Beiträge von JasperCanada

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    Für den Transfer in zwei verschiedene Hotels hatten wir vorher via Viator beim Anbieter MTOTOUR Chile für vier Personen einen Van reserviert. Der Preis war CHF 217, also rund EUR 180. Was ich für die ca. 1.5h ganz OK fand.

    Der Fahrer wartete ausserhalb der Sicherheitszone mit einem Schild und führte uns zu einem modernen und sauberen Van. Obwohl bei der Bestellung nur von einem Hotel die Rede war, war es problemlos, das andere mitreisende Pärchen in einem anderen Hotel abzusetzen, ohne Aufpreis. Der Fahrer fuhr forsch, aber immer korrekt, so dass ich nie ein ungutes Gefühl hatte und wir ohne Verzögerung im Hotel ankamen. Würde ich also weiterempfehlen.

    Wir hatten über ein Portal (ist egal welches - geht um den Anbieter vor Ort) bei Alamo einen Mietwagen gebucht. Die Öffnungszeiten waren mit 8.00 angegeben, auch Sonntags (am Tag, an dem unser Schiff, die Norwegian Sun auf der Route Buenos-Aires nach San Antonio dort anlegt). An der Türe selber stand dann aber 9.30h, und von Sonntag überhaupt nichts mehr.

    Und so war auch um 9.30h niemand da.

    Nach mühsamer telefonischer Kontaktaufnahme (wir hatten keine Auslandsoption und mussten uns auf dem Tourismusbüro aushelfen) tauchte dann der Agent auf und versuchte sich mit fadenscheinigen Argumenten zu rechtfertigen. An eine Fahrt war angesichts der fortgeschrittenen Zeit aber nicht mehr zu denken.

    Eine Bekannte aus einem anderen Forum hatte offensichtlich 4 Wochen zuvor genau die gleich schlechte Erfahrung mit dieser Agentur gemacht.


    Aufgrund dieser Erlebnisse würde ich davon abraten, falls jemand in Ushuaia einen Mietwagen nehmen will, den bei Alamo oder National (es ist genau die gleiche Agentur) an der Belgrano 96 zu mieten. Der Franchisenehmer dort ist absolut unzuverlässig und diesen Tag Ärger kann man sich gerne ersparen.

    Wo wir allerdings Probleme hatten, war mit dem Kleingeld, das man halt doch hin und wieder braucht. Sei's für ein Getränk am Kiosk oder ein Souvenir an einem Marktstand. Natürlich werden auch USD als Bargeld akzeptiert, wenn man aber nur etwas kleines kaufen will, gehen einem die "kleinen" Dollarnoten schnell aus. Also davon würde ich das nächste mal viel mehr mitnehmen. Und zuerst hatten wir viel Mühe, einen Ort zu finden, wo man überhaupt Geld (Euro oder Schweizer Franken) wechseln kann. In der Florida haben wir dann ein paar gefunden. Aber die wiederum wollten nur grosse Noten (so ab 100) wechseln, und wir hatten explizit kleine mitgenommen, weil wir dachten, dass die eher getauscht würden und wir mehr Flexibilität hätten. Es gibt dort auch viele Private, die wechseln wollen. Das haben wir aber aus Furcht und Warnungen vor Betrug nicht gemacht.
    Geldautomaten funktionierten vielfach nicht (nach Eingabe aller Details kam eine Meldung, dass eine Auszahlung nicht möglich sei. Was ein ungutes Gefühl hinterliess, ob nun doch nicht eine Belastung der Karte erfolgt) und dort wo es funktionierte, war es wegen der zusätzlichen Gebühren recht teuer. Im Verhältnis sowieso, weil wir ja nicht grosse Beträge beziehen wollten.


    Ich würde also empfehlen, wenn man nur relativ kurze Zeit dort ist, viele 1-Dollar Noten mitzunehmen oder dann am Flughafen 100 Euro zu wechseln, damit man einfach etwas Kleingeld in Lokalwährung bei sich hat. In Geschäften oder Restaurants mit der Karte zu bezahlen war aber nirgends ein Problem.

