Der bekannte Maho Beach auf St. Maarten

Maho Beach auf eigene Faust ab Philipsburg

Das Wichtigste in Kürze

  • Maho Beach – der bekannteste Flughafenstrand der Welt: Die Landebahn beginnt unmittelbar hinter dem Sand
  • Entfernung: rund 13 Kilometer vom Kreuzfahrtterminal, je nach Verkehr 25 bis 35 Minuten
  • Anreise: Taxi zum festen Zonentarif ab 20 US-Dollar (rund 17 Euro) pro Fahrzeug und Strecke oder Minibus ab der Back Street in Philipsburg für rund 2 US-Dollar (rund 1,70 Euro)
  • Beste Zeit: die großen Maschinen landen meist zwischen 12:40 und 13:45 Uhr, die Abflüge folgen bis 15:35 Uhr – der Strand selbst ist frei zugänglich
  • Sicherheit: niemals am Zaun hinter dem Bahnende festhalten – der Triebwerksstrahl startender Maschinen ist lebensgefährlich

Der Maho Beach

Der Maho Beach ist ein schmaler Sandstreifen an der Südwestküste von Sint Maarten – und wäre ohne das, was direkt dahinter beginnt, kaum eine eigene Anreise wert. Hinter dem Strand liegt die Landebahn 10/28 des Princess Juliana International Airport, mit 2.300 Metern ausgesprochen kurz für einen Flughafen, den Langstreckenmaschinen anfliegen. Zwischen Wasserlinie und Bahnende liegt nur die schmale Beacon Hill Road, und weil die Schwelle unmittelbar hinter dem Strand beginnt, kommen die Maschinen extrem tief über den Sand herein.

Der bekannte Maho Beach auf St. Maarten
Der Anflug führt direkt über den Strand – Sekunden später setzt die Maschine auf

Die Zeit der Jumbos ist allerdings vorbei: Die letzte planmäßige Boeing 747 der KLM landete im Oktober 2016 auf Sint Maarten. Die größten Maschinen im heutigen Flugplan sind die Airbus A330-200 von Air France und KLM, gelegentlich eine Boeing 787-9 der KLM sowie die Boeing 757 von Delta aus Atlanta und New York. Dazwischen liegt der Regionalverkehr mit kleineren Jets und Propellermaschinen, der über den Tag verteilt deutlich häufiger kommt.

Anreise vom Hafen Philipsburg

Vom Kreuzfahrtterminal auf Point Blanche sind es rund 13 Kilometer bis Maho, je nach Verkehr 25 bis 35 Minuten. Direkt am Terminal warten Taxis, die nach einem festen Zonentarif fahren: Zum Maho Beach kostet die Fahrt 20 US-Dollar (rund 17 Euro) – und zwar pro Fahrzeug für ein bis zwei Personen, jede weitere Person zahlt 9 US-Dollar (rund 8 Euro) zusätzlich. Die Rückfahrt ist darin nicht enthalten. Die Tarife hängen im Hafen aus, Taxameter gibt es nicht: den Preis vor dem Einsteigen bestätigen lassen und in bar bezahlen.

Zwei Schiffe an der Pier in Philipsburg (St. Maarten)
Zwei Schiffe an der Pier in Philipsburg (St. Maarten)

Günstiger wird es mit den Minibussen der Insel. Vom Pier führt ein rund 1,5 Kilometer langer Fußweg nach Philipsburg, alternativ bringt ein Wassertaxi in fünf Minuten zur Captain Hodge Pier mitten in Philipsburg – das Tagesticket kostet 6 US-Dollar (rund 5 Euro) und gilt für beliebig viele Fahrten. In der Stadt fahren von der Back Street Minibusse Richtung Simpson Bay und Maho, die Fahrt kostet rund 2 US-Dollar (rund 1,70 Euro). Einen Fahrplan gibt es nicht – die Busse fahren, wenn sie voll sind, und sind am Kennzeichen mit dem Anfangsbuchstaben „B“ zu erkennen. Für den Rückweg großzügig planen: An Tagen mit mehreren Kreuzfahrtschiffen steht der Verkehr rund um Simpson Bay regelmäßig.

