Beiträge von elkeskreuzfahrten

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    Cherbourg

    1. Cité de la Mer

    2. Napoleon III.

    3. Basilika St. Trinité

    4. Emmanuel Liais Park

    5. Le Parapluie de Cherbourg

    6. Kreuzfahrt buchen

    6.1 Hochseekreuzfahrten

    6.2 Flusskreuzfahrten

    Cherbourg

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    Cherbourg mit seinen 37.000 liegt im Norden der Halbinsel Cotentin. Die exponierte Lage Cherbourgs im Nordwesten der Normandie machte die Stadt sehr interessant für die Marine, die hier eine Flottenbasis einrichtete. Auch Passagierschiffe, die den Atlantik überqueren wollen, legen hier gern einen letzten Stopp ein, um Gäste und Proviant aufzunehmen. Wie auch im Jahr 1912 die Titanic, die hier die letzten 281 Passagiere aufnahm. Cherbourg besitzt die längste künstliche Reede der Welt.

    ausführliche Informationen zum Kreuzfahrthafen von Cherbourg findet Ihr hier

    Hafeninformationen Cherbourg

    La Cité de la mer

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    Wer in Cherbourg das Schiff durch den Gepäckraum des Kreuzfahrtterminals verlässt, hat schon einen Teil der Ausstellung der La Cité de la mer gesehen. Wenn kein Kreuzfahrtschiff im Hafen liegt, ist dieser nämlich den Besuchern des Museums zugänglich. Er ist Teil der Ausstellung über die Titanic, die hier die letzten Passagiere aufnahm, bevor sie zu ihrer Atlantiküberquerung startete. Außerdem befinden sich im Museum 17 Aquarien und zahlreiche Tauchgeräte. Mit der Le Redoutable kann man das größte zu besichtigende U- Boot besuchen und sich ein Bild über das Leben an Bord machen.


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    Statue Napoleon III.

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    Am Hafen Cherbourgs steht eine Statue von Napoleon III. Napoleon hatte Cherbourg an das Eisenbahnnetz angeschlossen und den Militärhafen fertiggestellt, woraufhin der Gemeinderat beschloss ihm gegenüber des Hafens ein Denkmal zu setzen.

    Basilika St. Trinité

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    Die Basilika St. Trinité wurde im 15 Jahrhundert errichtet. Richtig fertig gestellt wurde sie nie, in den folgenden Jahrhunderten wurde immer wieder an ihr gearbeitet. Die Basilika ist 46 Meter lang und 18 Meter breit.


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    Emmanuel Liais Park

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    Der Emmanuel Liais Park ist eine wunderschöne grüne Oase. Die Gärten in Cherbourg sind reich an exotischen Pflanzen, die im 19. Jahrhundert von Seefahrern eingeführt wurden. Der Park erhielt 2007 das Vier Blumen Siegel und das Remarkable Garden Siegel. Einige der exotischen Pflanzen wurden vom Astronom und Botaniker Emmanuel Liais importiert oder von seinen Reisen mitgebracht. In den Gewächshäusern(diese waren bei unserem Besuch wegen Arbeiten geschlossen) könnt Ihr in den Regenwald eintauchen und eine Kakteenwüste durchqueren. An den Park angeschlossen ist auch das Emmanuel Liais Museum, ein Kuriositätenkabinett mit Sammlungen von Tieren und Objekten, sowie einer Wissenschaftsbibliothek.


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    Le Parapluie de Cherbourg

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    Der Film " Die Regenschirme von Cherbourg" mit Catherine Deneuve machte die Stadt Cherbourg international bekannt. Allerdings gab es die Regenschirmboutique im Jahr 1964 noch gar nicht. Jean - Pierre Yvon, der Gründer der Regenschirmmarke "Le Véritable Cherbourg" reiste viel und hörte in jeder Stadt: " Was, Sie kommen aus Cherbourg? Da gibt es doch diesen Film!" 22 Jahre nach Erscheinen des Films beschloss er seine eigene Regenschirmmarke zu gründen und "Le Véritable Cherbourg" (Der echte Cherbourg) war geboren. Heute führt sein Sohn Charles Yvon die Firma, die vom französischen Staat mit dem Label " lebendiges Erbe" ausgezeichnet wurde. Nur 10.000 handgefertigte Regenschirme verlassen die Manufaktur pro Jahr. Vom Basismodell, das man für ca. 125€ erwerben kann, bis zum Luxusmodell und limitierten Auflagen, die gern mehrere hundert Euro kosten, hat man die Qual der Wahl aus vielen Farben und Formen. Ein Besuch der kleinen Fabrik ist ein unbedingtes Muss in Cherbourg.




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    Brest

    1. Marine Museum

    2. Tour de la Motte Tangzy

    3. US Naval Monument

    4. Rue Saint-Malo

    5. Les Ateliers des Capucins

    6. Téléphérique de Brest

    7. Crêperie les Cocottes

    Brest

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    Brest mit seinen knapp 140.000 Einwohnern war als Militärstützpunkt oft Mittelpunkt kriegerischer Auseinandersetzungen. Durch die strategische Lage wurde die Stadt im zweiten Weltkrieg das Ziel verheerender Bombardements, die fast die komplette Stadt zerstört haben. Nur wenige Gebäude und eine Häuserzeile haben die Bombenangriffe fast unversehrt überstanden. Die Bauten der 50er und 60er Jahre sind alles andere als schön, so das Brest den Ruf einer hässlichen Stadt inne hat. Doch wer das Schöne sucht, wird es auch finden. Ich zeige Euch einige wirklich schöne Ecken der Stadt. Der kostenlose Shuttlebus brachte uns bequem ins Zentrum der Stadt, von dort starteten wir zu unserem Spaziergang.

    Das Marine Museum

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    Gut erhalten ist auch die Festung von Brest. Im Jahr 1984 wurde sie zu einem Gedenkort an den zweiten Weltkrieg. Sie erinnert an die Belagerung der Stadt und die vielen Menschen, die für Frankreich starben. Heute befindet sich das Marine Museum in der Festung. Anhand von Gemälden, Karten und Ausstellungstücken werden hier mehrere Jahrhunderte der Seefahrtsgeschichte erzählt. Während des Rundgangs durch das Museum erkundet man die Festung sowohl innen, als auch außen.