    In Buenos Aires haben wir mit dem Hop On - Hop Off Bus gute Erfahrungen gemacht. Nicht sehr originell, ich weiss. Aber es war wirklich sehr praktisch und sicc. Er bietet 3 verschiedene Routen an, die alle interessanten Quartiere abdeckt. Und von der Perspektive her einfach super. Wegen der vielfach geäusserten Sicherheitsvorbehalte (geht nicht alleine dort hin, etc.) eine sehr sichere Methode, sich doch alles mehr oder weniger anzusehen. Ausserdem ist er volle 24h gültig. So sind wir am ersten Tag einfach rumgefahren und am 2. Tag, nochmals mit dem Bus, an 2 Orte gefahren, die wir noch etwas weiter erkunden wollten.

    Den Preis müsste ich nochmals genau nachschauen, war aber so um die 25 bis 30 Euro.


    Wo wir allerdings Probleme hatten, war mit dem Geld. Den Bus konnten wir zwar im Hauptbüro mit der Karte bezahlen. Und natürlich werden auch USD als Bargeld akzeptiert, wenn man aber nur etwas kleines kaufen will, gehen einem die "kleinen" Dollarnoten schnell aus. Also davon würde ich das nächste mal viel mehr mitnehmen. Und zuerst hatten wir viel Mühe, einen Ort zu finden, wo man überhaupt Geld (Euro oder Schweizer Franken) wechseln kann. In der Florida haben wir dann ein paar gefunden. Aber die wiederum wollten nur grosse Noten (so ab 100) wechseln, und wir hatten explizit kleine mitgenommen, weil wir dachten, dass die eher getauscht würden und wir mehr Flexibilität hätten. Es gibt dort auch viele Private, die wechseln wollen. Das haben wir aber aus Furcht und Warnungen vor Betrug nicht gemacht.

    Dank dem Tip von Renate haben nun auch wir vorab einen Wagen in Puerto Madryn gemietet (wir werden am 6. Februar dort sein).


    Gegenüber 2 Portalen ( beide so um 95 Euro rum) sind wir diesmal allerdings direkt beim Anbieter (Alamo diesmal) einiges günstiger geblieben. Auto kostet, inkl. Steuern und alle Versicherungen, USD 75.


    Muss nicht immer so sein, aber unbedingt Preise vergleichen.


    Danke, Renate nochmals für die umfangreichen Tipps. Wir fliegen morgen via Amsterdam nach Buenos Aires.

    Ja, die Battlefields interessieren mich dann schon auch noch. Ein grosses Infanteriegefecht war ja nur wenige Kilometer ausserhalb Stanley auf der Wireless Ridge. Die Tour zur Bluff Cove Lagoon dauert ja nur etwa 3 h und man fährt auch durch die Schlachtfelder von 1982. Vielleicht können wir dann auf dem Rückweg dort aussteigen und dann die 3 km zu Fuss zurück. Oder wir fahren dann lokal nochmals los. (Ich nehme an, die Damen min meiner Gruppe wollen dann allefalls eher etwas Shopping machen in Stanley, sofern man das kann). Und, wie Du richtig sagst, falls dann überhaupt getendert werden kann.

    Wie ist das eigentlich mit Eurer Buchung, angenommen, man kann gar nicht an Land? Kriegt Ihr da das Geld zurück? Oder musste man noch gar nicht bezahlen?

    Hallo zusammen

    Wir werden am 8. Februar 2019 mit der Norwegian Sun in Port Stanley auf den Falklands sein. Ich habe individuell was gesucht und schliesslich von http://www.falklandspenguin.com die Antwort erhalten, dass sie, wenn ein Kreuzfahrtschiff im Hafen ist, ihre Reisen exklusiv für die Reederei bereithalten und der Ausflug dann nur via NCL buchbar sei.

    Das haben wir nun gemacht, weil ich annehme, dass auch andere lokale Anbieter, wenn es diese dann geben sollte, so verfahren. Und die andere Tour zum Volunteer Point, falls denn überhaupt individuell verfügbar und nicht das ganze Kontingent ebenfalls an NCL vergeben, mit 6 h Dauer für die voraussichtliche Landgangdauer individuell zu knapp wird, wenn nicht durch NCL das Warten garantiert ist.

    Aber vielleicht hat ja jemand von Euch mehr oder andere Erfahrungen.

