Stadtspaziergang mit Museum CR7, Markthalle, Promenade mit vielen Skulpturen, Seilbahn , Besuch des botanischen Garten und einer Kirche in Monte, Kapelle Do Corpo Santo und Festung „Forte São Tiago“

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  • Ahoi und Moin Moin von der Insel Madeira


    Dieser Ausflug ist ein zu 100 % barrierefreier Ausflug


    Meine heutige Besichtigungsroute:


    · Museum CR7 des Fußballers Cristiano Ronaldo

    · Markthalle

    · Promenade mit vielen Skulpturen

    · Seilbahn

    · Besuch des botanischen Garten und einer Kirche in Monte

    · zur Kapelle (Capela) Do Corpo Santo

    · schönsten Postkartegeschäft der Insel gegenüber der Kapelle " Casa dos Teares "

    · bunt bemalten Haustüren

    · Festung „Forte São Tiago“ mit einem Museum (beherbergt eine umfangreiche Sammlung der zeitgenössischen portugiesischen Kunst aus den 60er Jahren bis heute) und Restaurant


    Inmitten des atlantischen Ozeans liegt eine Insel – politisch steht diese Insel unter portugiesischer Verwaltung. Richtig, es handelt sich um Madeira mit der Inselhauptstadt Funchal. Die Insel ist entweder per Flugzeug oder per Schiff zu erreichen.

    In Funschal angekommen wurde ich von Inacio Freitas begrüßt. Seit einigen Jahren steht er immer wieder im Fokus der Fotografen und der Presse. Gerne zeigt er seine Schätze (Souvenirs) die er über die Jahre von zahlreichen Touristen geschenkt bekommen hat.

    Zurück nach Funchal…


    In Funchal besuchte ich zuerst die Markthalle mit reichhaltigem Angebot an frischen Blumen, Blumenzwiebeln, Obst, Gemüse, Fleisch und Fisch. In der Markthalle konnte ich von einigen einheimischen Obstsorten kosten und kaufte mir dort meinen Obst Snack für den Tag.


    Von der Markthalle machte ich mich auf zur weitläufigen Promenade. Vorbei an zahlreichen Skulpturen erreichte ich, von weitem bereits entdeckt, die Seilbahn. Die Seilbahn bringt Ausflügler wie Einheimische von Funchal nach hoch oben in die Berge von Monte. An der Seilbahnstation angekommen kaufte ich mir ein Ticket für Hin- und Rückfahrt. Nach einer kurzen Wartezeit konnte ich in der Gondel platznehmen.

    Die Gondel bescherte mir ein Rund um Blick über Funchal und die angrenzenden Ortschaften. Ich konnte bis zum Horizont schauen, da sich der morgendliche Frühnebel bereits aufgelöst hatte.


    Auf dem Berg angekommen stieg ich aus der Gondel aus und ging herüber zur kleinen Kirche von Monte.

    Auf dem Weg dorthin waren bereits einige Korbschlitten Fahrer damit beschäftigt ihre Korbschlitten für die Tageskundschaft für den Tag herzurichten. Nach der Kirchenbesichtigung schaute ich mir das Korbschlitten Spektakel an und entschloss den weiteren Vormittag im botanischen Garten zu verbringen.


    Anschließend fuhr ich mir der Seilbahn zurück ins Tal nach Funchal.


    Durch den Park an der Seilbahn bin ich auf die verschiedenen Restaurants in der “ Rua D. Carlos “ zugegangen. Am Ende der Straße ging ich weiter in die “ Largo do Corpo Santo „. Nachdem ich wenige Meter gegangen war kam ich zur Kappele (Capela) Do Corpo Santo. Die kleine Kappele wurde an allen Ecken von hohen Palmen gesäumt. Direkt gegenüber im Geschäft “ Casa dos Teares “ kaufte ich schöne Postkarten. Hinter dem Kappele endete die Straße ganz unauffällig ihren Namen in “ Rua Portao de Sao Tiago „.


    Was mir mir nun auffiel waren die bunt bemalten Haustüren der Häuser. Jede Haustür war anders. Dieses Phänomen sollte mich auf meinem Weg durch Funchal noch ein wenig begleiten.

