Sehenswürdigkeiten und Highlights in Stavanger
Fjordfahrt Lysefjord & Preikestolen
Ein Ausflug zum Lysefjord gehört bei einem Stopp in Stavanger dazu. Mit dem Boot ist der Fjord in einer Stunde erreicht und bietet dem Landausflügler wahre Naturschätze. Vor allem die steilen Felswände, die den Fjord zu beiden Seiten begrenzen, machen ihn so außergewöhnlich. Mit dem leisen Elektroboot geht es über das klare Wasser, das dem Lysefjord seinen Namen gibt.
Herausragendes Highlight ist der 600 Meter hohe Preikestolen, der vom Boot aus einen majestätischen Anblick in schwindelerregender Höhe bietet. Besonders im Herbst, wenn eine Wanderung auf den Preikestolen aufgrund des Wetters nicht zu empfehlen ist, ist die Bootsfahrt eine wunderbare Alternative. Die Fahrt führt an verschiedenen Dörfern und Wasserfällen vorbei, während die Bootsführer viel Insiderwissen über die Region verraten. Natürlich dürfen auch Stopps am Eingang der spektakulären Vagabundenhöhle und am Wasserfall Hengjanefossen nicht fehlen. Nach einer drei- bis vierstündigen Bootsfahrt ist der Hafen von Stavanger wieder erreicht.
Passende Landausflüge ab Stavanger
Gamle Stavanger
Gamle Stavanger ist das älteste erhaltene Viertel der Stadt und ein einzigartiges Beispiel traditioneller norwegischer Holzarchitektur. Das Viertel besteht aus rund 170 weißen Holzhäusern aus dem 18. und 19. Jahrhundert, die sorgfältig restauriert wurden. Enge Kopfsteinpflastergassen, blumengeschmückte Fenster und kleine Vorgärten prägen das malerische Bild. Einst lebten hier vor allem Handwerker und Seeleute, heute befinden sich in vielen Gebäuden Galerien, Ateliers und kleine Museen. Besonders bekannt ist das Norwegische Konservendosenmuseum, das die Geschichte der Fischindustrie dokumentiert. Gamle Stavanger vermittelt eindrucksvoll, wie das Leben in Stavanger vor über 200 Jahren aussah, und gehört zu den am besten erhaltenen Altstadtvierteln Nordeuropas.
Hafen zum Gamle Stavanger
Vom Hafen Stavanger aus ist Gamle Stavanger in wenigen Minuten bequem zu Fuß erreichbar. Die Kreuzfahrtschiffe legen in unmittelbarer Nähe des Stadtzentrums an, sodass der Weg direkt entlang der Uferpromenade führt. Die Entfernung beträgt weniger als 500 Meter, weshalb sich das Viertel ideal für einen kurzen Spaziergang eignet. Alternativ stehen auch Taxis bereit, wobei sich die Fahrt aufgrund der Kürze des Weges in der Regel nicht lohnt.
Öffnungszeiten
- Das Viertel Gamle Stavanger ist jederzeit frei zugänglich.
- Museen und Galerien im Viertel haben eigene Öffnungszeiten, meist zwischen 10:00 und 17:00 Uhr.
Eintritt, Preise und Tickets
- Der Besuch des Viertels ist kostenlos.
- Eintrittspreise für Museen im Viertel (z. B. Norwegisches Konservendosenmuseum): ca. 100 NOK pro Erwachsenem, Ermäßigungen für Kinder und Familienkarten verfügbar.
Spaziergang durch Stavanger
Die schöne Innenstadt von Stavanger erstreckt sich rund um das Hafenbecken Vagen und ist daher von allen vier Liegeplätzen aus sehr gut zu Fuß zu erkunden. Für einen Stadtbummel startet man am stark frequentierten Liegeplatz Strandkaien, von dem aus sich in östlicher Richtung direkt die Altstadt Gamle Stavanger anschließt. Hier sollte man die 173 weißen Holzhäuser besichtigen, in denen sich zahlreiche Künstler niedergelassen haben. Zur Altstadt gehört auch das informative Konservenmuseum, das in einer alten Fabrik untergebracht ist.
Weiter geht es am Wasser entlang zur Südspitze des Hafenbeckens, wo sich der Fisktorget befindet. Hier auf dem Fischmarkt lassen sich kulinarische Köstlichkeiten aus der Nordsee probieren. Auffallend ist die "Krabbenstatue", die als Denkmal an verstorbene Seeleute erinnert. Wer möchte, kann das Maritime Museum von Stavanger besuchen.
