bis zur Insel sind es vom Hafen aus insgesamt etwa 45 Kilometer. Am Terminalausgang hängt eine Preisliste für Taxis, verhandeln lässt sich dort wenig: Die Fahrt nach Bayahibe und zurück kostet rund 60 US-Dollar (rund 51 Euro) für bis zu fünf Personen und dauert je Strecke etwa 30 Minuten.

Schild am Hafen La Romana
Am Hafen in La Romana

In Bayahibe verkaufen mehrere Anbieter Tagestouren nach Saona, je nach Boot und Leistungen für 44 bis 90 US-Dollar (rund 38 bis 77 Euro) pro Person. Zur Wahl stehen schnelle Speedboote und deutlich gemütlichere Katamarane; die meisten Touren kombinieren beides – hin mit dem Speedboot, zurück unter Segeln. Dazu kommt die Nationalparkgebühr von rund 5 US-Dollar (rund 4 Euro) pro Person. Einen Linienverkehr oder eine Fähre gibt es nicht.

Strand von Bayahibe mit Booten im flachen Wasser
In Bayahibe starten alle Boote in den Nationalpark

Neun bis zehneinhalb Stunden dauert eine Standardtour ab Bayahibe – das klingt nach viel für einen Hafentag. Die Anbieter, die ab La Romana verkaufen, richten ihre Touren aber genau danach aus: Abholung, sobald das Schiff festgemacht hat, Rückkehr rechtzeitig vor der Bordzeit. Wer dagegen selbst in Bayahibe bucht, muss die Zeiten eigenhändig gegenrechnen, sollte eine verkürzte Speedboot-Variante vereinbaren und sich die Rückkehrzeit schriftlich geben lassen. Ein Boot, das man später einfach nehmen kann, existiert nicht.

Vor Ort auf der Insel

Saona ist kein Geheimtipp: Täglich kommen 1.000 bis 2.000 Besucher auf die Insel. An den Anlandungsstränden reiht sich mittags Boot an Boot, es gibt Buffets, Bars und Merengue aus dem Lautsprecher. Wer die stillen Seiten sucht, muss auf eine Tour achten, die auch Mano Juan oder Canto de la Playa anfährt – die günstigen Massenangebote tun das meist nicht.

Mitzunehmen sind Sonnenschutz, etwas Bargeld in US-Dollar für Getränke und Souvenirs in Mano Juan sowie Badeschuhe. Schatten gibt es fast nur unter den Palmen, und die Sonne auf dem offenen Boot wird unterschätzt.

Geführte Ausflüge ab Hafen La Romana

Weil die Zeit auf eigene Faust so knapp ist, greifen die meisten Kreuzfahrtgäste zu einem gebuchten Ausflug. Die Anbieter unten holen am Hafen ab, organisieren den Transfer nach Bayahibe und takten die Rückkehr auf die Abfahrtszeit des Schiffes.

Karibik pur: Isla SaonaMeine Landausflüge Logo
Geführte Ausflüge

Karibik pur: Isla Saona

  • Aufregende Speedboot-Fahrt entlang der dominikanischen Küste zur Isla Saona
  • Zweistündiger Aufenthalt am traumhaften Catuano Strand
  • Mittagessen und Getränke am Strand inklusive
  • Halt an einer Sandbank mit Bademöglichkeit
Saona Crusoe VIP für KreuzfahrtgästeGetYourGuide Logo
Geführte Ausflüge

Saona Crusoe VIP für Kreuzfahrtgäste

  • Besuch des Dorfes Mano Juan und des Schildkröten-Schutzprojekts
  • Aufenthalt an der Canto de la Playa mit klarem Wasser und Naturkulisse
  • Strandaufenthalt in Catuano mit Hängematten und Mittagsbuffet am Strand
  • Informationen zum Mangroven-Ökosystem; Beobachtungsmöglichkeiten von Meeresschildkröten
  • Besuch natürlicher Pools mit klarem Wasser und Seesternen
AIDAperla & AIDAdiva La Romana: Landausflug zur Insel SaonaGetYourGuide Logo
Geführte Ausflüge

