Beiträge von elkeskreuzfahrten

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    Inhaltsverzeichnis

    1. Der Geirangerfjord

    2. Geiranger

    3. Der Hafen

    4. zu Fuß

    5. Mietwagen

    6. Taxen

    7. Busse

    8. Unser Tag in Geiranger

    9. Landausflüge buchen

    9.1 Meine Landausflüge


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    Der Geirangerfjord

    Eine Fahrt durch den Geirangerfjord ist das Highlight einer jeden Norwegenkreuzfahrt. Hier lohnt es sich wirklich, früh auf zu stehen, um die Durchfahrt des Fjordes zu genießen. Langsam bahnen sich die Kreuzfahrtschiffe ihren 15 Kilometer langen Weg durch den zum Teil nur 600 Meter breiten Fjord. Rechts und links kann man je nach Wetterlage unzählige Wasserfälle sehen. Wenn es vorher ausreichend geregnet hat, in ihrer vollen Pracht. Den Frühaufsteher erwarten erwarten sagenhafte Momente und und eine atemberaubende Aussicht. Oft spielt das Schiff noch klassische Musik zur Untermalung, was die Durchfahrt noch schöner macht.

    Der Geirangerfjord ist einer der bekanntesten Fjorde Norwegens und ist seit 2005 Unesco Weltkulturerbe.

    Bekannt sind die Wasserfälle "Die sieben Schwestern" und "Freya" die sich direkt gegenüber liegen. Der Sage nach buhlte Freya nacheinander um die Gunst der Schwestern, als diese ihn jedoch verschmähten, begann er zu trinken. Der Wasserfall ähnelt in seiner Form einer Flasche.

    Geiranger

    Am Ende des Fjords liegt das kleine Örtchen Geiranger mit seinen 200 Einwohnern, die während der Hauptsaison auf 2.000 anwachsen.

    Geiranger ist Ausgangspunkt für viele verschiedene Ausflüge. Egal ob man wandern möchte, oder die wunderschöne Landschaft mit einem Bus erkunden möchte, in Geiranger findet jeder das passende Erlebnis.

    Der Hafen

    Der Hafen von Geiranger verfügt seit 2016 über einen Seawalk, an dem ein Kreuzfahrtschiff anlegen kann. so das die Passagiere bequem an Land laufen können. Viele Reedereien scheuen allerdings diese teure Variante und gehen im Fjord auf Reede, um die Passagiere mit Tenderbooten an Land zu bringen. An manchen Tagen wird es sehr voll im Geirangerfjord, bei unserem Besuch waren 4 Kreuzfahrtschiffe hier, an Spitzentagen überfluten bis zu 10.000 Kreuzfahrer den kleinen Ort.


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    zu Fuß

    Geiranger ist ein sehr kleiner Ort, den man in kürzester Zeit besichtigt hat. Deshalb ist es durchaus sinnvoll die Umgebung Geirangers individuell oder mit Ausflügen der Reederei und örtlichen Anbetern zu erkunden. Direkt am Anleger der Tenderboote befindet sich die Touristeninformation, an der man eine Wanderkarte kaufen kann. Wir haben 2015 1,50€ für die Karte bezahlt. Auf Ihr findet man viele Wanderungen in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden.

    Mietwagen

    Vor Ort bietet Hertz in Geiranger Mietwagen an, man sollte das Auto vorab reservieren, die Schlüssel erhält man an der Touristeninformation, die Autos stehen etwa 50 Meter von der Touristeninfo bereit.

    Bei Geiranger Fjord Service können auch Twizys mit unterschiedlichen Touren gebucht werden. Die Twizys bieten zwei Personen Platz, die Touren variieren zwischen einer und drei Stunden. Die Autos stehen ca. 200 Meter von der Touristeninformation entfernt und man bekommt eine kurze Einweisung, bevor es losgehen kann. Preise findet Ihr hier.

    Taxen

    GTT Geiranger Taxi Turbil und Taxi ist der örtliche Anbieter. Das Unternehmen verfügt über über Autos für 4 Personen und Kleinbusse für bis zu 8 Personen an. Man kann verschieden Touren buchen. Mehr dazu findet Ihr hier.

    Busse

    • City Sightseeing bietet eine Fahrt bis zum Aussichtspunkt Flydalsjuvet an, es gibt mehrere Haltepunkte, wer mag kann wie bei Hop on Hop off Bussen aussteigen und mit dem nächsten Bus weiterfahren. Preis: ab 30€
    • Bei der Touristeninformation kann aus drei verschiedenen Rundfahrten auswählen.

    Unser Tag in Geiranger

                                 Was wir in Geiranger erlebt haben findet Ihr hier

    Geiranger 2015

    Geiranger 2017

    Hallo Sara,

    Wenn Ihr nicht wollt, das sich Eure Handy`s in den teuren Satelliten an Bord einwählen, dann stellt die Handys nachdem Ihr den Hafen verlassen habt auf Flugmodus oder nehmt das Datenroaming raus. Uns ist das Gott sei Dank noch nie passiert. Solltet Ihr damit leben können an Seetagen nicht erreichbar zu sein, ist das schon alles was Ihr tun müsst. Solltet Ihr aber auch an Seetagen gerne mal eine What`s App schreiben oder facebook checken, nehmt einfach das Social Media Paket, das die Reedereien anbieten. Es gibt auch weitreichendere Internetpakete die gebucht werden können, Preise und Umfang könnt Ihr auf den Webseiten des Veranstalters einsehen und ggf. buchen. Auch an Bord sind Internetpakete noch buchbar. Wir nutzen diese aber kaum, da wir ja innerhalb Europas kostenloses Internet haben.

    Inhaltsverzeichnis

    1. Das Läppstifthaus

    2. Maritiman Museum

    3. Die Oper Göteborgs

    4. Feskekôrka

    5. Haga

    6. Saluhallen

    7.7:ans Ölhall

    Göteborg 20.09.16

    Göteborg liegt am Fluss Göta Älv an der Westküste des Landes und erfreut sich auch bei den Reedereien großer Beliebtheit. Göteborg hat den größten Hafen Schwedens. Ca. 80 Kreuzfahrtschiffe werden jährlich erwartet. Göteborg ist bekannt für seine entspannte Atmosphäre und seine Sehenswürdigkeiten.

    Göteborg ist eine moderne Hafenmetropole, deren Mix aus Großstadtflair und Natur sie zu einem attraktiven Reiseziel macht und ist mit 550.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt Schwedens. Sie lässt sich gut zu Fuß erkunden, die wichtigsten Sehenswürdigkeiten liegen nah beieinander.


    Ausführliche Informationen zum Hafen, zu örtlichen Anbietern, öffentlichen Verkehrsmitteln und Ausflügen auf eigene Faust in Göteborg habe ich hier hinterlegt.

    Läppstift Haus

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    In Göteborg war unser Liegeplatz weit von der Stadt entfernt, so das wir den Shuttlebus der Reederei genutzt haben.

    Die Haltestelle des Shuttlebusses war in der Nähe der Oper, so das wir gleich zu unserem ersten Anlaufpunkt konnten: dem Lippenstift Haus. Das rot- weiße Bürogebäude ist ein Wahrzeichen Göteborgs und liegt am Lilla Bommen 1, direkt am Gästehafen. Auf dem Hochhaus befindet sich eine Aussichtsplattform von der aus man einen tollen Blick auf Göteborg hat. Wir sind nicht hinauf gefahren, da das Wetter nicht so gut war und haben lieber ein wenig den kleinen Hafen erkundet.

    Maritiman Museum

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    Wer von Westen in die Innenstadt Göteborgs kommt, passiert am Südufer des Göta älv 20 miteinander vertäute Schiffe, die das Maritiman Museum bilden.

    Die Museumsschiffe sind:

    • Das Löschboot
    • Der Schlepper
    • Das Feuerschiff
    • Der Zerstörer
    • Das U Boot

    Ein guter Tipp für Familien bei schlechtem Wetter, es gibt viel zu erkunden, im U Boot ist ein wenig Kletterei vonnöten.

    Die Oper Göteborgs

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    Auch die Oper befindet sich am Lilla Bommen am Ufer des Göta Älv. Sie wurde vom Architekten Jan Itzikovitz entworfen und 1994 mit dem Stück Aniara von Harry Martinson eingeweiht, ist 32 Meter hoch und hat eine Fläche von 27.000 qm.

    Die Oper hat zwei Konzertsäle, der Hauptsaal fasst auf 500 qm 1300 Besucher und wird von 1000 Scheinwerfern beleuchtet.

    Außer Opern werden hier auch Ballette, Musicals und Shows aufgeführt.

    Feskekôrka

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    Ein weiteres Wahrzeichen Göteborgs ist die Feskekôrka, eine Fischmarkthalle die Ihren Namen ihrer baulichen Ähnlichkeit mit einer Kirche verdankt.

    Wer Fisch mag ist hier genau richtig, nirgendwo sonst in Schweden findet man eine so umfangreiche und frische Auswahl von fangfrischen Fischen, Schalen - und Krustentieren.

    An den Giebelseiten der Markthalle befinden sich Fischrestaurants mit einer gut sortierten Speisekarte, bei gutem Wetter gibt es auch eine Außenbewirtung mit Blick auf den Rosenlundskanal.

    Leider konnten wir die Markthalle nicht anschauen, da wir Sonntags in Göteborg waren und sie geschlossen hatte.

    Haga

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    Eine Besuch des Stadtviertels Haga mit seinen traditionellen Holzhäusern, kopfstein gepflasterten Straßen und der Festung Skansen Kronan ist Pflicht bei einem Besuch in Göteborg.

    Die bescheidenen Holzhäuser der ehemaligen Arbeitervorstadt Haga sollten eigentlich abgerissen werden. Heute reihen sich in der Fußgängerzone Haga Nygata kleine Boutiquen , Cafés und Restaurants aneinander. Obwohl immer mehr Touristen hierher kommen, hat das Viertel seinen Charme behalten und die Einheimischen sind noch in der Überzahl. Wir sind gemütlich durch die Haga gebummelt und haben uns die kleinen Geschäfte angesehen.

