Beiträge von ibinda

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    Auch wir waren mit der Norwegian Star im Januar 2020 vor Ort und buchten über ein deutsches Mietwagenportal, mit dem wir bisher beste Erfahrungen machten, ein Auto....es war unser erster Tenderhafen in Chile bzw. auch die erste Autoanmietung in Südamerika....wir waren sehr frühzeitig an Land... denn das Schiff war etwas zu früh angekommen und noch bevor die Reisenden mit gebuchten Ausflügen von Bord gehen konnten, gab es freie Tenderzeiten, für die man sich einfach nur zum Ausgang begeben musste...wir nutzten die Chance und gingen zu Fuß in die Innenstadt, um dort zu frühstücken. Leider hatte nur McDonalds offen, aber es war interessant und auch anders als gewohnt.


    Angekommen bei unserer Mietwagenstation dokumentierte unser Vermieter wirklich jeden noch so kleinen Schaden am Auto und wir waren schon fast genervt. Er zeigte uns auch das intakte Reserverad usw.


    Wir hatten einen wunderschönen Tag und waren absolut begeistert von der Umgebung...hatten nur nicht genug Zeit für Frutillar am Schluss.


    Bei der Rückgabe unseres Mietwagens ging der Vermieter zunächst einmal um das Auto herum, prüfte den Tankinhalt und ging dann ganz zielstrebig zur Frontscheibe... dort fand er einen ca 1x1mm goßen Steinschlag ganz nahe unten bei den Scheibenwischern, den es am Vormittag angeblich nicht gab und den er uns jetzt anlastete...


    wir waren sehr enttäuscht vom Verhalten unseres Vermieters, aber sehr begeistert von der Umgebung

    Wir waren mit der "Norwegian Star" Ende Januar 2020 in Port Stanley auf den Falklandinseln, zugleich einer der Tenderhäfen auf unserer Reise. Sehr, sehr lange dauerte es, bis wir endlich auf der Insel ankamen, weil wir keinen Ausflug über das Schiff gebucht hatten. Die Anfahrt von der Ankerstelle zur Insel dauert ungefähr 20 Minuten (bei den anderen Häfen nur ca 5 Minuten), so dass im Schiff irgendwann eine irre lange Schlange an Menschen zu den Tenderbooten anstand und wir erst sehr spät die Insel errreichten.


    Begründet wurde das seitens des Schiffmanagements mit den widrigen Wetterverhältnissen und der eben relativ langen Fahrt zur Insel. Bei unserer Reise war das Meer allerdings wirklich absolut ruhig und deshalb sicherlich keine Entschuldigung für die langen Wartezeiten.


    Wir hatten bestes Wetter erwischt und wollten ursprünglich zum "Bertha´s Beach". Am Hafenausgang beim offiziellen Tourismusbüro waren mehrere offizielle kleine Stände, wo man Shuttles zum Bertha´s Beach und zur Gypsy Cove buchen konnte. Die Shuttlebusse zum Bertha´s Beach waren leider schon unterwegs und weitere Einsätze fraglich und wir hätten noch einmal fast 1 1/2 Stunden warten müssen. Bertha´s Beach ist relativ weit entfernt von Port Stanley.


    So nahmen wir kurzerhand einen Bus-Shuttle zur nur 10 Fahrminuten entfernten "Gypsy Cove" (20 Dollar pro Person) und wurden nicht enttäuscht http://falklandtravel.com/gypsy-cove.html. Zwar waren die erwachsenen Pinguine nur relativ weit weg am Meeresufer zu beobachten, jedoch ist schon die Landschaft unbedingt einen Besuch wert. Außerdem bekamen wir noch so einige sehr junge Magellanpinguine, die sich schon alleine aus dem Unterschlupf trauten und darauf warteten, dass ihre Eltern vom Strand mit Futter zurückkommen, aus nächster Nähe zu sehen.


    Man kann mit jedem der Busse, die an der Bucht stehen und die nicht vom Schiff aus gebucht sind, jederzeit in den Ort Port Stanley zurückfahren.


    In Port Stanley kann man einen schönen Spaziergang durch den Ort machen und dort unter anderem die südlichste Kathedrale der Welt besuchen. Interessant ist dort, dass der hintere Teil der Kirche zu einem Cafe und zu einer Art Kinderspielplatz umfunktioniert wurden und dass vor dem Eingang die Kreuzfahrtpassagiere mit Plakaten sehr nett zu einem Besuch eingeladen werden.

    Wir waren im Januar 2020 mit "Norwegian Star" in Chacabuco unterwegs und hatten im Vorfeld vergeblich nach Alternativen zu vom Schiff angebotenen Ausflügen gesucht. Unser dann über das Schiff gebuchte Ausflug nach "Coyhaique und Simpson Valley" und war landschaftlich sehr interessant, aber nicht billig und superschlecht organisiert.


    Obwohl es vor Ort zunächst so aussieht, als gäbe es keine örtlichen Anbieter, ist dem nicht so. Man muss wirklich zum Hafenausgang hinaus und eine wirklich kleine Anhöhe hinaufmarschieren, dann kommt ein kleiner Park auf der rechten Seite und dort stehen bei schönen weißen Igluzelten die Anbieter vor Ort mit ihren Taxis und Kleinbussen. Wir haben Mitfahrer getroffen, die die gleiche Tour wie wir mit dem Taxi machten und dabei zu viert insgesamt 80 Dollar bezahlten. Allerdings waren da eine Spanierin und ihr perfekt spanischsprechender Ehemann dabei, so dass der Preis wohl an der untersten machbaren Grenze anzusiedeln ist

    Wir waren im Januar 2020 mit "Norwegian Star" in Chacabuco unterwegs und hatten im Vorfeld vergeblich nach Alternativen zu vom Schiff angebotenen Ausflügen gesucht. Unser dann über das Schiff gebuchte Ausflug nach "Coyhaique und Simpson Valley" und war landschaftlich sehr interessant, aber nicht billig und superschlecht organisiert.


