Samaná auf eigene Faust – Cayo Levantado, El Limón und Walbeobachtung
Das Wichtigste in Kürze
Samaná liegt an einer weiten Bucht im Nordosten der Dominikanischen Republik, umgeben von Regenwald und Palmenstränden.
Hafen: Die Schiffe ankern in der Bucht; Tenderboote bringen die Gäste an den Anleger im Ortskern.
Unterwegs: Das Zentrum beginnt nach rund fünfhundert Metern, weiter hinaus geht es per Taxi, Motoconcho oder Boot.
Highlights: Die Insel Cayo Levantado, der Wasserfall El Limón und der Nationalpark Los Haitises mit seinen Mangroven.
Ausflüge: Zwischen Januar und März kommen Buckelwale in die Bucht, sonst sind Bootstouren und Strandtage gefragt.
Samaná, mit vollem Namen Santa Bárbara de Samaná, liegt an der Südküste einer Halbinsel im Nordosten der Dominikanischen Republik. Die Bucht davor ist so tief und geschützt, dass Buckelwale sie jedes Jahr zur Paarung ansteuern. Kreuzfahrtschiffe ankern im Wasser und setzen ihre Gäste mit Tenderbooten im Ort ab, direkt am Malecón.
Vom Anleger bis ins Zentrum sind es wenige hundert Meter entlang der Uferstraße. Der Ort selbst ist überschaubar; sehenswert ist vor allem die kleine Holzkirche La Churcha, die englische Methodisten 1823 mitbrachten. Die Ziele, für die Samaná bekannt ist, liegen im Umland: Die Insel Cayo Levantado mit ihrem Palmenstrand ist in einer knappen Viertelstunde per Boot erreicht, der fünfzig Meter hohe Wasserfall El Limón rund zwanzig Kilometer entfernt, und in den Nationalpark Los Haitises mit seinen Mangrovenwäldern und Taíno-Höhlen führt eine Bootsfahrt quer über die Bucht.
Die Walsaison dauert von Mitte Januar bis Ende März – in dieser Zeit ist die Bootstour zu den Buckelwalen das Ausflugsziel Nummer eins. Außerhalb der Saison treten Cayo Levantado und El Limón an ihre Stelle. Taxis am Anleger arbeiten mit ausgehängten Festpreisen, bezahlt wird bar. Auf Routen durch die östliche Karibik liegen häufig auch La Romana, Philipsburg und Oranjestad.