    Hallo Renanati. Erfahrung habe ich leider nicht, doch auch wir sind am Planen unserer Reise. Wir selbst sind am 6. 2.2019 in Puerto Madryn. Punta Tombo kannte ich nicht, habe jetzt aber gegoogelt und sieht sehr interessant aus. Allerdings scheint das mir zu weit zu sein. Gibt ja total 6h Fahrzeit an. Unser Schiff wird 8.5 h im Hafen sein. Wenn man nun 2 h für das Ausschiffen, Mietwagen holen und abgeben und wieder Boarden einrechnet (und das ist aus Erfahrung an anderen Orten nicht zu viel), bleibt wirklich nicht mehr viel Zeit.
    Und wenn ich dann sehe, was ein Mietwagen in Puerto Madryn kostet (so um die 100 CHF) gegenüber einer Tour eines lokalen Anbieters (ca. 50 CHF), so ist ein Mietauto vermutlich für uns keine wirkliche Alternative.
    Aber ich bin auf alle Fälle gespannt, was für Ausflüge Ihr so ins Auge fasst resp. schlussendlich macht. :)

    En Gruess, Rolf

    Sagen kann ich zwar noch nicht viel dazu. Aber im Vorfeld unserer Reise hatte ich mit diesem Anbieter Kontakt und er macht mir einen sehr guten Eindruck. Anfragen wurden sehr schnell beantwortet. Gebucht habe ich alkerdings noch nichts, weil bei uns noch unklar ist, ob wir zu zwei, viert oder gar zu sechst sein werden. (Februar 2019)



    http://www.uruguay-erleben.de/…sfluege-fuer-kreuzfahrer/


    Wir stecken keine Gruppen oder Paare zusammen. Alles individuell und persönlich. Bei uns wird geplaudert und gelacht und keine Wissenpakete an historischen Daten abgeliefert. Geht aber auch, wenn gewünscht.


    Wir bieten Montevideo Entdeckungstouren ganz nach Wunsch an. Das heisst, liegt euch etwas Besonderes am Herzen, integrieren wir dies mit in unsere Tour. Manch einer legt einen Fokus auf Museen, ein anderer möchte lieber gut speisen etc, anstatt die Anlaufstellen der Touristen-Massen zu besuchen. Auch versuchen wir zum Beispiel die Stosszeiten im Gaucho Museum durch eine geschickte Zeitplanung zu umgehen, was nicht ganz einfach ist.

    Ansonsten kutschieren wir mit unserem Kleinwagen zu einigen interessanten bekannten und weniger bekannten Locations, darunter Stränden, Leuchtturm, Altstadt, Mercado del Puerto usw. Alles verraten wir hier aus verständlichen Gründen nicht.

    Wir erzählen euch eine Menge über das Leben vor Ort. Wir haben ja zudem eine Uruguay-Auswanderer-Agentur und wissen daher was unsere Gäste interessiert — etwas Geschichte ist selbstverständlich auch mit dabei. Inklusiv ziegen wir euch wie man das Uruguay Nationalgetränk Mate wie die Gauchos zubereitet.


    Preis liegt bei 140 Euro pro Kopf. Wir werden in diesem Fall (4 Leute) mit 2 kleinen Wagen fahren. Einfach, weil wir Sicherheiten bieten. Wir entfernen uns ja etwas aus der Stadt. Dazu herrscht zu manchen Zeitpunkten starker Verkehr. Ein grosser Van rentiert sich nicht für so eine kleine Gruppe. Wir touren den ganzen Tag mit euch. Auch ein paar Schritte laufen sind mit drin, dazu ein Mate-Zubereitungskurs.

    Grüsse Martin

    Ganz herlichen Dank, Domi


    Genau. Lange Zeit war Valparaiso die Anlegestelle für Kreuzfahtrtschiffe und meistens Endstation einer Südamerika Umquerung über Kap Hoorn. Die meisten Passagiere (wenn nicht auf einer Weltumrundung) verlassen oder boarden dort das Schiff auf oder zum Weg nach Santiago de Chile. Die Hauptstadt Chiles ist da meistens Ausgangs- oder Endpunkt eines "Pakets".


    Seit einiger Zeit (ich meine, ich hätte gelesen, erst seit Frühjahr 2017), wird alternativ nun auch San Antonio (das in Chile, nicht Texas 😄) angelaufen. Mindestens von NCL. Dieses befindet sich rund 60 km südlich von Valparaiso. Die Gründe dafür kenne ich nicht, werde mich aber weiter schlau machen und berichten. Gibt in englischsprachigen Foren einige Artikel dazu.