AIDAperla & AIDAdiva La Romana: Landausflug zur Insel Saona

  • Einblicke in die Geschichte von Peñón und die Kultur der Taíno; ergänzend Mangroven-Tour
  • Besuch des Dorfes Mano Juan und einer Schildkrötenaufzuchtstation
  • Typisch dominikanisches Mittagessen in einem Restaurant an einem weißen Sandstrand
  • Aufenthalt am Virgin Beach (Canto de la Playa) mit Bademöglichkeit und Schnorcheln
  • Stopp an einer natürlichen Trinkstelle im seichten Wasser
Ab ins Paradies: Besuch der Isla SaonaMeine Landausflüge Logo
Geführte Ausflüge

Ab ins Paradies: Besuch der Isla Saona

  • Abenteuerliche Fahrt mit dem Speedboot entlang der dominikanischen Küste zur Insel Saona
  • Stopp an einer natürlichen Sandbank mit Bademöglichkeit
  • Freizeit am traumhaften Catuano Strand
  • Besuch des Fischerdorfes Mano Juan
  • Aufenthalt am wunderschönen Strand "Canto de la Playa"
  • Traditionell dominikanisches Mittagessen inklusive

Weiterführende Tipps

Weitere Highlights in La Romana

  • Isla Catalina – die kleine Nachbarinsel direkt vor der Küste, in einer halben Stunde per Boot erreichbar
  • Altos de Chavón – nachgebautes Künstlerdorf im Mittelmeerstil hoch über dem Río Chavón, rund acht Kilometer vom Hafen
  • Bayahibe – Fischerdorf und Ausgangspunkt aller Bootstouren in den Nationalpark
  • Minitas Beach – gepflegter Strand der Casa-de-Campo-Anlage, der dem Hafen am nächsten liegt
  • Playa El Caletón – kleine geschützte Bucht bei Bayahibe, beliebt bei Einheimischen
  • La Romana im Überblick – Hafen, Mobilität vor Ort und alle Ausflugsziele auf einen Blick

Weitere Häfen in der Karibik

  • Philipsburg (St. Maarten) – Front Street, Maho Beach und die niederländisch-französische Doppelinsel
  • Belize City – Maya-Stätten im Regenwald und das längste Riff der Nordhalbkugel
  • George Town (Grand Cayman) – Stingray City, Seven Mile Beach und Tenderausschiffung
  • Cozumel – mexikanische Insel vor Yucatán mit Riffen am Palancar und Maya-Stätten auf dem Festland
  • Ocho Rios – Jamaikas Wasserfälle, Dschungelflüsse und Reggae-Geschichte

Karte

Häufige Fragen zu Isla Saona

Grundsätzlich ja, zeitlich wird es aber eng. Vom Hafen fährt man zunächst mit dem Taxi rund 22 Kilometer nach Bayahibe (hin und zurück etwa 60 US-Dollar, rund 51 Euro, für bis zu fünf Personen), dort starten die Boote. Die üblichen Tagestouren dauern neun bis zehneinhalb Stunden – die ab La Romana angebotenen Ausflüge sind auf die Liegezeit des Schiffes abgestimmt, eine selbst gebuchte Tour ist es nicht. Eine Fähre, die man flexibel nehmen könnte, gibt es nicht.

Je nach Bootstyp und Leistungen zwischen 44 und 90 US-Dollar (rund 38 bis 77 Euro) pro Person. Speedboote sind günstiger und schneller, Katamarane langsamer und bequemer; viele Anbieter kombinieren beides. Hinzu kommt die Nationalparkgebühr von rund 5 US-Dollar (rund 4 Euro) pro Person. Mittagsbuffet und Getränke sind bei den meisten Touren enthalten.

Eine Sandbank weit draußen im Meer, auf der das Wasser nur hüfthoch steht und in der zahlreiche rote Seesterne liegen. Fast jede Saona-Tour hält dort. Wichtig: Die Seesterne dürfen nicht angefasst und schon gar nicht aus dem Wasser gehoben werden – die Bestände gehen zurück, und die Tiere überleben das häufig nicht.

Voller, als die Fotos vermuten lassen: Täglich kommen 1.000 bis 2.000 Besucher auf die Insel. An den Anlandungsstränden liegen mittags viele Boote nebeneinander, es gibt Buffets und Musik. Ruhiger wird es bei Touren, die zusätzlich das Fischerdorf Mano Juan oder den Strand Canto de la Playa im Osten anfahren.