    Tour de la Motte Tanguy

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    Erbaut wurde der Turm im 14. Jahrhundert um die Einfahrt in den Hafen zu schützen. Der Eintritt in den Turm ist kostenlos, auf drei Etagen befindet sich eine Ausstellung die die Stadt Brest vor der Bombardierung zeigt. Von der obersten Etage hat man einen wunderschönen Blick auf die Festung, den Hafen und die Stadt.


    US Naval Monument

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    Das Naval Monument steht auf den Stadtmauern von Brest, mit Blick auf den Hafen. Das ursprüngliche Denkmal wurde zwischen 1930 und 1932 erbaut. 1937 wurde es eingeweiht, um an die Erfolge der US Marine im ersten Weltkrieg zu erinnern. Das ursprüngliche Monument wurde am 4. Juli 1943 von der deutschen Wehrmacht zerstört. Das heutige Denkmal ist eine Nachbildung des Originals und wurde 1960 eingeweiht. Der Turm ist etwas über 30 Meter hoch und steht seit 2015 unter Denkmalschutz.

    Rue Saint-Malo

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    Einst beherbergte die Rue Saint-Malo Seeleute, Schiffsbauer und leichte Mädchen. Heute ist der Straßenzug der das Glück hatte im zweiten Weltkrieg verschont geblieben zu sein, fast die einzige Möglichkeit sich vorzustellen wie schön Brest vor dem zweiten Weltkrieg gewesen sein muss. Seit 1989 kümmert sich eine private Vereinigung darum, die Häuser vor dem Abriss zu bewahren. Neben Künstlern die sich hier angesiedelt haben, findet man Cafés und Restaurants.


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    Les Ateliers des Capucins

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    Ganz neu in der Kulturlandschaft Brests sind die Ateliers des Capucins. Ihren Namen verdanken sie einem Kapuzinerorden der hier bis zur französischen Revolution einen Konvent hatte. Die Mönche wurden enteignet und das Gebäude fortan als Werkstatt und Depot der französischen Marine. Das Gebäude wurde total entkernt und beherbergt heute schnuckelige kleine Geschäfte, Kunsthandwerk und dient als Ausstellungsraum. Außerdem ist hier der Startpunkt einer der beliebtesten Attraktionen Brests, der Seilbahn.


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    Téléphérique de Brest

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    Seit 2016 verkehrt die Seilbahn auf siebzig Metern Höhe zwischen den Ateliers de Capucins und der Haltestelle Jean Moulin auf der anderen Seite des Flusses. Meist wird sie von Touristen genutzt, die für 1,50€ den tollen Ausblick auf den Hafen und die Stadt genießen. Wegen der Beliebtheit der Seilbahn ist die Erweiterung um eine Station in Planung.

    Crêperie Les Cocottes

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    Auch in Brest wollten wir wieder eine Spezialität der Region probieren. In dieser Region isst man nämlich gern herzhafte Crêpes, die auch mit einem anderen teig zubereitet werden. Die beste Adresse ist laut vieler Bewertungen die Crêperie Les Cocottes. Das kleine Restaurant ist mittags und abends geöffnet, wir hatten auf das Frühstück verzichtet und sind mittags bei bestem Wetter dort eingekehrt. Neben dem schönen Gastraum verfügt das Les Cocottes über einen wunderschönen kleinen Garten mit Tischen. Wir haben uns bei dem schönen Wetter in den Garten gesetzt. Wir haben uns ein süßes und ein herzhaftes Crêpes bestellt. Beide waren lecker, aber das herzhafte Crêpes mit Spiegelei und Schinken war wirklich hervorragend. Der Service war sehr freundlich, der Wein und der Cidre schmeckten uns auch, was will man mehr.


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    Nach dem Essen sind wir zurück zum Shuttlebus gelaufen, da wir die Stadt ja bereits am Vortag erkundet hatten. Abschließend hatte Brest doch mehr schöne Ecken als ich gedacht hatte. Nichtsdestotrotz habe ich nicht verstanden, warum Aida hier eine Overnight angesetzt hat, da hätten sich in meinen Augen andere Häfen mehr angeboten. Das nächste Mal werden wir, wie unser Lektor, einfach über Nacht das Schiff verlassen und uns interessantere Ziele in der Bretagne anschauen.

    Bordeaux

    1. Restaurant L´Entrecôte

    2. Die Kathedrale St. André

    3. La Porte Cailhau

    4. La Grosse Cloche

    5. Place de la Bours

    6. Zwickel Lounge

    7. Landausflüge buchen

    8. Kreuzfahrt buchen

    8.1 Hochseekreuzfahrten

    8.2 Flusskreuzfahrten

    Bordeaux

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    Bordeaux mit seinen ca. 290.000 Einwohnern liegt an der Garonne. Bordeaux blickt auf eine lange Geschichte zurück, die Stadt wurde bereits im 3. Jahrhundert gegründet. Bordeaux ist die Hauptstadt der Region Nouvelle-Aquitaine. Die Region ist weltberühmt für Ihre Weinberge und ihre erstklassigen Weine. Es gibt direkt in der Stadt ein Kreuzfahrtterminal, dies war bei unserem Besuch aber mit einem anderen Schiff belegt, so das die Sol an dem 150km entfernten Hafen Le Verdon sur mer angelegt hatte. Mit einem Bus von Aida sind wir zwei Stunden bis Bordeaux gefahren.