Vor Ort am Maho Beach

Der Besuch steht und fällt mit dem Timing, denn zwischen den einzelnen Wellen an Flugbewegungen liegen lange ruhige Phasen. Die großen Maschinen kommen gebündelt am frühen Nachmittag: Die Ankünfte liegen meist zwischen 12:40 und 13:45 Uhr, die Abflüge folgen zwischen 14:10 und 15:35 Uhr. Für Kreuzfahrtgäste passt das gut, solange das Schiff nicht schon am frühen Nachmittag ablegt. Wer sichergehen will, sieht vorher in eine Flugverfolgungs-App oder in die Ankunftsliste des Flughafens.

Großes Flugzeug im Landeanflug direkt über dem Maho Beach mit vielen fotografierenden Strandbesuchern.
Tiefflug über die Köpfe der Strandbesucher

Am Strand hängt an der Sunset Bar & Grill ein altes Surfbrett, auf dem die Flugzeiten mit Kreide notiert werden; über Lautsprecher läuft zusätzlich der Funkverkehr zwischen Tower und Cockpit mit. Getränke, Liegen und Toiletten gibt es bei den Strandbars, für die Toilette wird meist ein US-Dollar fällig. Der Strand selbst ist frei zugänglich, Eintritt wird nirgends verlangt.

Ein Punkt ist kein Spaß: der Strahl der Triebwerke. Startende Maschinen drehen unmittelbar hinter dem Zaun am Bahnende auf, und wer sich dort festhält, bringt sich in Lebensgefahr – 2017 starb eine 57-jährige Neuseeländerin, die vom Triebwerksstrahl gegen einen Betonblock geschleudert wurde. An mehreren Stellen stehen deshalb Warnschilder. Auch auf dem Strand selbst reißt der Strahl Sand und lose Gegenstände mit: Handtücher, Brillen und Kameras gehören dabei festgehalten.

Flugzeug im Landeanflug über dem Maho Beach auf Sint Maarten mit Badegästen am Strand.
Auch die Propellermaschinen des Regionalverkehrs kommen tief herein

Zum Baden ist Maho nur bedingt geeignet. Der Strand ist schmal, hat seit Hurrikan Irma im September 2017 spürbar Sand verloren und fällt steil ab, die Brandung ist entsprechend kräftig. Wer vor allem ins Wasser will, ist am benachbarten Mullet Bay Beach oder am Simpson Bay Beach deutlich besser aufgehoben – beide liegen auf dem Weg und lassen sich mit dem Flugzeugstrand gut verbinden.

Geführte Ausflüge ab Hafen Philipsburg

Auf eigene Faust ist Maho Beach unkompliziert: Das Taxi steht am Terminal, die Strecke ist kurz, und die Rückfahrt lässt sich jederzeit organisieren. Wer den Strandbesuch aber mit der französischen Inselseite, mit Marigot oder mit einer Rundfahrt verbinden möchte, fährt mit einem gebuchten Ausflug meist entspannter – Wartezeiten, Getränke und der Rückweg zum Schiff sind dort schon eingeplant.

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Spaziergänge

Strandtransfer zum berühmten Maho Beach

  • Entspannte Hin- und Rückfahrt zum Maho Beach
  • Ausgiebige Freizeit am berühmten Flughafen-Strand
  • Möglichkeit zum Entspannen, Baden und Beobachten der Flugzeuge
  • Gestalten Sie Ihre Zeit vor Ort ganz nach Ihren Wünschen
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Geführte Ausflüge

