Sehenswürdigkeiten und Highlights in Klaipeda
Spaziergang durch Klaipeda
Der Stadtspaziergang durch Klaipeda beginnt am alten Hafen, wo man bereits einen Blick auf die Mündung des Flusses Dange werfen kann. Weiter geht es entlang des Flusses in Richtung Zentrum über die Kettenbrücke, in deren Nähe die Kunstfigur "Das schwarze Gespenst" aus dem Wasser ragt. Der Dange folgend erreicht man nach 800 Metern den zentralen Theaterplatz. Hier steht in der Mitte der Brunnen mit der Skulptur Ännchen von Tharau, die an den Heimatdichter Simon Dach erinnert. Bei einem Bummel durch die Straßen rund um den Marktplatz lassen sich viele schöne Gebäude aus dem 19. Jahrhundert und alte Fachwerkhäuser entdecken. Die letzte Station am Fluss ist das historische Segelschiff Meridianas. Die Dreimastbark beherbergt heute ein Restaurant.
Von der Dange geht es in südöstlicher Richtung 700 Meter weiter zur Svyturys-Brauerei, der zweitältesten Bierbrauerei des Landes. Eine Führung durch die Produktion ist unterhaltsam und für Bierliebhaber ein echtes Erlebnis. Nach der Einkehr geht es zurück in Richtung Hafen. Nach etwa einem Kilometer in westlicher Richtung erreicht man das Gelände der ehemaligen Memelburg aus dem Jahre 1252. Die über die Landesgrenzen hinaus bekannte Burganlage inmitten der Wassergräben wird derzeit rekonstruiert, kann aber schon jetzt im Burgmuseum erkundet werden. Die Öffnungszeiten sind von 10:00 bis 18:00 Uhr. Da die Schiffsanlegestelle nur wenige Meter entfernt ist, lässt sich die Besuchszeit sehr gut nutzen.
Passende Landausflüge
Kurische Nehrung
An der Kurischen Nehrung hat die Natur ein ganz besonderes Schauspiel geschaffen. Die 98 Kilometer lange und teilweise nur 400 Meter breite Insel teilt sich Litauen mit Russland. Sie gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO und wurde im litauischen Teil zum Nationalpark erklärt. Der nördliche Teil Smiltyne gehört zur Stadt Klaipeda. Hier kann man das Meeresmuseum mit Delfinarium und Aquarium besuchen. Die unverwechselbare Landschaft mit den in die Dünen eingebetteten Kiefernwäldern zieht Landausflügler schnell in ihren Bann. Der endlose Sandstrand der Ostsee ist nur einen Kilometer vom Fähranleger entfernt. Ausschweifende gastronomische Angebote sucht man hier in der Natur allerdings vergeblich.