    Restaurant L`Entrecôte

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    In Bordeaux gibt es ein Restaurant, vor dem sich jeden Tag mittags und abends lange Schlangen bilden. In diesem Restaurant gibt es keine Speisekarte, da es dort nur ein Gericht gibt. Was so unglaublich klingt, ist das Besondere am L`Entrecôte. Wer mittags dort essen möchte sollte spätestens um 11:30 Uhr dort sein, da sich sehr schnell eine lange Schlange bildet und Ihr mit einer Wartezeit von einer Stunde rechnen müsst. Als das Restaurant öffnete, war die Schlange schon beeindruckend lang geworden. Ihr könnt Euch nicht aussuchen wo Ihr sitzen wollt, sondern das Restaurant wird zügig und strukturiert besetzt. Wir hatten Glück und bekamen einen schönen Tisch in der oberen Etage am Fenster. Zu essen gibt es Steak mit einer wirklich guten Sauce und Pommes. Dazu haben wir uns ein Glas Bordeaux gegönnt. Das Essen ist wirklich sehr gut, Pommes werden auf Wunsch auch nachgelegt. Das L`Entrecôte ist sicher nicht für ein gemütliches Essen zu zweit geeignet, Ziel des Betreibers ist es die Tische möglichst mehrmals zu besetzen.

    Man kann aber in Ruhe essen und wer Fleisch mag, wird das Restaurant sehr zufrieden verlassen. Uns hat es gut gefallen und geschmeckt.


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    Die Kathedrale

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    Die Kathedrale St. André ist mit 124 Metern Länge, 18 Metern Breite und 29 Metern Höhe die größte Kirche von Bordeaux und einer der größten Sakralbauten Frankreichs. Trotz ihrer beeindruckenden Größe besteht sie nur aus einem Kirchenschiff. Die Kathedrale steht seid 1862 unter Denkmalschutz, 1998 wurde sie zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt. St. André ist über tausend Jahre alt, die Bauzeit zog sich über drei Jahrhunderte hin.

    La Porte Cailhau

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    Bordeaux hat zwei sehr gut erhaltene Stadttore. Eins davon ist das Porte Cailhau. Es wurde zwischen 1493 und 1496 an der Stelle eines ehemaligen Verteidigungstors erbaut. Errichtet wurde es zur Erinnerung an die Eroberung des Königreichs Neapel durch König Karl VIII. Im Stadttor befindet sich eine Ausstellung mit Werkzeugen und Materialien, die zum Aufbau der Stadt genutzt wurden. Vom Stadttor aus hat man eine schöne Aussicht auf die Steinbrücke. Diese ist die älteste Brücke von Bordeaux. Der Eintritt in das Stadttor kostet 5€ für Erwachsene und 3,50 für Kinder. Kinder unter 12 Jahren zahlen keinen Eintritt.

    La Grosse Cloche

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    Der Glockenturm, der einst als Stadttor fungierte, zählt zu den ältesten Glockentürmen Frankreichs. er zählt zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Bordeaux und ist auch im Stadtwappen zu finden. Das Tor Porte Saint - Éloi wurde im 13. Jahrhundert als Zutritt zur Stadt erbaut, der Glockenturm wurde im 15. Jahrhundert angebaut. Heute läutet die Glocke nur noch an jedem ersten Sonntag des Monats und bei besonderen Anlässen. Der Turm, der früher als Gefängnis fungierte ist zu besichtigen.

    Place de la Bours

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    Der Place de la Bours liegt direkt an der Garonne. Umrahmt von prächtigen Gebäuden die man erbaute um die Macht des Königs zu demonstrieren, liegt der beeindruckende Springbrunnen. Seit 2007 gehört der Platz zum UNESCO Weltkulturerbe. Dank des Miroir d`Eau gehört der Place de la Bours zu den beliebtesten Fotomotiven von Bordeaux. in dem wenige Zentimeter tiefen Wasser spiegeln sich die beeindruckenden Gebäude des Platzes. Vor allem in der Nacht kann man die Spiegelung sehr gut fotografieren.

    Mehr von Bordeaux haben wir in der zur Verfügung stehenden Zeit leider nicht geschafft. Nach dem Besuch auf dem Place de la Bours war es an der Zeit zum Bus zurück zu kehren.

    Zwickel Lounge

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    Eins der absoluten Highlights dieser Reise war die Zwickel Lounge, die das Brauhaus veranstaltet hat. Wir durften das Auslaufen aus Verdon sur mer vom Crewdeck aus erleben. Dazu gab es ein Faß von dem leckeren Zwickel und der Braumeister hat noch ein paar Worte zum Bierbrauen auf hoher See gesagt. Eine wirklich tolle Veranstaltung, die Ihr nicht verpassen solltet, falls Sie bei Eurer Reise angeboten wird. Den Preis von 19,95€ pro Person fanden wir absolut fair, war doch auch zusätzlich für das leibliche Wohl in Form von gutem Essen gesorgt.


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    Liverpool

    1. Beatles Statue

    2. Mersey Ferries

    3. Royal Albert Dock

    4. Chinatown

    5. Die Kathedrale

    6. The Cavern Club

    7. The Railway

    8. Stadion Tour

    9. The Bridewell

    10. Die Beatles Story

    Liverpool

    Liverpool hat ca. 500.000 Einwohner und liegt im Nordwesten Englands. Liverpool ist eine der bedeutendsten Hafenstädte Großbritanniens, im 19. Jahrhundert wurden vierzig Prozent des Welthandels hier abgewickelt. Liverpool liegt am Fluss Mersey, direkt an der Mündung des Flusses in die irische See. Im zweiten Weltkrieg wurde Liverpool schwer zerstört, dies und die zunehmend schlechtere wirtschaftliche Lage führten zum Verfall der Stadt und insbesondere des Hafens. In den 1970er Jahren wurden schließlich die Docks sogar geschlossen. In den 80er Jahren begannen aufwändige Renovierungsarbeiten an den Docks, Restaurants, Geschäfte und Museen wie das Tate Museum wandelten die Docks in eine angesagte und attraktive Gegend. Seit 2014 sind die Docks UNESCO Weltkulturerbe. Zwar findet man auch heute noch Spuren des Verfalls, aber Liverpool präsentiert sich modern und aufgeschlossen. Auch die berühmtesten Kinder der Stadt, die Beatles, sind in Liverpool allgegenwärtig. schon am Hafen begrüßt eine Statue der Fab Four die Besucher. Alles über die Geschichte der Beatles erfahrt Ihr in der Beatles Story.