    Saluhallen

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    Am Kungstorget liegt die Markthalle Göteborgs, die 2012 umfassend renoviert wurde. Waren vor der Renovierung noch weit über 90 Geschäfte unter ihrem Dach zu finden, so sind heute 40 kleine Geschäfte und Lokale hier vereint. Als Besucher Göteborgs sollte man auf jeden Fall auch in den Saluhallen essen, an diesem Ort mit langer Tradition sind echte Geschmackserlebnisse garantiert. Auch wir haben uns spontan entschieden bei Kök & Bar die in Schweden nicht wegzudenkenden Köttbullar zu essen. Authentischer geht es fast nicht und es war sehr lecker.

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    7:ans Ölhall

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    Direkt gegenüber der Markthalle befindet sich der Pub 7: ans Ölhall, die älteste Bierhalle Göteborgs. Hier findet man eine große Auswahl verschiedenster Biere. Der Pub erfreut sich großer Beliebtheit und ist meist gut besucht. Wir haben hier einen letzten Stopp vor dem Rückweg zum Schiff eingelegt. Im Pub scheint die Zeit stehengeblieben zu sein, vieles ist hier belassen worden, wie es früher einmal war. Wir haben einen Platz auf der Terrasse bekommen und bei einem guten schwedischen Bier das Treiben in der Kungstorget beobachtet.

    Inhaltsverzeichnis

    1. Der Hafen

    2. zu Fuß

    3. Shuttlebusse

    4. öffentlicher Nahverkehr

    5. Travelcard

    6. Göteborg Pass

    7. Taxen

    8. Hop on Hop off

    9. Landausflüge buchen

    Göteborg

    Göteborg liegt am Fluss Göta Älv an der Westküste des Landes und erfreut sich auch bei den Reedereien großer Beliebtheit. Göteborg hat den größten Hafen Schwedens. Ca. 80 Kreuzfahrtschiffe werden jährlich erwartet. Göteborg ist bekannt für seine entspannte Atmosphäre und seine Sehenswürdigkeiten. Göteborg ist eine moderne Hafenmetropole, deren Mix aus Großstadtflair und Natur sie zu einem attraktiven Reiseziel macht. Mit 550.000 Einwohnern ist sie die zweitgrößte Stadt Schwedens. Sie lässt sich gut zu Fuß erkunden, die wichtigsten Sehenswürdigkeiten liegen nah beieinander.


    Der Hafen

    Mit zwei Kreuzfahrtterminals und zwei Kreuzfahrtkais ist der Hafen gut ausgestattet um Kreuzfahrtschiffe aller Größen aufzunehmen. Da der Hafen immer eisfrei ist, erstreckt sich die Kreuzfahrtsaison über das ganze Jahr.


    • America Cruise Terminal: Seit 2019 ist es das zentrale Kreuzfahrtterminal in Göteborg. Es liegt auf derselben Seite des Flusses wie die Stadt. Die pulsierenden Stadtteile Linné, Haga und Järntorget können bequem zu Fuß erreicht werden, die historisch und kulturell wichtigen Stadtteile Masthugget und Majorna sind nur wenige hundert Meter vom Kai entfernt. Das Terminal Amerikaskjulet wurde 1912 erbaut und ist zu einem Wahrzeichen Göteborgs geworden. Die Empfangshalle verfügt über eine Touristeninformation, einen Souvenirladen und kostenloses W- Lan verfügt.
    • Arendal Cruise Terminal: Am Terminal befindet sich das Volvo Volvo Museum, hier gibt es eine Caféteria und ein Geschäft mit Postkarten und Souvenirs. Zum Zentrum Göteborgs sind es ca. 20 Minuten mit dem Taxi oder Bus.

    Wo Euer Schiff anlegt seht Ihr hier

    Zu Fuß

    Vom America Cruise Terminal ist Göteborg gut zu Fuß zu erreichen. In die Stadt sind es nur wenige hundert Meter.

    Das Arendal Cruise Terminal liegt außerhalb Göteborgs und die Stadt ist nur mit einem ordentlichen Fußmarsch zu erreichen.

    Shuttlebusse

    Legt das Schiff am Arendal Cruise Terminal an, gibt es einen kostenpflichtigen Shuttlebus in die Stadt, die Preise erfahrt Ihr an Bord. Die Fahrt dauert ca. 20 Minuten, Haltepunkt war die Oper.

    öffentlicher Nahverkehr

    • Die Buslinie 128 fährt alle 30 Minuten zum Göteborger Hauptbahnhof
    • Die Buslinie 132 fährt alle 30 Minuten bis zur Haltestelle Eketrägatan, von dort geht es weiter mit der Tram bis zur Haltestelle Nordstan, diese befindet sich in der Nähe des Hauptbahnhofs.

    Die Fahrtzeit beträgt ca. 30 - 40 Minuten.

    Travelcard

    Die Travelcard macht es den Besuchern einfach, sich in Göteborg fortzubewegen. Eingescchlossen sind:

    • Busse
    • Straßenbahnen
    • Fähren

    Der Tagespass kostet ca. 10 Euro

    Göteborg Pass

    Der Gothenburg Pass ermöglicht freien Eintritt zu vielen Attraktionen. Der Tagespass kostet ca. 40€ für Erwachsene und 23€ für Kinder.

    Nähere Informationen findet Ihr hier.

    Taxen

    An beiden Terminals stehen Taxen bereit.

    Hop on Hop off

    Auch in Göteborg gibt es die allseits beliebten Hop on Hop off Busse. Tickets könnt Ihr vorab online kaufen.

    Mietwagen

    Wer es individueller mag, findet auch in Göteborg Mietwagenfirmen.

    • Sixt
    • Europcar
    • Hertz

    Fahrräder

    Auch Göteborg kann gut mit dem Fahrrad erkundet werden. Viele Fahrradverleiher bieten auch geführte Touren an.

    • Bike Gothenburg
    • Cykelkungen

    Inhaltsverzeichnis

    1. Hafeninfo

    2. zu Fuß

    3. Shuttlebusse

    4. öffentliche Verkehrsmittel

    5. Taxen

    6. Mietwagen

    7. Stadtrundfahrten

    8. Fahrräder

    9. Landausflüge

    9.1 Meine Landausflüge

    9.2 Get Your Guide

    9.2 Viator

    Tallinn

    Die Hauptstadt Estlands hieß bis 1918 Reval und ist mit ca. 430.000 Einwohnern die größte Stadt des Landes.

    Gegründet wurde Tallinn im frühen Mittelalter- heute bietet die Stadt eine aufregende Mischung aus Alt und Neu.

    Tallin ist sehr kompakt, daher kann die Stadt bequem zu Fuß erkundet werden.

    In Tallinn gibt es überall kostenloses Internet, dies ist ein Grundrecht in Estland.

    Die gesamte Altstadt Tallins ist UNESCO Weltkulturerbe und hat auch heute noch mittelalterliches Flair.

    Hafeninfo

    Der Altstadthafen von Tallin ist ein bedeutender Fähr- und Kreuzfahrthafen. Vor einigen Jahren wurden zwei lange Piere gebaut, an denen bis zu 4 Kreuzfahrtschiffe anlegen können. Im Kreuzfahrtterminal befindet sich die Touristeninformation in der es Stadtpläne, Audioguides, eine Post und eine Wechselstube sowie Gastronomie gibt.


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    zu Fuß

    In Tallinn liegen die Schiffe sehr zentral, die Altstadt ist bequem zu Fuß zu erreichen. In die Stadt gelangt man an der dicken Margarete. Festes Schuhwerk ist sinnvoll, da alle Straßen in Tallinn Kopfsteinpflaster haben.

    Shuttlebusse

    Trotz der kurzen Entfernung zur Stadt bieten die meisten Reedereien Shuttlebusse an. Diese verkehren zwischen dem Hafen und dem Platz Viru Väljak, hier betritt man die Stadt durch das schöne Viru Tor.

    öffentliche Verkehrsmittel

    Die Buslinie 2 fährt vom Fährhafen an der Haltestelle Reisisadamm ca. 700 Meter vom Kreuzfahrtterminal entfernt in Richtung Flughafen, an der Haltestelle A. Laikmaa kann man aussteigen und ist an der Altstadt. Tickets gibt es beim Fahrer, die einfache Fahrt kostet 2€.

    Fahrpläne findet man hier, die Seite lässt sich auf deutsch umstellen.

    Taxen

    Taxen stehen am Hafen bereit, die Preise stehen an der rechten hinteren Seite des Fahrzeugs. Es wird dazu geraten, den ungefähren Fahrpreis vorab zu erfragen, sowie sich nach der Fahrt eine Quittung geben zu lassen. Einfacher geht es mit Apps, folgende sind sehr beliebt:

    • Uber
    • Taxofon
    • Bolt

    Die Fahrt zur Alexander Newski Kathedrale auf dem Domberg kostet ca. 15€

    Mietwagen

    Wer die Umgebung Tallinns auf eigene Faust mit dem Mietwagen erkunden möchte, findet hier ein Büro von Sixt am Bahnhof und auch Europcar ist in der Stadt vertreten.

    Stadtrundfahrten

    Auch in Tallinn findet man in Hafennähe Hop on Hop off Busse, die allerdings nicht in die engen Gassen der Altstadt fahren können. Wer sich Tallinn und Umgebung trotzdem mit dieser Variante anschauen möchte, findet 2 Anbieter:

    • City Sightseeing
    • City Tour

    Fahrräder

    Wer es sportlich mag, ist bei Baja Bikes gut aufgehoben. Hier könnt Ihr geführte Stadtrundfahrten mit lokalen, meist deutschsprachigen Guides buchen.

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    Euer Vertrauen ist mir sehr wichtig. Ich verwende Empfehlungslinks, wenn Ihr über diese Links etwas kauft oder bucht, erhalte ich eine kleine Provision. Euch entstehen dadurch keine Mehrkosten und Ihr könnt auf diese Weise meine Arbeit ganz einfach unterstützen. Vorab schon mal ein großes Dankeschön. Eure Elke


    Ausführliche Informationen zum Hafen, zu örtlichen Anbietern, öffentlichen Verkehrsmitteln und Ausflügen auf eigene Faust in Tallin habe ich hier hinterlegt.