Als nächster Höhepunkt des Stadtbummels wartet der Dom von Stavanger auf die Landausflügler. Der Sakralbau stammt aus dem 12. Jahrhundert und ist im Inneren mit reichen Schnitzereien verziert. Auch der kleine Markt vor der Kirche ist einen Stopp wert, bevor es in nordöstlicher Richtung über die Kirkegata in den Stadtteil Ovre Homegate geht. Die Kirkegata ist die Haupteinkaufsstraße der Stadt und auch in den bunten Häusern von Ovre Holmegate gibt es viele Einkaufsmöglichkeiten.
Wenn zum Abschluss des Spaziergangs durch Stavanger noch Zeit bleibt, bietet sich ein Besuch des Norwegischen Erdölmuseums an, das sich ebenfalls in diesem Stadtteil befindet. Im Museum erfährt man viel über die norwegische Erdöl- und Erdgasförderung, die das Land reich gemacht hat. Das Highlight des Norsk Oljemuseum ist eine kleine begehbare Bohrinsel. Der Eintritt ins Museum kostet 150 NOK (ca. 13 EUR). Nach dem Besuch geht es zurück zum jeweiligen Kai, wobei alle vier Anlegestellen weniger als einen Kilometer entfernt liegen.
Passende Ausflüge
Norwegisches Erdölmuseum (Norsk Oljemuseum)
Das Norwegische Erdölmuseum in Stavanger bietet einen tiefen Einblick in die Geschichte und Entwicklung der Erdöl- und Gasindustrie in Norwegen. Das Museum, das 1999 eröffnet wurde, ist nicht nur architektonisch beeindruckend, sondern auch inhaltlich äußerst vielseitig. Die Ausstellungen beleuchten die technischen Aspekte der Erdölgewinnung, die wirtschaftliche Bedeutung der Industrie sowie die Auswirkungen auf die Gesellschaft und Umwelt. Originale Exponate, interaktive Stationen und Filme bieten Besuchern eine anschauliche Darstellung der komplexen Prozesse der Ölgewinnung und -verarbeitung. Besonders bemerkenswert sind die Modelle von Bohrinseln und Unterwasserrobotern, die einen realistischen Eindruck von der Arbeit in der Nordsee vermitteln.
Das Museum ist sowohl für technisch Interessierte als auch für Familien geeignet, da es eine Vielzahl von interaktiven Elementen bietet, die das Verständnis erleichtern und den Besuch zu einem unterhaltsamen Erlebnis machen. Zudem gibt es immer wieder Sonderausstellungen, die sich speziellen Aspekten der Erdölindustrie widmen und das breite Themenspektrum des Museums ergänzen.
Hafen Stavanger zum Norwegischen Erdölmuseum
Vom Kreuzfahrthafen Stavanger aus ist das Norwegische Erdölmuseum bequem zu erreichen. Die Entfernung vom Hafen beträgt etwa 1,5 Kilometer, was einem 15- bis 20-minütigen Spaziergang entlang der malerischen Hafenpromenade entspricht. Die Strecke führt vorbei an charmanten Geschäften und Cafés, sodass sich der Spaziergang ideal mit einem ersten Eindruck von der Stadt kombinieren lässt. Alternativ kann man auch ein Taxi nehmen, das für diese kurze Strecke etwa 5 bis 10 Minuten benötigt. Öffentliche Verkehrsmittel sind für diese Distanz nicht erforderlich, da das Museum so zentral gelegen ist.
Öffnungszeiten
Das Norwegische Erdölmuseum hat unterschiedliche Öffnungszeiten je nach Saison. Vom 1. Juni bis 31. August ist das Museum täglich von 10:00 bis 19:00 Uhr geöffnet. In der Nebensaison, vom 1. September bis 31. Mai, sind die Öffnungszeiten Montag bis Freitag von 10:00 bis 16:00 Uhr, sowie Samstag und Sonntag von 10:00 bis 18:00 Uhr. Es empfiehlt sich, die Öffnungszeiten im Voraus zu überprüfen, da diese an Feiertagen oder aufgrund von Sonderveranstaltungen variieren können.
Eintritt, Preise und Tickets
Der Eintrittspreis für das Norwegische Erdölmuseum beträgt für Erwachsene 180 NOK (ca. 16,50 EUR). Kinder im Alter von 4 bis 16 Jahren zahlen 150 NOK (ca. 13,75 EUR). Studierende zahlen 90 NOK (ca. 8,25 EUR), und Senioren ab 65 Jahren zahlen 140 NOK (ca. 12,85 EUR).
Für Familien gibt es ein spezielles Ticket für 420 NOK (ca. 38,50 EUR), das den Eintritt für zwei Erwachsene und bis zu drei Kinder umfasst. Tickets können direkt an der Museumskasse oder im Voraus online erworben werden, was besonders in der Hochsaison empfohlen wird, um Wartezeiten zu vermeiden.
- Webseite: www.norskolje.museum.no




