Spaziergang durch Stavanger auf eigene Faust
Das Wichtigste in Kürze
Die schöne Innenstadt von Stavanger erstreckt sich rund um das Hafenbecken Vågen und ist daher von allen vier Liegeplätzen aus sehr gut zu Fuß zu erkunden. Für einen Stadtbummel startet man am stark frequentierten Liegeplatz Strandkaien, von dem aus sich in östlicher Richtung direkt die Altstadt Gamle Stavanger anschließt. Hier sollte man die 173 weißen Holzhäuser besichtigen, in denen sich zahlreiche Künstler niedergelassen haben. Zur Altstadt gehört auch das informative Konservenmuseum, das in einer alten Fabrik untergebracht ist.
Weiter geht es am Wasser entlang zur Südspitze des Hafenbeckens, wo sich der Fisktorget befindet. Hier auf dem Fischmarkt lassen sich kulinarische Köstlichkeiten aus der Nordsee probieren. Auffallend ist die "Krabbenstatue", die als Denkmal an verstorbene Seeleute erinnert. Wer möchte, kann das Maritime Museum von Stavanger besuchen.
Als nächster Höhepunkt des Stadtbummels wartet der Dom von Stavanger auf die Landausflügler. Der Sakralbau stammt aus dem 12. Jahrhundert und ist im Inneren mit reichen Schnitzereien verziert. Auch der kleine Markt vor der Kirche ist einen Stopp wert, bevor es in nordöstlicher Richtung über die Kirkegata in den Stadtteil Øvre Holmegate geht. Die Kirkegata ist die Haupteinkaufsstraße der Stadt und auch in den bunten Häusern von Øvre Holmegate gibt es viele Einkaufsmöglichkeiten.
Wenn zum Abschluss des Spaziergangs durch Stavanger noch Zeit bleibt, bietet sich ein Besuch des Norwegischen Erdölmuseums an, das sich ebenfalls in diesem Stadtteil befindet. Im Museum erfährt man viel über die norwegische Erdöl- und Erdgasförderung, die das Land reich gemacht hat. Das Highlight des Norsk Oljemuseum ist eine kleine begehbare Bohrinsel. Der Eintritt ins Museum kostet 180 NOK (rund 17 Euro). Nach dem Besuch geht es zurück zum jeweiligen Kai, wobei alle vier Anlegestellen weniger als einen Kilometer entfernt liegen.
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