    Inhaltsverzeichnis

    1. Viru Tor

    2. St. Katharinen Passage

    3. Marktplatz und Ratsapotheke

    4. Die Oberstadt

    4.1 Burg Tallin

    4.2 Der lange Hermann

    4.3 Domkirche

    4.4 Alexander Newski Kathedrale

    5. Die dicke Margarethe

    6. Mein Fazit

    7. Landausflüge buchen

    7.1 Meine Landausflüge

    7.2 Get Your Guide

    7.3 Viator


    Die Hauptstadt Estlands wurde lange Zeit von den Dänen regiert, das verrät auch ihr Name: "dänische Stadt". Tallin ist das kulturelle Zentrum des Landes, die mittelalterliche Altstadt gehört zu recht zum UNESCO Weltkulturerbe. Tallinn mit seinen gut 430.000 Einwohner empfängt seine Besucher sehr herzlich und bietet Ihnen eine Fülle an Sehenswürdigkeiten. Trotz des mittelalterlichen Flairs ist Tallinn eine moderne und aufgeschlossene Stadt.


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    In Tallinn liegen die Schiffe sehr zentral, die Altstadt ist nur einen knappen Kilometer vom Kreuzfahrthafen entfernt. Die meisten Besucher Tallinns werden die Stadt an der dicken Margarete betreten, dies ist der direkte Weg, wir wollten die Altstadtdurch das Viru Tor betreten. Tallinn ist die am besten erhaltene mittelalterliche Stadt und durchaus einen Besuch wert.

    Das Viru Tor

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    Das Viru Tor ist zwar nur das Überbleibsel eines viel größeren Pfortensystems, jedoch sind die beiden Türme mit den roten Dächern ein überaus schöner Eingang in die wunderschöne Altstadt Tallinns. Es trennt die Innenstadt Tallinns von der Altstadt und heißt übersetzt Lehmtor. Vor dem Tor reihen sich etliche Blumenhändler aneinander, leider waren diese bei unserem Besuch von Bauzäunen abgesperrt, da die Straße erneuert wurde.

    Diese Straße ist die beliebteste Fußgängerzone der Stadt mit vielen Restaurants und Geschäften.

    St. Katharinen Passage

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    Wir gingen zügig zu unserem zweiten Ziel in Tallinn, der St. Katharinen Passage, wir wollten früh dran sein, da es in der kleinen Gasse schnell sehr voll wird und man sie dann nicht in Ruhe genießen kann.

    Die malerische schmale Gasse ist nicht einfach zu finden, aber ein Muß bei einem Besuch in Tallinn. Sie verläuft an der Südseite des St. Katharinen Klosters und ist deshalb so interessant, da sie das Zuhause der St. Katharinengilde ist. In der Gasse befinden sich viele kleine Handwerkstätten, in denen Künstler ganz traditionell ihre Waren herzustellen.

    Die Werkstätten sind in kleinen Räumen aus dem 15. bis 17. Jahrhundert untergebracht und offene Studios, Besucher können den Künstlern bei der Arbeit zu schauen.

    Das Ambiente der Passage macht sie so besonders, kein anderer Ort in Tallinn vereint derart mittelalterliche Atmosphäre mit Kreativität.

    Der Marktplatz und die Ratsapotheke

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    Früher diente der Rathausplatz als Markt und Versammlungsort. In der Mitte des Platzes befindet sich ein Stein mit einer Kompassrose, von hier aus kann man alle 5 Turmspitzen der Altstadt sehen. Auch heute noch ist der Marktplatz das soziale Zentrum der Stadt, hier finden Open Air Konzerte, Handwerks- und Mittelaltermärkte sowie jedes Jahr der Weihnachtsmarkt statt. Im Frühling gibt es die Altstadttage, eine moderne Version des mittelalterlichen Karnevals.

    Die Ratsapotheke ist die älteste Apotheke Europas, die immer in den gleichen Räumlichkeiten geblieben ist. Ihre Geschichte lässt sich bis ins Jahr 1422 zurück verfolgen. In den Hinterräumen der Apotheke befindet sich eine Ausstellung über Medikamente aus dem 17. - 20. Jahrhundert, im Keller können verschiedenen Teemischungen probiert werden.

    Bei unserem Besuch in Tallinn war es allerdings so voll in der Apotheke, das wir auf einen Besuch verzichtet haben.

    Die Oberstadt

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    Die Oberstadt Tallinns hoch oben auf dem Hügel ist die Wiege von Tallinn und Sitz der estnischen Regierung. Vornehme Herrenhäuser säumen die Straßen, die Oberstadt ist von einer Ruhe erfüllt, die einen starken

    Kontrast zum geschäftigen Treiben der Unterstadt bildet.

    Von den beiden Aussichtspunkten Patkuli und Kohtuotsa hat man einen herrlichen Blick auf die Stadt und die Umgebung.


    Bild Quelle WikipediaBild Quelle Wikipedia

    Im 13. Jahrhundert von den Dänen erbaut, entstand später die Stadt Tallinn um die Burg Tallinn. Nach und nach entstand aus der hölzernen Festung, die die Esten bereits früher hier errichtet haben, die mittelalterliche Burganlage.Heute sind nur noch die Mauern und drei Türme übrig geblieben.


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    Der lange Hermann ist ein 46 Meter hoher Wachturm in der Burg Tallinn. Er ist ein wichtiges nationales Symbol. In der Tradition Estlands ist es so, das diejenige Macht Estland regiert, deren Flagge auf dem langen Hermann weht. Das abendliche Einholen der Flagge wird immer von der estnischen Nationalhymne begleitet.


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    Der Tallinner Dom ist eines der Wahrzeichen Tallinns, er ist der Jungfrau Maria geweiht und war ursprünglich eine römisch-katholische Kathedrale. Mit dem Abschluss der Reformation Estlands wurde sie zur lutherischen Kirche, heute ist sie Bischofskirche des Erzbischofs der Estnisch Evangelisch- Lutherischen Kirche.


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    Die Alexander Newski Kathedrale ist die Hauptkirche des russisch-orthodoxen Glauben Estlands. Sie wurde 1900 errichtet, als Estland noch Teil des Zarenreiches war. Sie ist Alexander Yaroslavitz Nevsky, dem Prinzen von Nowgorod gewidmet. Der Prinz führte die Eisschlacht am Ufer des Peipsis See 1242 an und stoppte die Deutschen auf Ihrem Marsch nach Osten.

    Die Kirche wurde damals auf den Platz gebaut, an dem vorher eine Statue Martin Luthers stand. Heute sind die Gegensätze längst vergessen und sie ist nur noch ein architektonisches Meisterwerk. Im Glockenturm befindet sich das mächtigste Glocken Ensemble Tallinns mit 11 Glocken, vor jedem Gottesdienst sind sie zu hören.

    Dicke Margarethe

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    Die dicke Margarethe ist ein Wehrturm der Talliner Stadtbefestigung. Die dicke Margarethe diente als Geschützturm, mit ihm wurde Tallin vor Angriffen von der Ostsee aus geschützt. Später wurde er als Arsenal genutzt, später auch als Gefängnis, bis er ausbrannte. Anlässlich der olympischen Spiele 1980 in Moskau wurde die dicke Margarethe mit einigen anderen zerstörten Gebäuden wieder aufgebaut, da die Segelwettbewerbe in Tallin stattfanden. Seit 1981 befindet sich das estnische Seefahrtsmuseum in dem Turm, vom Dach aus bekommt man einen schönen Blick auf Tallin. Die Herkunft des Namens Margarethe ist bis heute unklar, manche vermuten das sich der Name auf große hier stationierte Kanonen bezieht, andere vermuten das der Name von einer gleichnamigen Köchin hergeleitet wird, die hier gearbeitet hat.

    Fazit

    Tallinn hat mir wirklich unglaublich gut gefallen, das mittelalterliche Flair der Stadt steckt an und versetzt den Besucher in eine andere Zeit. Nachdem wir die Oberstadt erkundet und den phantastischen Blick von oben genossen hatten, sind wir wieder in die Unterstadt gegangen um uns dort noch ein wenig umzusehen. Ein Tag reicht für Tallinn nicht aus, wie so oft habe ich gedacht, hier müssen wir nochmal herkommen, es gibt noch so viel zu sehen. Zum Beispiel die beeindruckende Sängerfestwiese, die ein wenig außerhalb Tallinns liegt. Weitere Sehenswürdigkeiten findet Ihr hier.

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    Euer Vertrauen ist mir sehr wichtig. Ich verwende Empfehlungslinks, wenn Ihr über diese Links etwas kauft oder bucht, erhalte ich eine kleine Provision. Euch entstehen dadurch keine Mehrkosten und Ihr könnt auf diese Weise meine Arbeit ganz einfach unterstützen. Vorab schon mal ein großes Dankeschön. Eure Elke


    Hier habe ich Euch Informationen zu Landausflügen auf eigene Faust und wichtige Informationen zum Hafen von Riga zusammengestellt.


    Inhaltsverzeichnis

    1. Der Hafen

    2. zu Fuß

    3. Shuttlebusse

    4. Stadtrundfahrten

    5. öffentliche Verkehrsmittel

    6 Taxen

    7. Mit dem Boot

    8. Landausflüge buchen

    8.1 Meine Landausflüge

    8.2 Get Your Guide

    8.3 Viator

    Riga

    Riga ist eine Stadt, die die Jahrhunderte vereint und steht auf der Liste des Unesco Weltkulturerbes. Das Kulturerbe fügt sich harmonisch in das moderne quirlige Riga ein. In der Architektur der Altstadt ist gut zu erkennen, wie jedes Jahrhundert seine Spuren hinterlassen hat. Ihr seht, in Riga gibt es viel zu entdecken.


    Das Schwarzhäupter HausDas Schwarzhäupter Haus

    Der Hafen

    Die Schiffe fahren meist die Düna hinauf bis zum Fährhafen in dem es drei Liegeplätze für Kreuzfahrtschiffe gibt. Wo Euer Schiff anlegt, könnt Ihr auf der Seite des Hafens erfahren.

    zu Fuß

    Die Altstadt Rigas ist sehr gut zu Fuß zu erreichen, die Entfernung beträgt ca.1 km, vom Hafenausgang aus geht es immer am Wasser entlang. Bild: OrangeSmile.comBild: OrangeSmile.com

    Shuttlebusse

    In der Regel bieten die Reedereien in Riga einen Shuttleservice an, dieser kostet zwischen 10 und 20€, die Haltestelle in Riga ist der Hauptbahnhof, die Altstadt beginnt auf der anderen Straßenseite.