    Am Ende der Straße ging ich auf eine Festung zu “ Fortaleza de Sao Tiago „. Am Anfang des 17. Jh. als Schutzfestung des Hafens von Funchal errichtet, ist die Festung „São Tiago“ eine städtische Festung mit einer Militärarchitektur.


    In der Festung „Forte São Tiago“, im historischen Stadtteil von Funchal eingebunden, besitzt dieses Museum eine umfangreiche Sammlung der zeitgenössischen portugiesischen Kunst aus den 60er Jahren bis heute. Im Restaurant “ Do Forte “ welches sich in der Festung befindet habe ich zu Mittag gegessen.

    Nach dem Mittagessen ging ich die Treppen von “ Rampo do Forte“ hoch und bog in “ Rua de Santa – Maria “ ein. Weitere bunte Haustüren sah ich mir auf dem Weg durch die Straße an.

    Am Ende der Straße stand ich wieder vor der Markthalle – diesmal am Eingang zur Fischhalle.


    Hinweis

    << Die Markthalle ist nur teilweise zugänglich und verfügt über einige auf das Gelände verteilte Treppenstufen. Die Altstadt ist mit sehr viel Kopfsteinpflaster ausgelegt so ist die Festung „Forte São Tiago“ über eben diesen Untergrund zu erreichen, die Ausstellungsräume sind nicht barrierefrei.
    Der Botanische Garten ist nicht barrierefrei und für Gehbehinderte nicht geeignet >>


    Wunderschöne Bilder zu meinem Reisebericht unter: https://ahoiundmoinmoin.wordpr…isebericht-insel-madeira/


    Ich freue mich auf deinen Besuch

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Funchal

Funchal

Vor der marokkanischen Küste gelegen, ist die zu Portugal (und damit zur Europäischen Union) gehörende Insel Madeira beliebter Anlaufpunkt von Kreuzfahrten im Atlantik. Sogar sowjetische Kreuzschiffe steuerten während des Kalten Krieges den Hafen der Insel-Hauptstadt Funchal an.

Ausflüge während eines Landganges können gut auf eigene Faust unternommen werden: Durch die Insellage und dem Hauptwirtschaftszweig Tourismus gilt Funchal als sehr sicher. Das historische Stadtzentrum wartet mit der Universität, Gasthäusern und Kirchen auf. Die Kathedrale "Sé Catedral de Nossa Senhora da Assunção" ist die vergleichsweise kleine Bischofskirche von Funchal und mit vielen anderen Gebäuden ein architektonisches Indiz für portugiesischen Einfluss.

Touristen, die wenig Zeit haben und eher an der Landschaft um Funchal interessiert sind, nutzen die Zeit häufig für eine Fahrt mit einer der fünf Gebirgsseilbahnen. Eine Seilbahn führt von der Bergstation Monte zum Botanischen Garten. Der Botanische Garten ist am Hang angelegt und beherbergt neben exotischen Pflanzen auch eine Vogelzuchtstation wie auch ein Naturkundemuseum.

Das nahe Gebirge ermöglicht auch Bergerkundungen: Auf die höheren Ebenen des Pico do Arieiro, dem dritthöchsten Berg von Madeira, kann sowohl gewandert als auch mit dem Auto gefahren werden. Zwar gilt der Berg als sehr felsig, bietet bei gutem Wetter aber einmalige Ausblicke über Stadt und Insel.

Madeira wird auch als "Blumeninsel" bezeichnet und wird gerne von Kreuzfahrtschiffen angesteuert. Besonders in den Monaten von Ende Februar bis in den Mai hinein liegt über der Insel ein unvergleichlicher Duft. Dieser stammt von den Mandelblüten, afrikanische Liebesblumen, Hortensien und zahlreichen anderen Blumenarten. Hauptstadt und gleichzeitig auch die größte Stadt ist Funchal an der südlichen Küste der Insel.