    Beatles Statue

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    Die Eigentümer des legendären Cavern Clubs waren der Meinung, das es in Liverpool einen Ort geben muss, an dem Fans die Beatles feiern können. so wurde 2015 die Statue der Fab Four direkt am Fährterminal der Mersey Ferries. Ein bisschen Geduld müsst Ihr allerdings mitbringen, wenn Ihr ein Foto ohne andere Menschen darauf bekommen wollt. Die Statue ist sicherlich die meistfotografierte Sehenswürdigkeit Liverpools neben dem Cavern Club.


    Hafeninformationen

    In Liverpool liegen die Schiffe direkt in der Stadt. Daher könnt Ihr Liverpool sehr gut zu Fuß erkunden. Die meisten Sehenswürdigkeiten liegen in der Nähe des Hafens. Genauere Informationen findet Ihr hier:

    ausführliche Informationen zum Hafen von Liverpool

    Mersey Ferries


    Eine Fahrt mit der weltberühmten Mersey Fähre ist fast ein Pflichtprogramm bei einem Besuch Liverpools. Das Gebäude der Mersey Ferries liegt nur wenige Schritte vom Kreuzfahrtterminal entfernt am Ufer des Mersey. Von der Fähre aus habt Ihr einen wirklich tollen Blick auf spektakuläre Uferpromenade Liverpools. Die Fahrt dauert eine knappe Stunde. Wir haben die Tickets vorab bei GetYourGuide gekauft, im Terminal wird das E Ticket gegen ein Ticket für die Fähre getauscht. Wann Ihr mitfahren wollt, könnt Ihr entscheiden, das Ticket gilt den ganzen Tag für eine Fahrt. Die Fähre fährt stündlich ab, wir haben uns einen wirklich guten Platz an der Reling gesichert, so das wir freie Sicht auf die Docks hatten. Uns hat die Fahrt wirklich sehr gut gefallen, Ihr bekommt einen tollen ersten Eindruck von der Stadt.


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    Royal Albert Dock

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    1846 wurden die Albert Docks eröffnet. Komplett aus Ziegeln, Steinen, Gusseisen und ohne Holz erbaut, waren es die ersten nicht brennbaren Lagerhäuser der Welt. Bis 2018 hieß es einfach Albert Dock, dann wurde durch eine royale Urkunde das Wort Royal hinzugefügt. Im 19.Jahrhundert waren die Docks revolutionär, da auch große Schiffe direkt aus den Lagerhäusern be- und entladen werden konnten. Im zweiten Weltkrieg diente das Dock als Stützpunkt der britischen Atlantikflotte und wurde schwer beschädigt. Da das Geld für den Wiederaufbau fehlte, wurde das Dock 1972 geschlossen. Fast zehn Jahre lang verfiel es immer mehr, bis 1981 mit dem Wiederaufbau begonnen wurde. 1984 wurde das Royal Albert Dock offiziell wiedereröffnet. Heutzutage sind die Docks die wichtigste Touristenattraktion Liverpools. Hier befindet sich neben der Tate Galeria auch die Beatles Story, die Hop on Hop off Busse starten hier und viele Geschäfte und Restaurants haben sich hier niedergelassen. Ein Besuch des Docks gehört zu einem Besuch Liverpools unweigerlich dazu.


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    Chinatown

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    Chinatown in Liverpool ist nicht sehr groß. Das viertel erstreckt sich auf zwei Straßen, der Nelson Street und der Duke Street. Aber Chinatown ist die älteste chinesische Gemeinde Europas. Hier findet Ihr viele Restaurants, Imbisse und chinesische Lebensmittel. Chinatown ist gut zu erkennen, oben auf der Nelson Street betretet Ihr das Viertel durch einen traditionellen chinesischen Bogen. Dieser ist fünfzehn Meter hoch und wurde aus Shanghai importiert.

    Die Kathedrale

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    Die Kathedrale von Liverpool ist mit fast 10.000 qm die größte anglikanische Kirche der Welt. Genaugenommen sind es sogar zwei Kirchen, in der Kathedrale befindet sich ein weiteres Gotteshaus. Von der Grundsteinlegung im Jahr 1904 vergingen mehr als 70 Jahre, bevor die Queen die Kathedrale 1978 feierlich eröffnete. In der Kathedrale befindet eine weitere Kirche, die Lady Chapel. Diese wurde bereits 1910 fertiggestellt und ist der älteste Teil der großen Kathedrale. Leider war die Kathedrale bei unserem Besuch in Liverpool wegen einer Veranstaltung für Besucher geschlossen, so das wir uns leider dieses beeindruckende Bauwerk nicht von innen ansehen konnten.


    The Cavern Club

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    Der Cavern Club ist nicht mehr der originale Club, in dem die Beatles zwischen 1961 und 1963 rund 300 Mal aufgetreten sind. Dieser wurde 1973 geschlossen. Beim Bau der U Bahn wurde der Club abgerissen. Joe Davey baute den Club, der dem Original sehr ähnlich werden sollte wieder auf. Im April 1984 wurde der Club wieder eröffnet. Auch heute treten hier regelmäßig Künstler auf. Der Cavern Club ist die meistbesuchte Touristenattraktion in Liverpool. Hier in Ruhe ein Foto zu machen ist fast unmöglich.

    The Railway

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    Für das Abendessen haben wir uns den Railway Pub ausgesucht. Dieser wird im Internet sehr gut bewertet. Wir waren an einem Mittwoch dort, da Mittwochs immer Grillabend im Railways ist. Sehr beliebt am Grillabend sind die Hanging Kebaps zum Preis von 10 Pfund. Im Preis inbegriffen sind ein Glas Bier oder Wein. Auch wir haben die Hanging Kebaps bestellt und sie waren wirklich lecker. Ein tolles Abendessen zu einem fairen Preis.