    Stadtrundfahrten

    In Riga gibt es zwei Anbieter für Stadtrundfahrten

    Die Busse stehen am Hafenausgang, wenn Kreuzfahrtschiffe im Hafen anlegen.

    öffentliche Verkehrsmittel

    Von der Haltestelle Kronvalda Park aus starten mehrere Straßenbahnlinien in die Altstadt, am besten steigt man an der Haltestelle Nacionala Opera aus.

    Die Einzelfahrt kostet beim Fahrer 2€, günstiger sind die Tickets an den Automaten Kiosken. Die Tageskarte koste 5€. Wer also Riga mit der Straßenbahn erkunden möchte, ist mit dem Tagesticket gut gerüstet.

    Taxen

    Taxen stehen am Hafenausgang bereit, die bekanntesten sind

    Die Preise stehen an den hinteren Türen der Fahrzeuge oder sind auf den Webseiten der Unternehmen abrufbar.

    Mietwagen

    Die Mietwagenfirmen Sixt und Europcar haben Büros in Riga. Sixt findet Ihr am Hauptbahnhof, Europcar in der Krisjana Valdemara Straße 8.


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    mit dem Boot

    Riga by Canal bietet Fahrten auf der Daugava und dem Stadtkanal an. Die Haltestelle ist unweit des Freiheitsdenkmals, die Fahrten dauern ca. 1 Stunde, Abfahrt ist alle 20- 30 Minuten. Wer ein Smartphone mit Kopfhörern dabei hat, bekommt Informationen über einen Audio Guide.

    Die Fahrt kostet aktuell 2020 15€ für Erwachsene und 10€ für Kinder. Gruppen können auch ein ganzes Boot mieten, dies kostet je nach Größe des Schiffes zwischen 110€ und 220€, buchbar auf der Webseite.

    Fahrräder

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    Wer es sportlich mag, ist bei Baja Bikes gut aufgehoben. Hier könnt Ihr sowohl Fahrräder leihen, wie auch geführte Stadtrundfahrten mit lokalen, meist deutschsprachigen Guides buchen.

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    Euer Vertrauen ist mehr sehr wichtig, ich verwende Empfehlungslinks, wenn Ihr über diese Links etwas kauft oder bucht, erhalte ich eine kleine Provision. Euch entstehen dadurch keine Mehrkosten und Ihr könnt auf diese Weise meine Arbeit ganz einfach unterstützen. Vorab schon mal ein großes Dankeschön. Eure Elke


    Inhaltsverzeichnis

    1. Christopher der Große

    2. Die 3 Brüder

    3. Der Dom

    4. Das Jugendstilviertel

    5. Das Eckhaus

    6. Das Freiheitsdenkmal

    7. Die Laima Uhr

    8. Die Katze auf dem Dach

    9. Die Bremer Stadtmusikanten

    10. Das Schwarzhäupterhaus

    11. Zentralmarkt Riga

    12. Landausflüge buchen

    12.1 Meine Landausflüge

    12.2 Get Your Guide

    12.3 Viator

    Riga 19.07.2016

    Riga gilt als Perle des Baltikums. Die Stadt mit ihren 700.000 Einwohnern ist die größte Stadt im Baltikum und UNESCO Weltkulturerbe. In Riga findet der Besucher in einer Stadt Kirchen die aus den Anfängen der Stadt stammen, Jugendstilhäuser, Jahrhunderte alte Holzhäuser und mittelalterliche Häuser in der Altstadt. Riga eignet sich sehr gut für einen Wochenendtrip, aber auch an einem Tag bekommt Ihr schon einen guten Eindruck.

    Die Hauptstadt Lettlands wollten wir auf eigene Faust erkunden. Dies geht auch wirklich gut, man geht einfach am Wasser entlang, bis man nach ca. 1km links in die Altstadt abbiegt. Riga hat wirklich viel zu bieten, die bekanntesten Sehenswürdigkeiten sind das Schwarzhäupter Haus, die 3 Brüder, der Dom, das Jugendstilviertel. Diese und andere Sehenswürdigkeiten möchte ich Euch in diesem Bericht vorstellen, alle sind bequem fußläufig zu erreichen.


    Ausführliche Informationen zum Hafen, zu örtlichen Anbietern, öffentlichen Verkehrsmitteln und Ausflügen auf eigene Faust in Riga habe ich hier hinterlegt.


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    Christoph der Große

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    Auf dem Weg in die Altstadt sind wir auch gleich am Ufer der Düna auf die erste Sehenswürdigkeit gestoßen. Dort steht die Statue Kristaps des Großen, dem Gründer Rigas. Der Sage nach rettete der Große Christopher in einer stürmischen Nacht ein Kind aus dem Fluss. Er nahm es mit in sein Hütte, um ihm Schutz vor dem Sturm zu bieten. Als er am nächsten Morgen aufwachte, war das Kind verschwunden, aber an der Stelle, an der das Kind geschlafen hatte, lag ein Haufen Geld. Von diesem soll Riga erbaut worden sein.

    Die 3 Brüder

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    Die 3 Brüder sind das älteste Wohngebäudeensemble in Riga, das älteste erhaltene Gebäude Nr.17 wurde im 15. Jahrhundert erbaut, die Nr. 19 und 21 sind jünger. Auf kleinsten Parzellen wurden diese Häuser als Gewerbe- und Handelshäuser errichtet, wurde in diesen Häusern gewohnt, gearbeitet und Handel getrieben.

    Die 3 Brüder wurden im 2. Weltkrieg zerstört und und in den 1950er Jahren wieder aufgebaut und beherbergen heute das Museum der lettischen Architektur und die Büros der Denkmalschutzbehörde.

    Der Dom zu Riga

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    Der Dom zu Riga ist eine imposante Kathedrale im Herzen Rigas, in der eine gewaltige Orgel zu finden ist, die über 6700 Pfeifen, 124 Register und 4 Manualen verfügt, somit ist sie eine der größten Orgeln der Welt.

    Heute ziehen die Konzerte auf der Orgel Einheimische sowie Touristen regelmäßig in den Dom zu Riga

    Das Jugendstilviertel

    Riga ist eine Stadt des Jugendstils, gut ein Drittel der Häuser sind Jugendstilbauten. Die eindrucksvollsten findet man in der Alberta iela in der Neustadt. Riga ist wirklich sehr gut zu Fuß zu erkunden, auch zur Alberta iela waren es nur ein paar Gehminuten. Zur Wende in das 20. Jahrhundert erlebte Riga dank der Hanse eine wirtschaftliche Hochkonjunktur und es wurde viel gebaut, um dem Bevölkerungszuwachs gerecht zu werden. Um den Wohlstand zu zeigen und mit anderen Metropolen gleich zu ziehen, wurden die Häuser mit den für den Jugendstil typischen Ornamenten verziert. Die Alberta iela ist eine schöne Straße, um dies zu bewundern.

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    Das Eckhaus

    Bild Quelle: lidenz.ru
    Bild Quelle: lidenz.ru

    Dieses prunkvolle Gebäude am Freiheitsboulevard mit seinen 6 Stockwerken stand über 10 Jahre leer, der Grund dafür liegt in seiner grausamen Geschichte.

    Bis 1990 war hier die Zentrale des KGB untergebracht. Einige Besucher kamen auch schon zu KGB Zeiten freiwillig hierher, im Eingang hängt auch heute noch der Briefkasten, in den Denunzianten ihre anonymen Anzeigen werfen konnten.

    Die meisten wurden aber gegen ihren Willen in diesen Häuserblock , im Volksmund einfach das Eckhaus genannt, gebracht und inhaftiert.

    Nach 1991 wurden Teile des Gebäudes von der lettischen Polizei genutzt, danach stand es leer, nur manchmal nutzen Filmcrews das Gebäude, zum Beispiel für den Wallander Krimi" Hunde von Riga".

    Mittlerweile ist das Eckhaus ein Museum, die Keller in denen sich die Zellen befinden und die Verhörräume kann man nur in einer geführten Tour besichtigen, den Rest kann man allein erkunden.


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    Das Freiheitsdenkmal

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    Das Freiheitsdenkmal ist das Symbol der lettischen nationalen Souveränität.

    Auf dem Granatfelsen steht eine kupferne Frau, die 3 goldene Sterne trägt, diese symbolisieren die 3 lettischen Regionen Kurland, Livland und Lettgallen.

    Während der sowjetischen Besetzung war das Freiheitsdenkmal den Besatzern ein Dorn im Auge, die Letten kamen den Russen entgegen und änderten die Symbolik der Figur, die Frau stellte ab sofort Mütterchen Russland dar, die die drei baltischen Staaten Lettland, Estland und Litauen in die Gemeinschaft aufnimmt.

    Trotz allem sollte das Denkmal auf Wunsch der Besatzer gesprengt werden, angeblich sei es baufällig und gefährde den Straßenverkehr Rigas, woraufhin der Bürgermeister Rigas kurzerhand den Platz um das Denkmal zu Fußgängerzone erklärte und es damit retten konnte.

    Heute steht eine Ehrenwache vor der Statue , die Wachablösung findet stündlich statt.

    Die Laima Uhr

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    Unweit des Freiheitsdenkmal steht die Laima Uhr, sie ist ein beliebter und viel besungener Treffpunkt in der Stadt. Aufgestellt wurde sie 1924 von der Firma Laima, dem größten Hersteller von Süßigkeiten in Riga, damit die Arbeiter auch immer pünktlich zur Arbeit erschienen.

    Die Katze auf dem Dach

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    Weiter ging es für uns zum Haus mit der Katze auf dem Dach. Der Legende nach wurde ein Kaufmann nicht in die Gilde der Schwarzköpfe aufgenommen und installierte auf dem Dach des Hauses gegenüber die schwarze Katze mit dem Buckel, die dem Gildehaus den Hintern entgegen streckte. Als er später doch in die Gilde aufgenommen wurde, dreht er die Katze einfach um und beendete damit diesen Affront.