Der Kreuzfahrthafen in Funchal
In der Region Funchal leben rund 130.000 Menschen, das sind etwa die Hälfte aller Einwohner Madeiras. Die Einwohnerzahl des Hauptortes beträgt rund 35.000 Menschen. Funchal ist aber nicht nur die größte Stadt der Insel. Hier befindet sich auch der einzige Hafen für Kreuzfahrtschiffe auf Madeira. Dieser liegt in direkter Nähe zur Stadt und besitzt drei Terminals. Sind alle Anlegestellen bereits belegt, ankern die Kreuzfahrtschiffe im Hafen. Die Passagiere werden dann mit Booten an Land gebracht, was ein kleines Erlebnis ist. Einer der drei Anlegestellen befindet sich direkt an der Uferpromenade von Funchal. Von hier aus beträgt der Fußweg in die Innenstadt gerade einmal 100 Meter, was spontane Landausflüge erleichtert. Um von den beiden anderen Terminals in die Innenstadt zu gelangen, muss man etwas mehr Zeit einplanen. Diese befinden sich etwa zwei Kilometer von der Innenstadt entfernt. Direkt am Terminal befindet sich ein Auskunftscenter, in dem man sich über die Insel und Ziele für Ausflüge informieren kann. Allerdings ist es nur für ein paar Stunden geöffnet, nachdem ein Kreuzfahrtschiff angelegt hat.

Auf den Weg in die Stadt
Um von den weiter entfernten Terminals des Kreuzfahrthafen Funchal in die Innenstadt zu gelangen, gibt es mehrere Möglichkeiten. Zum einem kann man bei einem Spaziergang erste Eindrücke sammeln und den Bewegungsmangel an Bord des Schiffes etwas ausgleichen. Für den Weg zu Fuß muss man etwa eine viertel bis halbe Stunde, je nach persönlichen Tempo, einplanen. Man sollte dabei bedenken, dass der Weg doch einige Steigungen bereithält, was gerade für ältere Menschen beschwerlich sein kann.

Rechtzeitig zum Einlaufen der Kreuzfahrtschiffe versammeln sich zahlreiche Taxis an der Anlegestelle. Die Taxis auf Madeira sind leicht zu erkennen, da sie gelb mit einem blauen Streifen versehen sind. Zu Festpreisen befördern sie die Passagiere ins Stadtzentrum. Übrigens lohnt es sich zu verhandeln, da viele Taxifahrer bereits sind, den Preis ein wenig senken.

Besonders beliebt ist ein Oldtimerbus, der direkt an Terminal bereitsteht. Im Vergleich zu den Shuttlebussen der Reedereien ist die Fahrt mit 2,50 Euro recht günstig. Allerdings muss man ein wenig Glück haben, den der Bus ist aufgrund seiner Beliebtheit recht schnell ausgebucht.

Als weitere Möglichkeit stehen die Shuttlebusse der jeweiligen Reederei bereit. Diese müssen jedoch Extra bezahlt werden, wobei jede Reederei ihre eigene Preisgestaltung besitzt. So kostet die Fahrt mit dem Shuttlebus von AIDA zum Beispiel fünf Euro.

Funchal - Lage, Verkehr und Besonderheiten
Funchal liegt im Süden der Insel und erstreckt sich dort über eine Fläche von 76 Quadratkilometer. Aufgrund der natürlichen Begebenheiten gibt es hier sehr viele steile Steigungen, was ein gewisses Maß an Kondition erforderlich macht. Wer diese nicht hat, kann einen der Hop On Hop Off Busse nutzen. Für 15 Euro kann hier je nach Farbe der Busse eine unterschiedliche Anzahl von Haltestellen anfahren.

Die roten Hop On Hop Off Busse fahren zwischen 9:30 Uhr und 17:00 Uhr im 90-Minuten-Takt 21 Haltestellen an. Bei den gelben Hop On Hop Off Bussen beträgt die Taktung 60 Minuten und es werden zwischen 9:45 und 17:15 elf Haltestellen angefahren.

Die höher gelegenen Gebiete lassen sich über die Luftseilbahn Funchal-Monte erreichen. Diese beginnt am Campo Almirante Reis in unmittelbarer Nähe der Altstadt und führt zum Largo das Babosas. Die Fahrtzeit beträgt 15 Minuten und je Stunde können 800 Personen befördert werden.