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    Stadion Tour

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    Nicht nur für Fußballfans interessant, ist eine Tour durch das Stadion des FC Liverpools an der Anfield Road. Wir haben die Tour vorab bei GetYourGuide mit einem festen Zeitfenster gebucht. Das ist ratsam, da die Touren schnell ausgebucht sind. Das Stadion liegt ein wenig außerhalb, ist aber mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen. Vom Kreuzfahrtterminal geht Ihr einfach nach links die Straße hinauf, dort kommt Ihr nach wenigen Minuten an die Metrostation Moorfields. Von hier fahrt Ihr eine Station bis Sandhills. An der Station geht es nach rechts, ab der ersten Kreuzung ist der Weg zum Stadion ausgeschildert. Ihr braucht ca. 30 Minuten, es geht die ganze Zeit leicht bergauf. Die Tour ist wirklich sehr empfehlenswert, wir hatten einen Guide, der sich völlig mit dem Verein identifiziert und aufgrund seines Alters auch jede Entwicklung des Vereins selber miterlebt hat. Dementsprechend begeisternd war seine Führung durch das sehr moderne Stadion. Als wir mit den Rolltreppen ganz nach oben fuhren, stimmte er einen Liverpooler Fangesang an und alle, die das Lied kannten sangen mit. Ein absoluter Gänsehautmoment. Die Tour dauert anderthalb Stunden und ist wirklich sehr informativ. wir hatten einen deutschen Audioguide, so das wir auch alle wichtigen Informationen gut verstanden haben. Auch wenn man kein Fußballfan ist, hat man viel Spaß bei der Tour.

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    The Bridewell

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    Der The Bridewell Pub befindet sich in einem denkmalgeschützten ehemaligen Polizeigebäude. Es wurde liebevoll in eine Kneipe umgebaut, in die ehemaligen Zellen wurden Sitzgelegenheiten integriert. Neben der wirklich tollen Kulisse hat der Pub einige andere Besonderheiten aufzuweisen. Hier gibt es nur Getränke, wer etwas essen möchte, darf sich gerne etwas aus der Pizzeria gegenüber bestellen. Auch die Biere sind speziell, es gibt nämlich nur ein einheimisches Bier, der Rest kommt aus aller Welt. Einen hohen Anteil am Sortiment haben deutsche Biere. Dominic ist wirklich sehr freundlich und auch eine Frau Fiona haben wir abends noch an ihrem zweiten Pub, dem The Denbigh Castle kurz kennengelernt. Beide Pubs sind mehrfach Pub of the Year geworden, wir finden ganz zu recht. Eine kleine Anekdote ist, das sich im Bridewell Pub Frankie goes to Hollywood gegründet haben.


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    Die Beatles Story

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    Die Beatles Story ist das einzige Museum der Welt, das sich ausschließlich mit den Beatles und deren Geschichte beschäftigt. Mit einem Audioguide ausgerüstet erfahrt Ihr alles über die Beatles, von der Gründung bis zu der Auflösung der Band. Zu sehen sind viele originale Gegenstände aus dem Besitz der Beatles, sowie Nachbauten von Orten, an denen die Beatles aufgetreten sind. Ein Besuch des Museums lohnt sich wirklich, je nachdem wie viele Videos Ihr Euch anseht braucht Ihr zwischen einer bis zwei Stunden Zeit für den Rundgang. Da die Beatles Story sehr beliebt ist, empfiehlt es sich die Tickets vorher zu kaufen. Wir haben unsere Tickets mit einem festen Zeitfenster bei GetYourGuide gekauft. Mit dem elektronischen Ticket in der App kommt Ihr ganz einfach ohne Wartezeit ins Museum.


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    Liverpool

    1. Der Hafen

    2. zu Fuß

    3. Shuttlebusse

    4. Stadtrundfahrten

    4.1 Liverpool City Sights

    4.2 City Explorer Liverpool

    5. Fahrräder

    6. Die Top Sehenswürdigkeiten

    7. Kreuzfahrt buchen

    7.1 Hochseekreuzfahrten

    7.2 Flusskreuzfahrten

    Der Hafen

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    Liverpool ist die drittgrößte Stadt Englands, hat knapp 500.000 Einwohner und spielte schon im 18. und 19. Jahrhundert eine große Rolle für den Handel. In Liverpool legen die Schiffe mitten in der Stadt, direkt bei der Hafenpromenade und den weltberühmten Docks an. Im Terminal bekommt Ihr Info Broschüren und es gibt einen kleinen Informationsstand, falls Ihr genauere Infos benötigt. Das Kreuzfahrtterminal befindet sich an der Mündung des Mersey Rivers in die irische See. Seit 2014 gehören die Albert Docks zum UNESCO Weltkulturerbe. Hier findet Ihr viele Restaurants und Geschäfte, auch die Tate Galerie, das Museum Liverpools und die Beatles Story befinden sich hier. Direkt am Fährterminal ist die Skulptur der Beatles.


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    zu Fuß

    Da die Schiffe quasi mitten in der Stadt festmachen, sind fast alle Sehenswürdigkeiten Liverpools fußläufig zu erreichen. Viele davon befinden sich innerhalb der Docks, nur wenige Gehminuten vom Terminal entfernt.

    Shuttlebusse

    Aufgrund der City Nähe werden keine Shuttlebusse eingesetzt.

    Busse

    Ca. 15 Minuten vom Hafen entfernt starten die Busse ab der Station James Street. James Street ist auch eine U Bahn Station.

    Stadtrundfahrten

    Hop on Hop off Touren sind eine sehr gute Möglichkeit, eine Stadt kennen zu lernen. In Liverpool gibt es zwei Anbieter für Hop on Hop off Busse.


    Liverpool City Sights

    Startpunkt der Tour am Royal Albert DockStartpunkt der Tour am Royal Albert Dock

    Liverpool City Sights bietet zwei Routen an. Die rote Route ist die klassische Hop on Hop off Tour, die blaue Route ist die Beatles Tour.

