Blue Hole
Das Wichtigste in Kürze
Das Blue Hole
Das Blue Hole – vor Ort auch Irie Blue Hole oder Island Gully Falls genannt – ist kein einzelnes Loch, sondern eine Abfolge von Becken, kleinen Wasserfällen und Felsstufen in einer bewaldeten Schlucht oberhalb von Ocho Rios. Das Wasser ist kalt, klar und leuchtend türkis; ringsum steht Regenwald.
Was das Blue Hole von den Dunn’s River Falls unterscheidet, ist die Betriebsamkeit: Hier gibt es keine Menschenkette und keinen festen Rundweg, sondern Sprungfelsen zwischen anderthalb und siebeneinhalb Metern, eine Seilschaukel und natürliche Rutschen. Wer nicht springen will, badet einfach in den Becken.
Anreise vom Hafen Ocho Rios
Vom Kreuzfahrtterminal sind es rund 13 Kilometer in die Hügel hinter der Stadt, für die man gut 30 Minuten braucht. Der letzte Abschnitt führt über eine unbefestigte, ausgewaschene Piste – und genau daran scheitert meist der Weg auf eigene Faust: Einen Linienverkehr gibt es nicht, und viele Taxifahrer lehnen die Strecke ab, um ihr Fahrzeug zu schonen.
Wer es trotzdem selbst versuchen möchte, handelt am Hafen einen Roundtrip mit Wartezeit aus – üblich sind rund 40 US-Dollar (rund 34 Euro) pro Person, oft in Verbindung mit einem kurzen Einkaufsstopp – und lässt sich vorher ausdrücklich bestätigen, dass der Fahrer bis zum Blue Hole fährt und dort wartet. Verlässlicher ist an einem Hafentag ein gebuchter Ausflug: Die Anbieter fahren die Strecke täglich, kennen die Zufahrt und stimmen die Zeiten auf die Liegezeit des Schiffes ab.
Vor Ort am Blue Hole
Feste Öffnungszeiten gibt es nicht; die örtlichen Guides sind in der Regel zwischen 8 und 17 Uhr vor Ort. Der Eintritt liegt bei rund 20 US-Dollar (rund 17 Euro) pro Erwachsenem, Kinder zahlen die Hälfte; je nach Betreiber werden zwischen 15 und 25 US-Dollar verlangt. Bezahlt wird ausschließlich bar – Karten werden nicht angenommen. Ein Guide ist keine Pflicht, aber üblich und sinnvoll: Er zeigt, welche Felsen tief genug zum Springen sind, und macht auf Wunsch Fotos. Dafür wird ein Trinkgeld erwartet.
Zwei bis drei Stunden reichen für Anfahrt, Baden und Rückweg. Mitzubringen sind Badesachen, Handtuch, Wasserschuhe und Bargeld in kleinen Scheinen; der Kalkstein ist nass ausgesprochen rutschig. Wertsachen bleiben besser an Bord, Schließfächer gibt es nicht.
Nach heftigen Regenfällen färbt sich das Wasser braun, die Strömung nimmt zu und die Sprünge werden gesperrt. Wer die Wahl hat, plant den Besuch mit einem Tag Abstand zum letzten Starkregen.
Geführte Ausflüge ab Hafen Ocho Rios


Bezauberndes Blue Hole & Shopping

Blue Hole & Dunn’s River Falls Tour

Blue Hole Geheimnisvoller Wasserfall & Highlight-Tour
Weiterführende Tipps
Weitere Highlights in Ocho Rios
- Dunn’s River Falls – die berühmte Wassertreppe, rund vier Kilometer westlich des Hafens
- Mystic Mountain Freizeitpark – Sessellift, Bobbahn und Zipline in Sichtweite des Terminals
- Turtle River Park – kostenloser Stadtpark mit Teichen, zehn Gehminuten vom Schiff
Weitere Häfen in der Karibik
- La Romana – Isla Saona, Isla Catalina und das Künstlerdorf Altos de Chavón
- Philipsburg (St. Maarten) – Front Street, Maho Beach und die niederländisch-französische Doppelinsel
- Belize City – Maya-Stätten im Regenwald und das längste Riff der Nordhalbkugel
- George Town (Grand Cayman) – Stingray City, Seven Mile Beach und Tenderausschiffung
- Cozumel – mexikanische Insel vor Yucatán mit Riffen am Palancar und Maya-Stätten auf dem Festland