    Die Bremer Stadtmusikanten

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    Etwas verwundert stehen viele Touristen in Riga vor der Skulptur der Bremer Stadtmusikanten und fragen sich, wie diese hierher gekommen sind. Die Antwort ist so simpel wie einfach, Bremen ist die Partnerstadt Rigas und die Stadtmusikanten wurden 1990 als Geschenk der Stadt überreicht. Im Gegensatz zu dem deutschen Pendant, stehen in Riga die Tiere zwischen zwei massiven Metallbändern welche die Öffnung des eisernen Vorhangs und die damit einhergehende Freiheit darstellen soll, die Haltung und Mimik der Tiere zeigt die mit der Freiheit einhergehenden Emotionen.

    Das Schwarzhäupterhaus

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    Das beeindruckendste Gebäude am Rathausplatz wurde 1334 zum ersten Mal urkundlich als neues Haus der Gilde erwähnt, die Rede ist vom Schwarzhäupterhaus.

    Das im gotischen Stil errichtete Gebäude wurde in den folgenden Jahrhunderten mehrfach umgebaut, erhielt Anfang des 17. Jahrhunderts seine Renaissancefassade und die riesige Uhr. Wer aber nun denkt vor einem mustergültig restaurierten historischen Gebäude zu stehen irrt, es wurde nach dem 2. Weltkrieg komplett abgerissen und erst Ende des 20. Jahrhunderts originalgetreu rekonstruiert.

    Bis zum 17. Jahrhundert kamen in dem Gebäude Bruderschaften und Vereine Rigas zusammen, dann ging es in den Besitz der "Compagnie der schwarzen Häupter" über, bei denen es sich um meist um junge, nicht verheiratete ausländische Kaufmänner handelte, die keine Bürgerrechte besaßen und das Haus als Junggesellenclub nutzten.


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    Zentralmarkt Riga

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    In vielen Städten werden die wichtigsten Plätze umgebaut, Fremdenführer erzählen: " Dies war früher der Markt", in Riga ist er noch da, mitten in der Stadt, der Zentralmarkt. Da wir uns in jeder Stadt gerne die Markthalle anschauen, war es selbstverständlich auch in Riga ein Muss.

    Die Hallen, in denen der Markt untergebracht ist waren früher Zeppelin Hangars, unter den Hallen wurden Keller gebaut, die eine zwei Hektar große Stadt mit insgesamt 337 Meter langen Korridoren bilden.

    Der Zentralmarkt Rigas ist ein wirkliches Erlebnis, sein unablässiges Raunen, das Lachen, seine Dynamik und Vielfalt begeistern seid Jahren die Besucher. Das ganze Jahr hindurch kann man hier alles kaufen was das Herz begehrt. Hier findet man die größte Fischauswahl Rigas sowie Obst, Gemüse, Backwaren, Gewürze und vieles mehr, auch finden die Bewohner Rigas hier Dinge für den Haushalt und den Alltag, Blumen und Pflanzen sowie liebevoll gestaltete Handarbeiten.

    Seit 1997 ist das ganze Areal UNESCO Weltkulturerbe.


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    Nun war es an der Zeit zum Schiff zurück zu gehen. Wir hatten einen wunderschönen Tag in Riga, diese Stadt hat uns wirklich sehr positiv überrascht, selten haben wir eine derart vielfältige und interessante Stadt besucht, wir werden gerne wieder kommen. Weiter ging es nach Thallin.


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    Inhaltsverzeichnis

    1. Der Hafen

    2. zu Fuß

    3. öffentlicher Nahverkehr

    4. Fähre

    5. Mietwagen

    6. Taxen

    7. Landausflüge buchen

    8. Unser Tag in Klaipeda


    Klaipeda das frühere Memel liegt am Kurischen Haff, der Hafen ist der nördlichste eisfreie Hafen in der Ostsee und der einzige Seehafen Litauens. Klaipeda hat ca.160.000 Einwohner, die Kurische Nehrung ist schnell mit einer Fährverbindung zu erreichen, auch deshalb ist Klaipeda im Sommer ein beliebter Hafen für Ostsee Kreuzfahrten.

    Der Hafen

    Bild: Cruise BalticBild: Cruise Baltic

    Schon die Einfahrt in den Hafen Klaipedas ist speziell, es geht zwischen der Spitze der Kurischen Nehrung und dem Festland in das Kurische Haff. Die Einfahrt ähnelt einer Flussmündung, wie man auf dem Bild oben gut erkennen kann. Nach einer kurzen Fahrt erreichen die Schiffe das Kleipeda Cruise Vessel Terminal.

    Der Kreuzfahrthafen besteht aus einem langen Pier der 2003 in der Nähe des Stadtzentrums gebaut wurde. Die Kreuzfahrtschiffe machen an den Liegeplätzen 28 bis 33 fest. Ob Euer Schiff auch dort liegt, seht Ihr hier.

    Es gibt kein Passagierterminal, lediglich die Touristeninformation ist mit einem Stand vertreten.

    zu Fuß

    Das Zentrum Klaipedas ist gut zu Fuß zu erreichen. Der Weg führt über die historische Grandiniu Brücke, die zur Seite gefahren wird wenn Segelschiffe in den Burghafen einfahren wollen. Dadurch kann es zu Wartezeiten kommen, dies sollte eingeplant werden, wenn es wieder zurück zum Schiff geht.

    öffentlicher Nahverkehr

    Klaipeda verfügt über ein gutes Busnetz, Informationen und Preise findet Ihr hier, das Tagesticket kostet ca. 3€.

    Vom Busbahnhof in der Butku Juzés g9 aus kann man auf die Kurische Nehrung fahren oder Kaunas besuchen, die ehemalige litauische Hauptstadt. Tickets, Preise und Fahrtzeiten findet Ihr hier.

    Fähre

    In Klaipeda gibt es zwei Fährverbindungen zur Kurischen Nehrung.

    • Old Ferry Terminal: Hier startet die Personenfähre nach Smiltyne, die Fähren fahren alle 30 - 60 Minuten, die Fahrt kostet 1€, ein Fahrrad ist im Preis inkludiert.
    • Klaipeda Passenger Terminal, hier starten die Autofähren zur Kurischen Nehrung, ideal für alle, die die Nehrung mit dem Mietwagen erkunden wollen.

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    Mietwagen

    In Klaipeda sind mehrere Mietwagenfirmen vertreten, welche erfahrt Ihr auf der Seite der Touristeninformation. Auch Sixt hat hier ein Büro und bietet einen Bring Service an. Hier kostet ein VW Polo ab 25€ pro Tag.

    City Bee bietet Fahrräder und Autos zur Miete an, ein Toyota Yaris kostet für einen Tag z.B. 22.90€, die Räder und Autos können aber auch stundenweise gemietet werden.

    Taxen

    Da der Kreuzfahrthafen direkt an der Stadt liegt, stehen üblicherweise keine Taxen am Hafen bereit. Wer aber doch ein Taxi nutzen möchte schaut auf der Seite von 1424 lit. Dort findet Ihr die Gebühren.

    Klaipeda 17.07.16

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    Inhaltsverzeichnis

    1. Die Kurische Nehrung

    1.1 Juodkrante

    1.2 Die tote Düne

    1.3 Die hohe Düne

    1.4 Nida

    1.4.1 Das Thomas Mann Haus

    1.5 Der Hexenberg

    2. Klaipeda

    2.1 Meridian

    2.2 Goldene Maus und andere Skulpturen

    Klaipeda 17.07.16

    Klaipeda ist die älteste und drittgrößte Stadt Litauens. Durch den einzigen Hafen des Landes ist Klaipeda Litauens Wirtschaftsader. Die Stadt ist mit ca. 150.000 Einwohnern sehr überschaubar, ein halber Tag reicht um sie zu entdecken. Der Hauptgrund für Schiffsanläufe in Klaipeda dürfte daher die 400 Meter entfernte kurische Nehrung sein, die viel zu bieten hat. Was das ist, verrate ich Euch in diesem Bericht.


    Ausführliche Informationen zum Hafen, zu örtlichen Anbietern, öffentlichen Verkehrsmitteln und Ausflügen auf eigene Faust in Klaipeda habe ich hier hinterlegt.


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    In Kleipeda haben wir einen Ausflug bei BaltTours gebucht, wir wollten uns die kurische Nehrung anschauen. Balttours wird von einem Deutschen geleitet und auch die Mitarbeiter sind deutschsprachig, so das die Verständigung kein Problem ist. Wir hatten einen tollen Tag auf der kurischen Nehrung und können diesen Anbieter mit gutem Gewissen weiterempfehlen.


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    Die Kurische Nehrung

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    Pünktlich wurden wir von Vitalija am Hafen erwartet und es ging mit der Fähre auf die Kurische Nehrung. Sie ist 98km lang und an der schmalsten Stelle nur 380 Meter breit. Seit dem Jahr 2000 gehört die Kurische Nehrung zum UNESCO Weltkulturerbe und wurde zum Nationalpark erklärt. Litauen teilt sich die Nehrung mit Russland, wir sind mit dem Auto bis an die Grenze gefahren. Die Landzunge entstand in der Eiszeit aus einer Inselkette aus Endmoränenhügeln, die litauische Sagenwelt hat aber natürlich eine Version der Entstehungsgeschichte.

    Einst lebte die schöne Riesin Neringa hier und trieb die Fische in die Netze der Fischer und zog in Seenot geratene Boote wieder in den sicheren Hafen. Als sie heiraten wollte, war der Wellengott Bangputys mit der Hochzeit nicht einverstanden und schickte hohe Wellen auf die Ostsee, Neringa handelte schnell, sammelte Sand in ihrer Schürze und schüttete diesen an der Küste zu einem Schutzwall auf. Sie konnte in Ruhe Hochzeit feiern und die Fischer können seitdem ungestört im Haff fischen, das von der Landzunge, die den Namen der Riesin trägt, geschützt wird.


    Bild Quelle: https://de.wikivoyage.org/wiki/Kurische_NehrungBild Quelle: https://de.wikivoyage.org/wiki/Kurische_Nehrung

    Juodkrante

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    Juodkrante ist eine der ältesten Siedlungen auf der Kurischen Nehrung und war vor dem zweiten Weltkrieg ein Kurort mit europäischem Niveau.1862 begann der Bau des Bernsteinhafens, im Zeitraum von 3 Jahrzehnten wurden hier 2500 Tonnen Bernstein gewonnen und Juodkrante wurde zu einem lebhaften Ort.