Orient und Maho Beaches Halbtagestour

  • Abholung direkt am Kreuzfahrthafen Philipsburg
  • Rund zwei Stunden Aufenthalt am Orient Beach an der Ostküste
  • Anschließend Freizeit am Maho Beach zur Zeit der großen Anflüge
  • Erfrischungsgetränk während der Fahrt inklusive
Das Beste von St. Maarten: Inselrundfahrt & StrandMeine Landausflüge Logo
Geführte Ausflüge

Das Beste von St. Maarten: Inselrundfahrt & Strand

  • Rundfahrt über den niederländischen und französischen Teil der Insel
  • Fotostopp am Aussichtspunkt Cole Bay Hill
  • Stopp am berühmten Maho Beach
  • Besuch der französischen Inselhauptstadt Marigot
  • Freizeit am Orient Beach
St. Maarten’s schönste SträndeMeine Landausflüge Logo
Strände & Baden

St. Maarten’s schönste Strände

  • Besuch der Orient Bay im französischen Teil der Insel
  • Weiterfahrt zum berühmten Maho Beach
  • Freizeit zum Baden und Entspannen an beiden Sandstränden
  • Erfrischungsgetränke und Rumpunsch inklusive
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Geführte Ausflüge

Top-10-Highlights-Insel-Tour

  • Begrüßung mit Blumenhalskette, rotem Teppich und Rumpunsch (Foto-Option)
  • Aufenthalt an zwei bekannten Stränden: Orient Beach und Maho Beach
  • Option: Wanderung zum größten Fort der Insel oder Zeit für den Kauf lokaler Produkte und Lebensmittel
  • Kurze Präsentation (ca. 10 Minuten) in der Toppers Rhum Destillerie mit Verkostung verschiedener Sorten

Weiterführende Tipps

Weitere Highlights in Philipsburg (St. Maarten)

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  • George Town (Grand Cayman) – Stingray City, Seven Mile Beach und Tenderausschiffung
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  • Ocho Rios – Jamaikas Wasserfälle, Dschungelflüsse und Reggae-Geschichte

Karte

Häufige Fragen zu Maho Beach

Am schnellsten mit dem Taxi: Die rund 13 Kilometer kosten nach dem festen Zonentarif 20 US-Dollar (rund 17 Euro) pro Fahrzeug für ein bis zwei Personen, jede weitere Person zahlt 9 US-Dollar (rund 8 Euro) zusätzlich. Die Fahrt dauert 25 bis 35 Minuten, die Rückfahrt ist nicht enthalten. Günstiger geht es mit den Minibussen: zunächst zu Fuß oder per Wassertaxi nach Philipsburg, von dort ab der Back Street für rund 2 US-Dollar (rund 1,70 Euro) Richtung Simpson Bay und Maho.

Die Langstreckenmaschinen kommen gebündelt am frühen Nachmittag: Die Ankünfte liegen meist zwischen 12:40 und 13:45 Uhr, die Abflüge zwischen 14:10 und 15:35 Uhr. Die größten Maschinen im Flugplan sind heute die Airbus A330-200 von Air France und KLM, gelegentlich eine Boeing 787-9 der KLM sowie die Boeing 757 von Delta. Die letzte planmäßige Boeing 747 landete im Oktober 2016 – Jumbos gibt es hier nicht mehr zu sehen.

Der Anflug über dem Strand ist ungefährlich, der Start dagegen nicht. Startende Maschinen drehen direkt hinter dem Zaun am Bahnende auf; der Triebwerksstrahl hat schon Menschen umgerissen und 2017 eine 57-jährige Besucherin das Leben gekostet. Warnschilder stehen an mehreren Stellen. Wer Abstand hält und lose Gegenstände festhält, kann das Schauspiel gefahrlos ansehen.

Nur eingeschränkt. Der Strand ist schmal, hat seit Hurrikan Irma 2017 viel Sand verloren und fällt steil ab, entsprechend kräftig ist die Brandung. Zum Baden eignen sich der benachbarte Mullet Bay Beach und der Simpson Bay Beach deutlich besser – beide liegen auf dem Weg zwischen Philipsburg und Maho.