    Rote Linie

    1. Royal Albert Dock

    2. Canada Boulevard

    3. Chapel Street

    4. Lord Street

    5. William Brown Street

    6. St. Johns Lane

    7. Brownlow Hill

    8. The Met Cathedral

    9. Hope Street

    10. Liverpool Cathedral

    11. St. Likes Church

    12. China Town

    13. Baltic Triangle

    14. The Pumhouse


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    Blaue Linie

    Die Blaue Linie ist keine übliche Hop on Hopp off Tour, hier könnt Ihr nicht aussteigen und mit dem nächsten Bus weiterfahren, sondern bleibt die ganze Fahrt am Bus. Es gibt Fotostopps an den wichtigen Stationen der Beatles, diese habe ich grün hinterlegt. Es gibt zwei Touren, die zwischen anderthalb und zwei Stunden dauern.

    1. Royal Albert Dock

    2. Brownlow Hill

    3. The Met Cathedral

    4. Hope Street

    5. Kingsley Road

    6. Hartington Road

    7. Green Bank Lane

    8. Penny Lane

    9. Penny Lane Shelter

    10. Strawerry Street

    11. Mendips

    12. Forthlin Road

    13. Jericho Street

    14. Festival Gardens

    15. Brunswick


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    City Explorer Liverpool bietet ebenfalls zwei Routen an. Die City Sightseeing Tour bietet 13 Haltestellen an. Die Beatles Tour zeigt wichtige Orte, die mit den Fab Four eng verbunden sind.

    1. Royal Albert Dock

    2. Pier Head/Canada Boulevard

    3. Liverpool One/ Lord Street

    4. Museums/Gallereries

    5. Queen Square

    6. Adelohi Hotel

    7. Metroplitan Cathedral

    8. Philharmonic Pub/ Hope Street

    9. Liverpool Cathedral

    10. St. Lukes Church

    11. Chinese Arch

    12. Baltic Triangle

    13. M&S Bank Arena


    Fahrräder

    Eine gute Alternative Liverpool zu entdecken ist eine geführte Radtour. Wer es etwas sportlicher mag, ist bei BajaBikes gut aufgehoben. Hier entdeckt Ihr bei einer ca. anderthalbstündigen Radtour mit einem erfahrenen Guide die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt. image.png


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    Hallo Elke,

    Danke für die ausführlichen Infos über Hafen und Schwebebahn in Bilbao.

    Kannst du noch mehr anbieten über die Stadt Bilbao?

    Wir fahren mit AidaSol vom 21.8. - 2.9.22 die Tour ab Hamburg.

    Viele Grüße, Petra

    Hallo Petra, vielen Dank für das Lob, den gesamten Reisebericht findest Du unter https://www.elkeskreuzfahrten.…/06/23/bilbao-31-05-2022/

    Er ist noch nicht ganz fertig, die wichtigsten Sehenswürdigkeiten habe ich aber schon drin.

    Bilbao

    1. Der Hafen

    2. zu Fuß

    3. Shuttlebusse

    4. öffentlicher Nahverkehr

    5. Schwebefähre


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    Bilbao hat ca. 345.000 Einwohner und ist ein kleiner Geheimtipp in Spanien. Die Stadt liegt am Ria de Bilbao, der in das Kantabrische Meer mündet. Bilbao war früher eine typische Industriestadt, erst in den 1990er Jahren erfuhr die Stadt einen Wandel. Heute ist Bilbao eine moderne Stadt, in der Kunst und Kultur einen hohen Stellenwert hat. Für Fußballfans ist natürlich auch der FC Bilbao von Interesse, der Verein ist nicht nur noch nie abgestiegen, sondern hier spielen auch nur Spieler baskischer Herkunft.

    Der Hafen

    Der eigentliche Hafen von Bilbao wird von Kreuzfahrtschiffen nicht angefahren, da die Schiffe nicht über den Fluss Nervión in die Innenstadt kommen können. Aus diesem Grund legen sie am modernen Kreuzfahrtterminal bei der Stadt Getxo an. Der Hafen ist ca. 14 km vom Zentrum Bilbaos entfernt, im Kreuzfahrtterminal findet Ihr eine kleine Touristeninformation an der Ihr Stadtpläne und Auskünfte bekommt.

    zu Fuß

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    Aus dem Terminal kommend, folgt Ihr einfach der Kennzeichnung bis zum Hafenausgang. Der Weg führt immer am Hafenbecken entlang. Mit der Schwebefähre setzt Ihr auf die andere Seite des Flusses über und haltet Euch nach links. Nach ca. 100 Metern seht Ihr rechterhand schon den U Bahnhof Portugalete. Wer nicht mit der Schwebefähre fahren möchte, nimmt einfach die U Bahnlinie 1 an der Station Neguri. Beide Möglichkeiten habe ich Euch rot markiert.

    Shuttlebusse

    Wer nicht so gut zu Fuß ist, oder lieber bequem bis ins Zentrum Bilbaos kommen möchte, nimmt den kostenpflichtigen Shuttlebus der Reedereien. In unserem Fall kostete das Tagesticket 12,99€ pro Person, der Bus fuhr zwischen 08:30 Uhr und 16:00 Uhr. Die Fahrzeit beträgt ca. 35 Minuten.

    Stand: 2022

    Taxen

    Am Kreuzfahrtterminal stehen Taxen bereit, die Euch in die Stadt bringen. Gerade wenn Ihr mit mehreren in die Stadt wollt eine gute Alternative zum Shuttlebus.


    öffentlicher Nahverkehr

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    Im Zuge des Wandels Bilbaos wurden auch die öffentlichen Verkehrsmittel Verkehrsmittel modernisiert. Bilbao verfügt mittlerweile über eins modernsten U Bahn Netze Spaniens. Vom Hafen aus ist die nächstgelegene U Bahnstation die Station Neguri. Wer noch eine Fahrt mit der Schwebefähre mitnehmen möchte, setzt mit Ihr auf die andere Flussseite über und nutzt die Station Portugalete. Mit der Linie C2 in Richtung Bilbao-Abando kommt Ihr in die Stadt. Ihr fahrt bis zur Endstation Bilbao-Albando und seid direkt in der Stadt. Die Fahrt dauert ca. 20 Minuten und kostet hin und zurück 4,40€ pro Person.