    Die erste Kirche Juodkrantes brannte 1878 nieder, 1885 entstand die neue Kirche aus roten Ziegelsteinen, in der Nachkriegszeit wurde sie als Getreidespeicher genutzt, seit 1989 finden hier wieder sonntags um 13:00 Uhr Gottesdienste statt.

    Die tote Düne

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    Die tote Düne liegt zwischen Juodkrante und Pervalka. Sie hat ihren Namen von dem starken Bewuchs mit Heidekräutern, der verhindert, das die Düne wandert, also tot ist. Geht es auf dem ersten Abschnitt noch gemütlich über einen Holzsteg, läuft man bis zur Spitze der Düne auf Sand, also haben wir die Schuhe ausgezogen und sind barfuß hochgeklettert. Oben angekommen hatten wir einen tollen Blick auf das Haff auf der einen und die Ostsee auf der anderen Seite. Der Weg auf die Düne ist gleichzeitig ein Naturlehrpfad, in regelmäßigen Abständen geben Holzschilder Auskunft über die Pflanzen- und Tierwelt der Dünenlandschaft.


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    Die hohe Düne

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    Die Parnidis Düne ist die höchste Düne der Kurischen Nehrung und die zweithöchste Düne Europas. Bevor man den Aussichtspunkt auf der hohen Düne erreicht, sieht man die 1995 erbaute Sonnenuhr mit Kalender. Der fast 14 Meter hohe Obelisk steht im Zentrum des Platzes und fungiert als Zeiger der Sonnenuhr. Die hohe Düne ist der einzige Ort in Litauen, an dem man sehen kann, wie die Sonne frühmorgens aus dem Haff auftaucht und abends in der Ostsee versinkt.

    Der Ausblick von der hohen Düne über das Haff bis hin zur offenen Meerseite bis ins russische Kaliningrad ist wirklich spektakulär.

    Nida

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    Von der hohen Düne aus sind wir nach Nida gelaufen, ein wirklich wunderschöner Spaziergang. Die ehemalige Künstlerkolonie Nida ist der Hauptort der Kurischen Nehrung. Im Sommer kommen zahlreiche Besucher hierher um die Dünenlandschaft und den schönen Ostseestrand zu genießen.

    Nida ist ein wunderschöner Ort mit bunten Holzhäusern und hübsch angelegten Gärten. Hier gibt es eine schöne Strandpromenade, die zu Spaziergängen und Radtouren einlädt. Viele Cafés und Restaurants laden zu deftigem Essen und Kuchen ein. Auch wir haben hier zu Mittag gegessen, es gab Zander im Biermantel, die typische rote Beete Suppe (Saltibarciai) und einen Hackfleischkloß (Cepelinai). Das haben wir uns zu dritt geteilt, und sind gut satt geworden. Auch die Preise sind sehr moderat, wir haben für das Essen und alle Getränke 30 Euro bezahlt.


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    Thomas Mann Haus

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    1929 kam Thomas Mann nach Nida auf die Kurische Nehrung, hier ließ er sich ein Sommerhaus mit Blick auf das Haff und das Memeldelta bauen. Von 1930 bis 1932 verbrachte er mit seiner Familie drei Sommer in Nida, 1933 war Thomas Mann gezwungen Deutschland zu verlassen und er kam nie wieder nach Nida zurück. Heute ist das Haus ein Museum, das besichtigt werden kann und viele Besucher Nidas anlockt.


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    Der Hexenberg

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    Auf unserem Weg zurück nach Klaipeda haben wir noch den Hexenberg besucht. Das hatten wir auf den Nachmittag verschoben, da morgens zu viele Ausflugsbusse auf dem Parkplatz standen. Und das war gut so, wir waren fast allein und konnten uns die Skulpturen und die dazu gehörigen Geschichte in Ruhe ansehen und anhören. Hier hat sich nochmal unser persönlicher Guide Vitalija bewährt, die auf der Kurischen Nehrung aufgewachsen ist und alle Sagen rund um den Hexenberg kennt.

    Auf der 40 Meter hohen, bewaldeten Düne treffen sich seit alten Zeiten die Litauer, um die Mittsommernacht zu feiern. Legenden zu Folge haben auch Hexen und Teufel hier gefeiert. So kam der Förster Juodkrantes Jonas Stanius in den 1970 er Jahren auf die Idee, litauische Holzschnitzer zu versammeln, um die alten Märchen und Legenden mit ihren Skulpturen zu neuem Leben zu erwecken.

    Mehr als 80 Holzskulpturen stehen heute auf dem Hexenberg und erzählen von Märchen und Legenden.


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    Mit diesen tollen Eindrücken ging es wieder zurück nach Klaipeda. Wir hatten einen tollen Tag mit Vitalija von Balt Tours und würden jederzeit wieder hier buchen. Da wir eine Overnight hatten, bekamen wir noch die Gelegenheit uns am nächsten Tag in Ruhe in Klaipeda umzusehen.

    Klaipeda

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    Klaipeda kann man sehr gut zu Fuß erkunden. Festes Schuhwerk ist hilfreich, es gibt viele Straßen mit Kopfsteinpflaster. Vom Hafen aus geht es über die Grandiniu Brücke, die im Jahr 1855 gebaut wurde. Sie ist ein technisches Denkmal Litauens und die einzige ihrer Art. Damit die Schiffe durchsegeln können, wird sie durch Menschenkraft gedreht und nicht wie bei den meisten Brücken angehoben. Dies ist ein tolles Schauspiel, bei der Rückkehr zum Schiff sollte man sich aber einen Puffer einplanen, das ganze dauert seine Zeit.


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    Meridian

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    Läuft man an der schönen Promenade Klaipedas in Richtung Altstadt, kommt man automatisch zu einem der Wahrzeichen der Stadt, dem Segelschiff Meridian. Das Schiff wurde 1948 in Finnland gebaut und ging dann in den Besitz der Seefahrtsschule Klaipedas über. Bis 1967 wurde es als Übungsschiff genutzt, seit 1971 liegt es an der Dange, wo es lange Zeit als Restaurant genutzt wurde.

    Goldene Maus und andere Skulpturen

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    Das Zentrum Klaipedas ist voller Skulpturen, an jeder Ecke kann man eine finden. Die berühmteste ist wohl die kleine goldene Maus, die gar nicht so leicht zu finden ist. Man sagt, der Wunsch, den man ihr ins Ohr flüstert, wird sich erfüllen: Wir werden sehen. Auch der Kater mit dem Gentlemangesicht ist ein beliebtes Fotomotiv. Man kann Klaipeda auch gut kennenlernen, indem man sich auf die Suche nach den vielen Skulpturen begibt. Den Plan habe ich hier hinterlegt.

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    Inhaltsverzeichnis

    1. Der Hafen

    2. zu Fuß

    3. Shuttlebusse

    4. öffentlicher Nahverkehr

    5. Fahrräder

    6. historische Straßenbahn

    7. Landausflüge buchen

    8. Unser Tag in Trondheim

    Trondheim

    Trondheim ist ein beliebtes Ziel für Norwegen Kreuzfahrten und mit ca. 200.000 Einwohnern die drittgrößte Stadt nach Bergen und Oslo. Trondheim blickt auf eine lange Geschichte zurück, gegründet wurde die Stadt im Jahr 997 von König Olav I.

    Trondheim ist eine Universitätsstadt, ca. 30.000 Studenten leben und studieren hier.

    Kreuzfahrtschiffe machen hier auch wegen der vielen historischen Sehenswürdigkeiten fest, die Trondheim zu bieten hat.

    Der Hafen

    Die Kreuzfahrtschiffe legen am Kai 68 an. Ein Passagierterminal gibt es nicht, aber die Touristeninformaton bietet Stadtpläne und Informationen an. Die Schiffe liegen direkt neben dem Freizeitbad Pirbadet.

    Sollte der Kai 68 bestzt sein, weichen die Schiffe auf den Kai 30 oder 31 aus.


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    zu Fuß

    Vom Kai 68 ist das Zentrum mit einem kurzen Fußweg von einem Kilometer gut zu erreichen. Es geht in Richtung Bahnhof über die Fußgängerbrücke, der Weg ist leicht zu finden, wer sich nicht auskennt folgt einfach den anderen Passagieren.

    Auch von dem Kai 30/31 ist das Zentrum Trondheims nicht weit entfernt, mit gut 2 km Fußweg ist die Stadt auch sehr gut zu erreichen.

    Shuttlebusse

    Auch bei der kurzen Entfernung zum Zentrum werde von den Reedereien Shuttlebusse angeboten. Diese sind in der Regel kostenpflichtig, die Preise erfährt man an Bord.

    Sollte das Schiff am Ausweichanleger 30/31 festgemacht haben werden sicher Shuttlebusse angeboten.

    öffentliche Verkehrsmittel

    Auf der Seite der Verkehrsgesellschaft könnt Ihr Preise und Fahrpläne einsehen. Die einfache Fahrt kostet 40 NOK, im Bus werden die Tickets teurer.

    Am Kai 68 ist die Haltestelle Hurtigbåtterminalen von der aus alle 10 Minuten ein Bus der Linie 46 ins Zentrum fährt.

    Vom Kai 30/31 läuft man am besten bis zur Haltestelle Skansen.

    Fahrräder

    Es gibt mehrere Fahrradverleihe in Trondheim

    Tarife könnt Ihr auf der Website einsehen.

    historische Straßenbahn

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    Die Gråkallbanen ist die nördlichste Straßenbahn der Welt und wird nur noch touristisch genutzt, sie fährt vom Zentrum ins Erholungsgebiet Bymarka. An der Endstation befindet siuch auch ein Restaurant mit einem schönen Blick auf den See.

    Den Fahrplan habe ich verlinkt, Ihr braucht nur noch das Datum ändern um die Abfahrtszeiten zu sehen.