    Das hier habe ich zu San Antonio eben gefunden. Scheint selbst nicht besonders interessant zu sein, wenn die Hauptsehenswürdigkeit der Hafen ist. Aber wer weiss, besonders auf eigene Faust liegen auch dort vielleicht Überraschungen bereit. 😄


    San Antonio befindet sich in Chile und gehört zu der Region Valparaiso; die Stadt wird von etwa 85 650 Menschen bewohnt. Sie liegt an der Küste des Pazifischen Ozeans und besitzt einen großen bedeutenden Hafen; 1810, im Zuge des chilenischen Unabhängigkeitskrieges, wurde er als „Puerto Mayor“ („wichtiger Hafen“) bezeichnet. Heute ist er einer der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt, außerdem wichtigster Wirtschaftsfaktor, da er dem Export von Kupfer und der Fischerei dient. Die Region wird ab und zu von Erdbeben heimgesucht – 1985 beispielsweise wurde die Stadt zu 80% von einem verheerenden Erdbeben zerstört. Für Touristen ist das Gebiet aufgrund seines milden maritimen Klimas und der schönen Sandstrände interessant. Die Stadt liegt in hügeligem Gebiet und nördlich des Flusses „Rio Maipo“, der dort in den Pazifik mündet. In der Nähe befinden sich außerdem die bekannte Isla Negra und auch die Hauptstadt von Chile, Santiago, ist nur etwa 110 km entfernt.

    Hallo Domi


    Mich würde unter der neuen Kategorie Südamerika die Häfen


    Rio de Janeiro

    Buenos Aires

    Montevideo

    Falkland Islands

    Puerto Madryn

    Ushuaia

    Punta Arenas

    Puerto Chacabuco

    Puerto Montt

    San Antonio

    Valparaiso

    Santiago de Chile


    interessieren. Dauert aber noch ein Jährchen, bis ich selbst etwas dazu beitragen kann. :)

    Hallo zusammen

    Ich möchte mal ein Thema anreissen von dem ich weiss, dass es immer wieder kontrovers diskutiert wird und hoffe, hier nicht einen Shitstorm lozutreten. Deshalb bitte ich auch, etwelche Kommentare nicht negativ zu werten, da es wohl kein richtig und falsch gibt und es für den jeweils Schreibenden so stimmt. Vielmehr interessiert mich einfach, wie Ihr das handhabt, so dass sich jeder aus der hoffentlichen Vielzahl von Rückmeldungen seine eigene Meinung bilden kann.


    Es geht wieder mal um das Thema Trinkgelder. Konkret, wenn Ihr irgendwo eine City- oder Tagestour bucht. Sei es privat oder via einen Anbieter/Agentur auf dem Internet. Gebt Ihr da jeweils dem Guide oder dem Fahrer was, wenn ja wieviel etwa, oder nur wenn es wirklich aussergewöhnlich war. Und wenn einem der Guide ein seiner Meinung nach besuchenswertes Restaurant zeigt, lädt Ihr ihn dann ein? Oder Eintritte oder Busfahrten etc., wenn die nicht schon explizit inbegriffen sind?


    Freue mich auf eine angeregte (und bitte nicht gehässige) Diskussion. :)


    En Gruess, Rolf

    Grüezi mitenand

    Auch von meiner Seite eine kurze Vorstellung. Meine Frau und ich sind Ü50 und eigentliche Reisefreaks. Alleredings nicht immer nur mit dem Schiff, sondern mit allem möglichen, am liebsten aber schon individuell. Bald geht es nach Thailand, dann im Sommer wie schon letztes Jahr nach West-Kanada und im Herbst bin ich dann mein eigener Kapitän auf einem Hausboot in Frankreich. Seit einiger Zeit hat es uns aber schon auch das Kreuzfahren angetan, weshalb wir auch immer wieder auf der Suche nach individuellen Ausflügen sind. Vergangenes Jahr waren wir in der Karibik und haben eigentlich alle Ausflüge selbst organisiert. Deshalb ist natürlich auch so ein Forum Gold Wert. Die nächste grosse Schiffsreise wird uns in gut einem Jahr von Buenos Aires zu den Falkland Inseln, rund um Kap Hoorn nach Patagonien und Santiago de Chile führen. Insbesondere hier weiss ich noch nicht sehr viel Aktuelles über die Destinationen, obwohl ich schon am Start und Zielort war. Aber es ist ja auch noch ein Weilchen hin.... :)