Fußgänger auf der Kaipromenade von Stavanger vor weißen Holzhäusern und Segelbooten

Spaziergang durch Stavanger auf eigene Faust

Das Wichtigste in Kürze

  • Spaziergang durch Stavanger ist ein Rundweg um das Hafenbecken Vågen, der die Holzhaus-Altstadt, den Dom aus dem 12. Jahrhundert und die bunte Øvre Holmegate verbindet.
  • Alle vier Liegeplätze liegen weniger als einen Kilometer vom Zentrum entfernt, der Rundweg beginnt unmittelbar am Kai.
  • Ein Verkehrsmittel ist nicht nötig: Das Zentrum ist flach, die Wege sind durchgehend befestigt, Bus oder Taxi werden nicht gebraucht.
  • Für den Rundweg ohne Museumsbesuche sind rund zwei bis drei Stunden einzuplanen; damit passt er auch auf kurze Hafentage.
  • Der Spaziergang selbst ist kostenlos, die Museen am Weg sind es nicht: Das Norwegische Erdölmuseum kostet 180 NOK (rund 17 Euro), das Konservenmuseum wird separat berechnet.

Die schöne Innenstadt von Stavanger erstreckt sich rund um das Hafenbecken Vågen und ist daher von allen vier Liegeplätzen aus sehr gut zu Fuß zu erkunden. Für einen Stadtbummel startet man am stark frequentierten Liegeplatz Strandkaien, von dem aus sich in östlicher Richtung direkt die Altstadt Gamle Stavanger anschließt. Hier sollte man die 173 weißen Holzhäuser besichtigen, in denen sich zahlreiche Künstler niedergelassen haben. Zur Altstadt gehört auch das informative Konservenmuseum, das in einer alten Fabrik untergebracht ist.

Fußgänger auf der Kaipromenade von Stavanger vor weißen Holzhäusern und Segelbooten
Vom Liegeplatz lässt sich Stavanger vollständig zu Fuß erkunden, ein Verkehrsmittel ist nicht nötig
Schwan auf dem See Breiavatnet, dahinter der Byparken und die Häuser der Innenstadt
Der Breiavatnet liegt mitten in Stavanger, rund zehn Gehminuten vom Liegeplatz entfernt
Fußgänger auf der Kaipromenade von Stavanger vor weißen Holzhäusern und Segelbooten
Schwan auf dem See Breiavatnet, dahinter der Byparken und die Häuser der Innenstadt

Weiter geht es am Wasser entlang zur Südspitze des Hafenbeckens, wo sich der Fisktorget befindet. Hier auf dem Fischmarkt lassen sich kulinarische Köstlichkeiten aus der Nordsee probieren. Auffallend ist die "Krabbenstatue", die als Denkmal an verstorbene Seeleute erinnert. Wer möchte, kann das Maritime Museum von Stavanger besuchen.

Als nächster Höhepunkt des Stadtbummels wartet der Dom von Stavanger auf die Landausflügler. Der Sakralbau stammt aus dem 12. Jahrhundert und ist im Inneren mit reichen Schnitzereien verziert. Auch der kleine Markt vor der Kirche ist einen Stopp wert, bevor es in nordöstlicher Richtung über die Kirkegata in den Stadtteil Øvre Holmegate geht. Die Kirkegata ist die Haupteinkaufsstraße der Stadt und auch in den bunten Häusern von Øvre Holmegate gibt es viele Einkaufsmöglichkeiten.

Wenn zum Abschluss des Spaziergangs durch Stavanger noch Zeit bleibt, bietet sich ein Besuch des Norwegischen Erdölmuseums an, das sich ebenfalls in diesem Stadtteil befindet. Im Museum erfährt man viel über die norwegische Erdöl- und Erdgasförderung, die das Land reich gemacht hat. Das Highlight des Norsk Oljemuseum ist eine kleine begehbare Bohrinsel. Der Eintritt ins Museum kostet 180 NOK (rund 17 Euro). Nach dem Besuch geht es zurück zum jeweiligen Kai, wobei alle vier Anlegestellen weniger als einen Kilometer entfernt liegen.

Passende Ausflüge

Kleinste Gruppe – größtes Erlebnis: Stadtspaziergang durch StavangerMeine Landausflüge Logo
Geführte Ausflüge

Kleinste Gruppe – größtes Erlebnis: Stadtspaziergang durch Stavanger

  • Geführter, deutschsprachiger Stadtspaziergang durch Stavanger
  • Rundgang durch die historische Altstadt Gamle Stavanger
  • Fotostopp an der mittelalterlichen Kathedrale
  • Spaziergang durch die lebendige Innenstadt
  • Einblicke in Norwegens Ölgeschichte und moderne Stadtentwicklung
  • Besuch der berühmten bunten Straße Fargegaten

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