    Trondheim 29.06.15

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    Inhaltsverzeichnis

    Trondheim

    1. Trondheim und der Aquavit

    2. San Sebastian

    3. Nidarosdom

    4. Kristiansten Festung

    5. Fahrradlift

    6. Bakklandet

    7. Gamle Bybro

    8. Den Gode Nabo

    9. Landausflüge buchen

    9.1 Get Your Guide

    9.2 Viator


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    Trondheim 29.06.15

    Trondheim mit seinen gut 180.000 Einwohnern nimmt in der Geschichte und der Kultur Norwegens einen wichtigen Platz ein. Schließlich war Trondheim die erste Hauptstadt des Landes und bis heute werden hier die Könige gesegnet. Die Stadt liegt am Trondheimfjord umgeben von herrlichen bewaldeten Anhöhen. Durch die Stadt fließt die Nidelva.

    Die Stadt erlebte vier große Brände, bei denen jedes Mal ein großer Schaden entstand. 1651 wurden 90% der Häuser zerstört, nach dem Brand im Jahr 1681 wurde fast die gesamte Stadt wieder aufgebaut. Auch heute finden sich noch viele der wunderschönen Holzhäuser im Stadtteil Bakklandet.


    Ausführliche Informationen zum Hafen, zu örtlichen Anbietern, öffentlichen Verkehrsmitteln und Ausflügen auf eigene Faust in Trondheim habe ich hier hinterlegt.

    Trondheim und der Aquavit

    Bei der bitteren Kälte in Norwegen und der anhaltenden Dunkelheit kann einem schon mal die Lebensfreude abhanden kommen. Nicht so den Trondheimern, denn die haben "das Wasser des Lebens", ihren hochprozentigen Kümmelschnaps. In Trondheim wurde nämlich der Linie Aquavit erfunden. 1805 sendete der Kaufmann Jørgen B. Lysholm ein Schiff beladen mit Schnaps, Trockenfisch und anderen Waren nach Indonesien, um seine Ware gegen andere zu tauschen. Er wurde alle Ware los, bis auf den Schnaps, den niemand wollte. Zwei Jahre später war er wieder zurück in Trondheim und stellte fest, das der Aquavit bei der zweimaligen Überquerung des Äquators scheinbar einen Reifeprozess durchlaufen hatte. Der Geschmack war komplexer und runder als vor der Reise. Die Temperaturschwankungen, die salzige Luft, der stete Wellengang und die lange Reifung im Holzfass veränderten den Aquavit. Damit war ein Markenzeichen geboren: Der Line Aquavit. Unter Liebhabern gilt er auch heute noch als der beste Aquavit. Und auch an der Herstellung hat sich bis heute nichts geändert. Jederzeit reifen 1000 Holzfässer als Ladung auf dem Meer. Auf der Innenseite des Etiketts werden Details der viermonatigen Reise, sowie Abfahrts - und Ankunftsdaten ausgewiesen. Jeder Schluck bringt also Erinnerungen an die lange Reise mit sich.

    San Sebastian

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    Wir kamen gegen Mittag in Trondheim an. Es regnete relativ stark, so das wir beschlossen, erst einmal Essen zu gehen und auf besseres Wetter zu warten. Unsere Wahl schon vorher auf das San Sebastian gefallen, das sehr gut bewertet wird. Das San Sebastian ist ein spanisches Restaurant in der Kongens Gate 16. Wir haben Tapas bestellt und das Essen war sehr gut. Auch der Sevice ist freundlich und aufmerksam. Nach dem Essen kam auch die Sonne hervor und wir haben Trondheim erkundet.


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    Nidarosdom

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    Der Nidarosdom ist nördlichste mittelalterliche Kathedrale der Welt und die zweitgrößte in Skandinavien. Er wurde ab 1070 erbaut und war ab 1814 die Krönungskirche der norwegischen Könige. Seit 1957 werden die Könige hier nicht mehr gekrönt, sondern gesegnet. Auf dem Grab des heiligen Olav wurde 1031 eine kleine Kapelle gebaut, die aber aufgrund des immer größer werdenden Pilgerstrom bald zu klein wurde. Ab Mitte des 12. Jahrhunderts wurde der Dom gebaut. Mehrere Brände zerstörten das Bauwerk , es wurde aber immer wieder aufgebaut und restauriert.


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    Wir sind einfach ein wenig entlang der Nidelva durch Trondheim geschlendert. Unser Ziel war die Festung, die sich auf der anderen Flussseite befindet. So ein Spaziergang ist immer wieder eine gute Gelegenheit eine Stadt einmal abseits der Sehenswürdigkeiten kennenzulernen.


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    Kristiansten Festung

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    Auf einem Hügel thront die Kristiansten Festung. Sie ist von überall in der Stadt gut zu sehen und hat seit Ihrem Bau im Jahr 1681 über Trondheim gewacht. Sie wurde nach dem großen Brand erbaut, um die Stadt vor Angriffen zu schützen. Am auffälligsten ist der weiße Donjon, ein vierstöckiger Wehrturm mit Schießscharten. Um eine Verbindung zur Stadt zu haben, wurde die neue Stadtbrücke über die Nidelva gebaut. Tatsächlich konnte dank der Festung 1718 die Eroberung Trondheims durch die Schweden verhindert werden. Seit 1816 wird die Festung nicht mehr zu Verteidigungszwecken genutzt. Die norwegische Armee hält hier aber noch gelegentlich Übungen ab.

    Fahrradlift

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    Auf dem Weg von der Festung hinab zum beliebten Stadtteil Bakklandet kamen wir an etwas leicht kuriosem vorbei. Da die Straße ein Gefälle von bis zu 20% hat, errichtete Trondheim hier den weltweit ersten Fahrradlift. Er wurde 1993 in Betrieb genommen und erleichtert Radfahrern seitdem die Fahrt in Richtung Festung enorm. 2013 wurde der Lift durch eine neuere Version ersetzt.

    Bakklandet

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    Bei den Bewohnern Trondheims ist der Stadtteil Bakklandet sehr beliebt. Das man die Farbenpracht der bunt gestrichenen Holzhäuser auch heute noch genießen kann grenzt fast ein Wunder. Ursprünglich war nichts von den Holzhäusern aus dem 17. Jahrhundert übrig geblieben. Sie wurden während der Belagerung der Stadt durch die Schweden vollständig zerstört. Nachdem die Schweden Trondheim fluchtartig verlassen hatten begannen die Trondheimer gleich mit dem Wiederaufbau und einfache Arbeiter, Seeleute und Fischer siedelten sich hier an. Heute ist Bakklandet nach der Hafencity der Stadtteil, in dem man gerne lebt.

    Gamle Bybro

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    Die alte Stadtbrücke Gamle Bybro wurde bereits 1685 wurde sie eingeweiht und verband seitdem den Stadtteil Bakklandet mit dem auf einer Halbinsel liegenden Stadtkern Trondheims. Die Holzbrücke wurde auf 3 Steinpfeilern errichtet und hatte an jedem Ende ein Zollhaus. 1861 erhielt sie dann ihr heutiges Gesicht und ist mit ihrer roten Farbe ein beliebtes Ziel für Fotografen und Touristen. Viele nutzen sie, um in den beliebten und historischen Stadtteil Bakklandet mit seinen liebevoll restaurierten Holzhäusern zu gelangen.

    Den Gode Nabo

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    Direkt an der alten Stadtbrücke und der Nivelda ist der Pub Den Gode Nabo. Wir sind aufgrund der sehr guten Bewertungen auf den Pub aufmerksam geworden und wollten hier nun eine kleine Pause einlegen. Das Gebäude steht auf Holzpfählen direkt im Fluss, bei schönstem Wetter haben wir uns auf die im Fluss schwimmende Terasse gesetzt und ein Bier bestellt. Der Pub ist auch von innen sehr gemütlich eingerichtet. Der Service war sehr freundlich und schnell. Wie überall in Norwegen ist auch hier das Bier nicht gerade günstig, Studenten bekommen aber einen ordentlichen Rabatt, so das auch viele junge Menschen hierher kommen.


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    Mit dem Besuch des Pubs endete unser Tag in Trondheim. Wir haben uns sofort in diese wunderschöne, vielseitige Stadt verliebt und werden sicher wiederkommen.

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    Inhaltsverzeichnis

    1. Der Hafen

    2. Taxen

    3. Mietwagen

    4. Raumabahn

    5. Landausflüge buchen

    6. Unser Tag in Andalsnes


    Åndalsnes mit seinen 2200 Einwohnern liegt am Ende des Isfjords, der vom Romsdalsfjord abgeht. Schon die Fahrt durch den Romsdalsfjord ist wunderschön, Ihr solltet sie unbedingt genießen. Åndalsnes ist umgeben von hohen Bergen. Die Region Romsdal lockt im Sommer Wanderer und Kletterer an, im Winter ist sie ein beliebtes Skigebiet. Angler aus aller Welt finden im Fluss Rauma, der hier in den Fjord fließt viele Lachse. Die Trollwand, die mit 1700 Metern die höchste Steilwand in Europa ist und der Trollstigen, eine Bergstraße mit atemberaubenden Serpentinen sind bekannte Sehenswürdigkeiten in der Nähe.

    Der Hafen

    Bild Quelle: Rita Asztalos auf PixabayBild Quelle: Rita Asztalos auf Pixabay

    Die Kreuzfahrtschiffe legen direkt in Åndalsnes am Tindekaia an. Hier gibt es kein Kreuzfahrtterminal. Am Ende des Piers biegt Ihr rechts in Richtung Zentrum ab, nach 200 Metern seid ihr am Bahnhof von Åndalsnes, hier findet Ihr die Touristeninformation sowie ein Taxiservice. Gegenüber vom Bahnhof befindet sich das Tindesenter, hier könnt Ihr diverse Kletterkurse und Touren buchen.

    zu Fuß

    Åndalsnes ist sehr übersichtlich und kann gut zu Fuß erkundet werden. Lohnenswerte Ziele hat das Örtchen nicht zu bieten, dafür aber schöne Wanderwege.

    Sehr beliebt, aber durchaus anspruchsvoll ist eine Wanderung auf dem Wanderweg Romsdalstrappa. Dieser führt auf den Hausberg Nesaksla mit seiner Aussichtsplattform Rampestreken. Der Einstieg in den Wanderweg ist bei google maps unter Rmpestreken Starting Point zu finden. Er liegt in der Nähe des Hotels Bellevue. Der Aufstieg ist nicht ganz einfach, es geht über Wurzeln und Steintreppen, angemessenes Schuhwerk ist Pflicht.


