Willemstad ist die Hauptstadt von Curaçao und verbindet farbenfrohe Kolonialarchitektur, karibisches Flair und eine lebendige Hafenlage mit niederländischem Einfluss.
Der Kreuzfahrthafen liegt sehr zentrumsnah, sodass sich die Altstadtviertel Punda und Otrobanda gut zu Fuß erreichen lassen.
Für Fahrten auf der Insel stehen Taxis, Mietwagen, lokale Busse und organisierte Ausflüge am Hafen bereit.
Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten zählen die Königin-Emma-Brücke, die bunten Häuser am Handelskade, das Viertel Pietermaai und Ausflüge zu den Stränden der Insel.
Strände spielen auf Curaçao eine wichtige Rolle, beliebte Ziele sind unter anderem Mambo Beach, Jan Thiel Beach und die Buchten an der Westküste.
Geführte Landausflüge erleichtern die Erkundung von Willemstad und verbinden den Hafen oft mit den bekanntesten Stadt- und Naturhighlights von Curaçao.
Bezahlt wird meist mit dem Antillen-Gulden, oft wird auch der US-Dollar akzeptiert, Kartenzahlung ist weit verbreitet, gesprochen wird Papiamentu, Niederländisch und oft auch Englisch; im Sommer liegen die Temperaturen meist bei 30 bis 33 °C, im Winter bei etwa 28 bis 30 °C.
Wer auch in der Karibik nicht auf europäisches Flair verzichten möchte, sollte unbedingt einen Landausflug nach Willemstad einplanen. Die Hauptstadt der Insel Curaçao verbindet ihre exotische Lage mit europäischen Wurzeln. Als eigenständiger Staat gehört Curaçao zum Königreich der Niederlande und ist somit eng mit dem europäischen Festland verbunden. In Willemstad selbst leben etwa 125.000 Menschen, auf ganz Curaçao sind es nur etwa 25.000 mehr. Die Insel liegt etwa 60 Kilometer vom südamerikanischen Festland entfernt und ist aufgrund ihrer Randlage nicht unbedingt die erste Anlaufstelle für Kreuzfahrten durch die Karibik. Auf Curaçao wird Niederländisch gesprochen, wobei man mit Englisch und Spanisch ebenfalls weiterkommen wird.
Willemstad ist weit über die Grenzen der Insel hinaus für seine farbenfrohen Kolonialhäuser bekannt. Hier am Hafen befand sich einst die Handelsniederlassung der Niederländischen Westindien-Kompanie. Ihr buntes Aussehen verdanken die Häuser übrigens einem Augenleiden des örtlichen Gouverneurs, der beim Anblick der weißen Fassaden Schmerzen bekam und einen neuen Anstrich anordnete. Aber auch als Hauptumschlagsplatz für Sklaven hatte sich die Stadt einen (in diesem Fall) unrühmlichen Namen gemacht. Diese dunkle Vergangenheit wird im Kura Hulanda Museum auf sehenswerte Weise aufgearbeitet. Die Stadt wird durch die Königin-Emma-Brücke, die selbst ein schönes Fotomotiv ist, in zwei Teile geteilt. Im älteren Punda stehen die bunten Häuser aus der Kolonialzeit und das Fort Amsterdam. Die Straßencafés in den engen Gassen erinnern stark an die Innenstädte im fernen Europa.
Der Rest der Insel Curaçao ist im Gegensatz zur Hauptstadt Willemstad eher wegen seiner Naturschönheiten ein Ziel für Landausflüge. Verschiedene Strände auf der Südseite der Insel laden zum Baden unter der karibischen Sonne oder zum Schnorcheln im türkisblauen Wasser ein. Fast schon ein Klischee ist die Verbindung der Insel mit dem Likör Blue Curaçao , der aus den Schalen einer Bitterorangenart hergestellt wird. Die Produktion findet im Landhuis Chobolobo statt, das ein schönes Ziel für einen Landausflug ist. Die faszinierende Landschaft liegt im Nordwesten der Insel und ist durch den Christoffel-Nationalpark geschützt. Etwas mehr Action gibt es im Sea Aquarium, wo interaktive Pools auf die Besucher warten. Oder aber es lassen sich Landausflüge buchen, die zu den Hato-Höhlen und den Meereswasserbuchten im Norden von Curaçao führen.
Die bekannten bunten Häuser im niederländischen Kolonialstil