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    Die Schwebefähre

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    Solltet Ihr Euch für einen Spaziergang und die Fahrt mit der Schwebefähre entscheiden, habt Ihr gleich schon die erste Sehenswürdigkeit Bilbaos abgehandelt. Sie ist nämlich die älteste Schwebefähre der Welt, die heute noch in Betrieb ist. Die einfache Fahrt kostet 50 Cent. Es gibt noch eine zweit Art den Fluss zu überqueren, nämlich mit kleinen Booten. Diese halten etwas hinter der Brücke der Schwebefähre und sind mit 49 Cent pro Fahrt etwas günstiger. Wir haben das Boot bei der Rückfahrt genutzt.


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    Gijón

    1. Der Hafen

    2. Shuttlebusse

    3. Taxen

    4. Stadtrundfahrten

    5. Sehenswertes in Gijón

    6. Landausflüge buchen

    7. Kreuzfahrt buchen

    7.1 Hochseekreuzfahrten

    7.2 Flusskreuzfahrten

    Gijón

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    Gijón ist mit ca. 275.000 Einwohnern die größte Stadt Asuriens. In dieser Region herrscht ozeanisches Klima, die milden Winter, die mäßig warmen Sommer und die feuchte Luft sorgen für grüne Landschaften. Und grün ist es auch rund um die Küste Asuriens, die zu recht Costa Verde genannt wird. Die alte Bausubstanz Gijóns wurde im Bürgerkrieg stark zerstört, so das vieles in Gijón sehr modern ist. Aber es gibt sie auch noch vereinzelt, die schönen alten Gebäude. Gijón zelebriert den Genuss des Cidre auf ganz eigene Weise, weshalb Ihr unbedingt eine Sidreria besuchen solltet. Diese Restaurants findet Ihr überall in der Stadt.

    Der Hafen

    In Gijón liegen die Schiff im Industriehafen. Da Landgänger sich nicht zu Fuß im Hafengelände bewegen dürfen, werden kostenlose Shuttlebusse eingesetzt. Direkt am Schiff steht ein kleiner Pavillon, indem Ihr Stadtpläne und weitere Infos über die Stadt und Ausflugsmöglichkeiten bekommt.

    Shuttlebusse

    Bei unserem Aufenthalt fuhren die Busse ab 09:00 Uhr morgens alle 15 Minuten bis 16:30 Uhr. Der Haltepunkt der Busse ist direkt am kleinen Sporthafen mitten in der Stadt.

    Taxen

    Am Haltepunkt der Busse haben wir keine Taxen gesehen. Radiotaxi Gijón bietet Ausflüge in das Umland an. Preise und Beschreibungen findet Ihr auf der Webseite.

    Stadtrundfahrten

    Auch in Gijón fahren die roten Hop on Hop off Busse. Es gibt eine Route mit neun Haltepunkten. Die Fahrt dauert eine Stunde, Ihr könnt an jeder Haltestelle zu- und absteigen. Haltepunkte sind:

    • Museo de Ferrocarril/Acuario
    • Ciudadela de Capua
    • Fábrica del Gas
    • Parque de Isabel de la Católica
    • El Molinón
    • Jardín botánico Atlántico
    • La Laboral
    • Recinto Ferial/Museo de Pueblu d'Asturies
    • Plaza del Carmen

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    Sehenswertes in Gijón

    Bild Quelle: Aida HeuteBild Quelle: Aida Heute

    1 Playa de San Lorenzo
    3 Fischerviertel Cimadevilla
    5Palacio des los Valdés


    7Rathaus
    9Museum Jovellanos
    11Elogio del Horizonte
    13Park Isabel la Católica


    15Universidad Laboral
    17Museo Etnográfico


    19Calle San Bernardo
    2Sporthafen von Gijón


    4 Revllagigedo Palast
    6Museo de las Termas
    8Kirche San Pedro
    10Santa Catalina
    12Jardin Botánico
    14Eisenbahnmuseum
    16Galerie Sala De Arte
    18Museo de la Gaita

    Gijón 30.05.2022


    Gijón

    1. Fiesta de la Sidra Natural

    2. Arbol de la Sidra

    3. Parque de Cerro

    4. Basilica San Pedro

    5. Die Thermen

    6. La Galana

    7. Der Strand

    8. Das Fußballstadion

    9. Universidad Laboral de Gijón

    10. Landausflüge buchen

    11. Kreuzfahrt buchen

    11.1 Hochseekreuzfahrten

    11.2 Flusskreuzfahrten


    image.jpgGijón ist mit ca. 275.000 Einwohnern die größte Stadt Asuriens. In dieser Region herrscht ozeanisches Klima, die milden Winter, die mäßig warmen Sommer und die feuchte Luft sorgen für grüne Landschaften. Und grün ist es auch rund um die Küste Asuriens, die zu recht Costa Verde genannt wird. Die alte Bausubstanz Gijóns wurde im Bürgerkrieg stark zerstört, so das vieles in Gijón sehr modern ist. Aber es gibt sie auch noch vereinzelt, die schönen alten Gebäude. Gijón zelebriert den Genuss des Cidre auf ganz eigene Weise, weshalb Ihr unbedingt eine Sidreria besuchen solltet. Diese Restaurants findet Ihr überall in der Stadt.

    Fiesta de la Sidra Natural

    Bild Quelle: turismoasturias.es
    Bild Quelle: turismoasturias.es

    Am letzten Wochenende im August wird in der Stadt die Fiesta de la Sidra Natural gefeiert. Eigentlich gehen die Feierlichkeiten eine Woche, doch das Hauptevent ist am Wochenende. Während dieser Woche gibt es einen Cider and Apple Market, am Yachthafen und der Umgebung stellen die wichtigsten asturischen Weinlokale ihre Produkte vor. Der Höhepunkt des Festes ist dann am letzten Augustwochenende der Versuch des Guiness Weltrekordes für das gleichzeitige Einschenken von Apfelwein am Strand Playa de Poniente. 30.000 Liter Apfelwein werden in 10.000 Gläser mit Festivalaufdruck gleichzeitig auf die typische Art eingeschenkt. Auf dem Marktplatz findet ein Einschenk-Wettbewerb statt. Nach diesem Wochenende riecht die ganze Stadt nach Cidre.