Die Innenstadt von Funchal überzeugt durch seine kleinen Läden, Restaurants und Cafes. Das die Einwohner wissen, was Sie an den Touristen haben, merkt man an ihrer freundlichen Art. Es wird sehr selten vorkommen, dass ein Bewohner der Stadt unhöflich zu den Touristen ist. Besonders ins Auge sticht die Sauberkeit innerhalb der Stadt, es wird peinlich darauf geachtet, das es keine verschmutzten Stellen gibt. Zu diesem Eindruck will es nicht ganz passen, dass es in Funchal zahlreiche verwilderte Hunde gibt. Da die Hunde überwiegend friedlich sind, haben die Bewohner von Funchal zu Ihnen eine Art Hassliebe entwickelt. Sie sind zwar nicht gern gesehen, werden die Hunde allerdings geärgert oder sogar angegriffen, erlebt man unter Umständen wütende Einwohner von Funchal. Die beste Lösung ist, dass man die Hunde einfach ignoriert.

Kathedrale von Sé
Die Kathedrale von Sé ist die Hauptkirche von Funchal und wurde von 1500 bis 1508 erbaut. 1518 wurde die Kirche zur Kathedrale erhoben. Aus dieser Zeit stammt auch der sehenswerte Hochaltar, der vollständig mit Blattgold überzogen ist. Auch die übrige Ausstattung ist durch die kunstvollen Schnitzereien ein Besuch wert.

Nossa Senhora do Monte
Die Kirche Nossa Senhora do Monte hat vor allem Bedeutung als Grablege des letzten Kaisers und König von Österreich-Ungarn. Karl I. von Österreich-Ungarn wurde 1917 angesetzt und starb 1922 im Exil auf Madeira. Sein schwarzer Metallsarkophag steht in einer Seitenkapelle und wird durch ein Kreuz des Bildhauers Valentin Gallmetzer ergänzt.

Tropische Garten Monte Palace und Botanischer Garten
Landausflüge nach Monte lohnen sich nicht nur wegen der Kirche Nossa Senhora do Monte. Auch der Tropische sowie der Botanische Garten von Funchal befinden sich hier. Der Tropische Garten liegt in der Nähe der Bergstation der Luftseilbahn Funchal-Monte. Bereits die Fahrt belohnt mit einem grandiosen Blick über die Bucht von Funchal. Der Tropische Garten beherbergt auf 70.000 m² zahlreiche Baumfarne, Orchideen, Hortensien und Ölbäume. Im oberen Bereich befindet sich ein Museum für moderne afrikanische Kunst und Mineralien. Zwischen den Pflanzen sind zahlreiche für Portugal typische Kachelbilder ausgestellt.

Nicht weit vom Tropischen Garten entfernt liegt der Botanische Garten. Erreichbar ist das Gelände über die Seilbahn Monte - Botanischer Garten. Das ehemalige Anwesen beherbergt heute alte Bäume, einen Vogelpark mit exotischen Vögeln sowie einen Kakteen- sowie einen Wassergarten. Das Herrenhaus wurde zu einem Naturgeschichtsmuseum umgestaltet, in dem Tierpräparate gezeigt werden.

Museu de Arte Sacra Rua do Bispo 21
Zurück in Funchal lohnen sich Ausflüge in das Museums für liturgische Geräte und christliche Kunst. Das aus dem 16. Jahrhundert stammende Gebäude war bis 1910 der Sitz des Bischofs von Funchal. Seit 1943 wurde es zu einem Museum umgestaltet, das eine wertvolle Sammlung silberner liturgischer Geräte und christlicher Kunst aus den 16. bis zum 19. Jahrhundert zeigt. Zu den wertvollsten Schaustücken gehört das aus dem 16. Jahrhundert stammende Prozessionskreuz der Kathedrale von Sé.

Museu Photographia Vicentes Rua Carreira 43
Das Foto-Museum Vicentes hat seinen Sitz im Zentrum von Funchal. In dem ehemaligen Fotoatelier des portugiesischen Hoffotograf Vicente Gomes da Silva. Das Museum zeigt die Entwicklung der Fotografie und zahlreiche Bilder des historischen Funchal. Daneben werden auch Porträts der berühmten Besucher von Madeira gezeigt.