    Bild Quelle: visitnorway.deBild Quelle: visitnorway.de

    Taxen

    Taxen stehen in Åndalsnes nicht bereit, in der Touristeninformation gibt es einen Taxiservice.

    Mietwagen

    In Åndalsnes sind die Mietwagenfirmen Avis und Hertz vertreten. Avis hat seine Station im Grand Hotel Bellevue ca Meter vom Hafen entfernt. Hertz hat seine Station im Industriegebiet ca. 1,5 km vom Hafen entfernt.

    Raumabahn

    Eine Fahrt durch die vielleicht spektakulärsten Bderformationen Norwegens bietet die Raumabahn. Der Bahnhof ist nur 200 Meter vom Hafen entfernt und nicht zu verfehlen. Gut machbar ist eine Fahrt von Àndalsnes bis Bjorli und wieder zurück.

    • Abfahrt Åndalsnes 07:36 und 09:29 Uhr, im Sommer noch zusätzlich um 14:29 Uhr.
    • Abfahrt Bjorli 12:41 und 14:41 Uhr

    Die Fahrt dauert je nach Verbindung 40-50 Minuten und kostet pro Person ca. 15€ pro Strecke. Die Tickets könnt Ihr im Zug oder direkt online buchen.


    Bild Quelle: visitnorway.deBild Quelle: visitnorway.de

    Åndalsnes 30.06.15

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    Euer Vertrauen ist mehr sehr wichtig, ich verwende Empfehlungslinks, wenn Ihr über diese Links etwas kauft oder bucht, erhalte ich eine kleine Provision. Euch entstehen dadurch keine Mehrkosten und Ihr könnt auf diese Weise meine Arbeit ganz einfach unterstützen. Vorab schon mal ein großes Dankeschön. Eure Elke


    Inhaltsverzeichnis

    1. Åndalsnes

    2. Mythos Troll

    3. Die Trollwand

    4. Der Trollstigen

    5. Gudbrandsjuvet

    6. Valldal

    7. Sylte

    Åndalsnes 30.06.15

    Åndalsnes mit seinen 2200 Einwohnern liegt am Ende des Isfjords, der vom Romsdalsfjord abgeht. Schon die Fahrt durch den Romsdalsfjord ist wunderschön, Ihr solltet sie unbedingt genießen. Åndalsnes ist umgeben von hohen Bergen. Die Region Romsdal lockt im Sommer Wanderer und Kletterer an, im Winter ist sie ein beliebtes Skigebiet. Angler aus aller Welt finden im Fluss Rauma, der hier in den Fjord fließt viele Lachse. Die Trollwand, die mit 1700 Metern die höchste Steilwand in Europa ist und der Trollstiegen, eine Bergstraße mit atemberaubenden Serpentinen sind bekannte Sehenswürdigkeiten in der Nähe.


    Ausführliche Informationen zum Hafen, zu örtlichen Anbietern, öffentlichen Verkehrsmitteln und Ausflügen auf eigene Faust in Andalsnes habe ich hier hinterlegt.


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    Der Mythos Troll

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    Bevor ich zu den Sehenswürdigkeiten um Andalsnes komme, ist es vielleicht jetzt an der Zeit sich mit einem Wesen zu beschäftigen, an dem man in Norwegen nicht vorbei kommt: dem Troll. Ihnen begegnet man wirklich überall, vor Restaurants, Geschäften, Aussichtspunkten und in den Regalen von Souvenirläden. Ein Troll ist ein Kobold und ein Fabelwesen der nordischen Mythologie. Man findet sie in ganz Skandinavien und als es uns Menschen noch nicht gab, herrschten die Trolle zusammen mit den Elfen und Zwergen. Eigentlich sind sie gutmütige Wesen, wer sie aber ärgert wird es bereuen, sie werden schnell zornig und neigen dann auch zu Gewalt. Trolle leben hauptsächlich in Wäldern und Gebirgen, werden sehr alt und sind sehr unterschiedlich. Manche sind riesengroß, andere wiederum zwergenhaft.


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    Trolle sind scheu und nachtaktiv, daher sehen wir sie eher selten. Die beindruckende Bergwelt Skandinaviens geht auf jene Trolle zurück, die bei Sonnenaufgang nicht rechtzeitig in ihre Höhle fanden und zu Stein wurden. Es gibt verschiedene Arten von Trollen:

    Der Dovregubben ist der mächtigste aller Trolle.

    Der Nøck lebt in Seen und Teichen und zieht gern Angler hinab in sein Reich.

    Der Sjøtroll lebt im Salzwasser und meint es nicht immer gut mit den Fischern. Er kann Stürme heraufbeschwören und zerschlägt Schiffe und Boote.

    Die Nisser helfen im Haus und auf dem Hof, wenn man Ihnen kleine Gaben zukommen lässt.

    Der Skogtroll ist ein einäugiger Waldtroll, der Bäume ausreißt und damit Menschen erschlägt, die sich nach Einbruch der Dunkelheit in den Wald wagen. Es gibt aber auch ganz kleine Waldtrolle, die Wanderern gern ein Bein stellen.

    Der Fossetroll lebt hinter Wasserfällen.

    Und dann gibt es noch die Huldras. Sie sind blonde, liebliche weibliche Trolle, die allerdings einen Ringelschwanz und einen dicken Hintern haben. Sie locken Männer in den Wald, von denen keiner je zurückkam.

    Solltet ihr jemals einem Troll begegnen, seid nett zu ihm, dann wird er Euch genauso schützen wie er das mit seinem Wald macht. Für den Fall das ihr auf einen bösen Troll trefft, habt immer eine Taschenlampe dabei, um ihn in Stein verwandeln zu können.

    Die Trollwand

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    Die Trollwand (Trollveggen) ist die höchste Steilwand Europas. Sie gehört zum Bergmassiv Trolltindene in der Kommune Rauma. 1700 Meter ragt die Trollwand in die Höhe. Der senkrechte Teil der Wand ist 1000 Meter hoch und ragt 50 Meter über. In der Wand gibt es mehrere Kletterrouten, die Trollryggen Route ist die längste Kletterroute Europas. Sie wurde 1958 von Arne Randers Heen und Ralph Høibakk durchstiegen. Sie ist mit 3.5 km die längste Strecke Europas und die erste Strecke Norwegens, die eine Übernachtung in der Wand erforderlich machte. Die Trollwand selber galt viele Jahre als unbezwingbar. 1965 starteten ein norwegisches und ein englisches Team den Versuch die Wand zu durchsteigen. Sie brauchten 14 Tage, die Norweger waren einen Tag früher am Ziel.

    1980 sprang der FinneJorma Öster als erster Basejumper von der Trollwand in die Tiefe. Das lud viele weitere Basejumper ein, ihm zu folgen. Da es aber in der Folge mehrere Todesopfer und gefährliche Rettungseinsätze gab, sind Sprünge aus der Wand seit 1986 verboten.

    Der Trollstigen

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    Der Trollstigen ist die meistbefahrene Panoramastraße Norwegens. In 11 Haarnadelkurven schlängelt sich der Trollstigen vom Tal Isterdalen zur Passhöhe Stigøra hinauf. Er verbindet die Stadt Åndalsnes mit der Ortschaft Valldal. Die Straße ist nur im Sommer geöffnet, im Winter wird sie aus Sicherheitsgründen gesperrt. Oben auf der Passhöhe befindet sich ein Besucherzentrum mit großem Parkplatz. Von hier aus geht man einen kurzen Weg zu einer Aussichtsplattform, die direkt über dem Stigfossen Wasserfall liegt und einen wunderschönen Ausblick auf die Straße und das Tal bietet.


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    Gudbrandsjuvet

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    Auf unserem Weg nach Valldal legten wir noch einen Stopp bei der Schlucht Gudbrandsjuvet ein. Der Fluss Valldøla hat diese fünf Meter breite und 20-25 Meter tiefe Schlucht in tausenden von Jahren aus dem Fels gegraben. Im Laufe der Zeit sind hier bizarre Felsformationen entstanden. Mittlerweile ist die Schlucht ein beliebtes Touristenziel. Aus diesem Grunde wurden entlang des Flusses Plattformen und Wege aus Glas gebaut, die einen spektakulären Blick auf die traumhafte Natur bieten. Auch für diese schöne Sehenswürdigkeit gibt es eine Sage. Nach dieser hat im 16. Jahrhundert ein Mann namens Gudbrand eine Braut geraubt und wollte sich mit ihr aus dem Staub machen. Er konnte sich vor seinen Verfolgern mit einem beherzten Sprung über die schmalste Stelle der Schlucht retten. Man erklärte ihn für vogelfrei und er lebte bis an sein Lebensende in einer Steinhütte in einem Seitental oberhalb der Schlucht. Es wird auch heute noch Gudbrandstal genannt. Die Sage verrät nicht, ob Gudbrand bei seinem Sprung über die Schlucht die geraubte Braut mitnehmen konnte.


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    Valldal

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    Das Tal Valldal ist das nördlichste kommerzielle Obstanbaugebiet Europas. Hier wachsen Himbeeren, Morellen und an den sonnigen Hängen von Linge sogar Aprikosen und Weintrauben. Berühmt ist Valldal allerdings wegen ganz anderen Früchten: den Erdbeeren. Auf den 40 km vom Trollstiegen bis zum Norddalsfjord reiht sich ein Erdbeerfeld an das andere. Warum diese Erdbeeren so süß und lecker sind, ist schnell erklärt. Hier werden unter anderem besonders schmackhafte Sorten angebaut, die bei uns kaum verbreitet sind. Außerdem bekommen die Erdbeeren durch die langen Tage viel Sonne und reifen sehr lang. Die gute Luft in Valldal trägt darüber hinaus zum guten Geschmack bei.

    Sylte

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    In Sylte am Norddalsfjord hatten wir eine Pause mit Mittagessen. Nach dem Essen haben wir die restliche Zeit genutzt, um die Aussicht in den Fjord zu genießen und uns ein wenig umzuschauen. Das idyllische Örtchen Sylte hat 400 Einwohner, durch die Lage direkt am Fjord ist Sylte aber ein beliebtes Ziel von Touristen. Kleine Hütten mit Blick auf den Fjord laden zu einer Übernachtung ein. Nun war es an der Zeit zum Hafen zurück zu fahren. Unsere letzte Station Bergen erwartete uns.