    Arbol de la Sidra

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    Seit 2013 steht direkt am Hafen der Apfelbaum. Er ist acht Tonnen schwer und besteht aus 3200 grünen Cidre Flaschen. Die Menge der verwendeten Flaschen soll dem Jahresverbrauch von 100 Familien entsprechen. Das Ganze soll die Bewohner Gijóns daran erinnern, wie wichtig Recycling ist.

    Parque de Cerro

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    Auf den Ruinen der ehemaligen Festungsanlage wurde der Parque de Cerro angelegt. Hier befanden sich unterirdische Tunnelanlagen, die die Bewohner Gijóns vor Luftangriffen im zweiten Weltkrieg schützen sollten. Der Park ist schön angelegt und wird rege von den Einwohnern der Stadt genutzt. Dort steht auch die Skulptur Elogio del Horizonte (Lob des Horizonts), die vom Künstler Eduardo Chillida entworfen wurde. Von hier oben habt Ihr auch einen tollen Blick auf die Stadt und das Meer.

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    Basilica San Pedro

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    Eines der repräsentativsten Gebäude Gijons ist die Basilica San Pedro. Die Basilica wurde nach dem zweiten Weltkrieg an der Stelle errichtet, auf der bis zum Ende des 19. Jahrhunderts der Tempel stand, der als Pfarrkirche fungierte. Dieser Tempel wurde während des Bürgerkrieges zerstört. Nehmt Euch unbedingt ein paar Minuten Zeit die Kirche zu beszíchtigen, es lohnt sich. Der Eintritt ist frei.

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    Die Thermen

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    Direkt neben der Kirche oder besser gesagt unter dem Vorplatz der Kirche, befinden sich die unterirdischen Thermen. Erbaut wurden sie Ende des ersten und Anfang des zweiten Jahrhunderts. Sie sind die wichtigsten römischen Ruinen, die in Nordspanien gefunden wurden. Im Museum könnt Ihr die Reste der Bäder, das Heizungssystem und viele Fundstücke sehen.

    Eintrittspreis
    Öffnungszeiten
    September bis Juni
    Juli und August

    Der Eintritt ist frei

    Di - Sa: 10:00-13:00 und 17:00-20:00
    Sonn- und Feiertags:
    11:00 - 14:00 und 17:00 - 19:00 Uhr
    Di - Sa: 11:00-13:30 und 17:00-21:00
    Sonn- und Feiertags:
    11:00 - 14;00 und 17:00 - 20:00 Uhr


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    La Galana

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    Was Ihr auf jeden Fall bei einem Besuch in Gijon nicht auslassen solltet, ist der Besuch einer der viele Sidrerias der Stadt. Schon beim Betreten des Restaurants zieht Euch der Geruch nach dem Apfelwein unverkennbar in die Nase. Hier in Gijon zelebriert man das Einschenken des Apfelweins auf ganz besondere Weise.


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    Da auch bei geübten Wirten einiges daneben geht, ist der Cidre in einer Sidreria relativ günstig. Wichtig ist es, den Cidre gleich nach dem Einschenken zu trinken, ansonsten wird er durch die Form des Einschenkens schnell schal. Wir haben hier auch gegessen, es gab für mich Mini Cachopin (ähnlich einem Cordon bleu), mein Mann hatte eine Käseplatte und Chorizo. Beides war sehr lecker, das Cordon bleu ist allerdings gerollt und daher nicht durchgebraten. Wer das nicht mag sollte lieber etwas anderes wählen. In einer Sidreria bekommt man tatsächlich Erlebnisgastronomie, Ihr solltet das wirklich ausprobieren.


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    Der Strand

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    Gijón hat zwei Stadtstrände. Direkt am kleinen Stadthafen liegt der Playa de Poniente. Der Strand San Lorenzo ist der größte und älteste Strand der Stadt. Er befindet sich zentrumsnah mitten in der Stadt. Eine schöne und gerade am Wochenende sehr beliebte Promenade führt den kompletten Strand entlang. Der Strand hat goldgelben Sand und die Muschelform trägt dazu bei das die Wellen immer mäßig an den Strand kommen. Wir sind einmal die gesamte Strandpromenade zur anderen Seite gelaufen.


    Das Fußballstadion

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    Weltweit bekannt wurde Gijón 1982. Am 25. Juni 1982 wurde in Gijón das letzte Gruppenspiel zwischen Österreich und Deutschland ausgetragen. Die frühe Führung der Deutschen Nationalmannschaft sicherte beiden Mannschaften das Weiterkommen, worauf beide Mannschaften das Spiel ohne nennenswerte Angriffsbemühungen beendeten. Das Spiel ging als Schande von Gijón in die Geschichte ein.

    Universidad Laboral de Gijón

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    1955 schuf der Architekt Luis Moya die gigantische Anlage auf 270.000 qm. Da bei Baubeginn Franco und die Bischöfe in Spanien das Sagen hatten, wurde auch eine Kirche in den Bau integriert. Zu Hochzeiten lernten 3000 Schüler in dem Gebäude, bevor es an Bedeutung verlor und zusehends verfiel. 2003 begann die Lokalregierung den Komplex wieder zum Leben zu erwecken und seit 2007 ist er attraktiver denn je. In dem gigantischen Bau sind ein Teil der Universität, eine Schauspiel- sowie eine Musikhochschule untergebracht.

    Leider waren wir an einem Sonntag in Gijón, so das wir nicht in den großen Komplex hinein konnten.


    Nach dem Besuch der Universität war es an der Zeit wieder in die Stadt und zum Shuttlebus zu gehen. Gijón hat uns wirklich sehr gut gefallen.