    Obwohl es vor Ort zunächst so aussieht, als gäbe es keine örtlichen Anbieter, ist dem nicht so. Man muss wirklich zum Hafenausgang hinaus und eine wirklich kleine Anhöhe hinaufmarschieren, dann kommt ein kleiner Park auf der rechten Seite und dort stehen bei schönen weißen Igluzelten die Anbieter vor Ort mit ihren Taxis und Kleinbussen. Wir haben Mitfahrer getroffen, die die gleiche Tour wie wir mit dem Taxi machten und dabei zu viert insgesamt 80 Dollar bezahlten. Allerdings waren da eine Spanierin und ihr perfekt spanischsprechender Ehemann dabei, so dass der Preis wohl an der untersten machbaren Grenze anzusiedeln

    Wir waren Anfang Februar 20 dort und machten in Montevideo eine Tour mit dem Hop-on-Hop-off-Bus (ca. 25 Euro). Wir können die Tour leider nicht empfehlen, weil die Busse nur im 1-Stunden-Rhythmus fahren und zumindest unser Bus in einem schlechten Zustand war. Die Lautsprecheranlage funktionierte über längere Zeit nicht und die Reiseleiterin an Board tauschte zunächst die Kopfhörer fast aller Mitfahrenden aus, was ebenfalls nicht half. Erst nachdem der Bus den Motor einmal neu startete, konnte man die Ansagen einigermaßen verstehen.


    Uns wurden nach Verlassen des Hafenbereichs (also hinter dem Hafentor und Touristenbüro) überwiegend Touren in Minibussen für 20 - 25 Dollar angeboten. Einer von den Anbietern sprach auch sehr gut Deutsch, aber wir wissen natürlich nicht, ob der immer da ist. Auf jeden Fall würden wir das nächste Mal eher einen Minibus als den Hop-on-Hop off nehmen.


    Anschließend marschierten wir noch 2-3 Stunden durch die sehr schöne Innenstadt und probierten im alten Mercado direkt beim Hafen ein leckeres Steak.

    Dringend raten würden wir allen, die so wie wir vor oder nach der Schiffsreise noch länger in Buenos Aires bleiben, Bargeld mitzunehmen (Dollar oder Euro). An den Geldautomaten bekommt man nur etwa 100 Dollar täglich (und wir haben es am Anfang an einigen ausprobiert, mehr abzuheben, weil wir es nicht glauben konnten) und das bei horrenden Gebühren von 630 Pesos je Abhebung, unabhängig von der Auszahlungssumme. Selbst wenn ihr nur 1000 Pesos (ca. 15 Euro) abhebt, ist erstens der Kurs (ca 68 Pesos) sehr schlecht und es werden sagenhafte 630 Pesos Gebühren berechnet!!! Bei 4000 Pesos, die wir dann einmalig abhoben, betrugen die Gebühren ebenfalls 630 Pesos.


    In so einigen Geschäften kann man nur bar bezahlen (solo efectivo), in manchen nur mit 10 % Aufschlag auf den Rechnungsbetrag. In Restaurants hatten wir jedoch keine Probleme, mit der Kreditkarte zu bezahlen (zu welchem Kurs dann umgerechnet wird, müssen wir noch abwarten bis zur nächsten Abrechnung). Man wird ständig auf der Straße gefragt, ob man Geld tauschen möchte, was wir dann nach Rücksprache mit anderen Touristen auch machten, obwohl wir das sonst nie machen. Der Umtauschkurs war dann bei ca. 82 Pesos je Euro statt 68 Pesos am Geldautomaten. Die Leute, die einen ansprechen, bringen einen meist in ein Büro, wo oft auch Ausflüge vermittelt werden.


    Wir tauschten dann auch immer beim gleichen Händler, der auch Ausflüge vermittelte, die sehr günstig waren. Es gilt natürlich, sehr vorsichtig zu sein und das Geld vor Ort sofort nachzuzählen, wozu wir durch unserem Händler auch immer wieder aufgefordert wurden. Wir tauschten immer nur ca 50 - 100 Euro, so dass im schlimmsten Fall zumindest der Schaden begrenzt gewesen wäre. Auch solle man laut anderer Reisender darauf achten, dass man keine zerissenen oder alte Scheine bekommt.

    Wir haben in Buenos Aires auch den Hop-on-Hop-off-Bus benutzt und der kostet 1700 Pesos für 24 Stunden und 2200 Pesos für 48 Stunden. Wir nahmen das Ticket für 48 Stunden, da wir im Anschluss an unsere Kreuzfahrt noch 5 Übernachtungen in BA gebucht hatten.


    Wir waren nicht so begeistert von dieser Variante, da die Busse nur alle 20 Minuten fahren, und der Andrang aufgrund der Sommerferien in vielen Teilen Südamerikas sehr groß war. Da es bei uns sehr sehr heiß war (ca. 35 Grad im Schatten), gingen viele Busse kaputt (Motor heiß) und wir mussten auf der Strecke einige Male aussteigen und auf die nächsten Busse warten. Viele bestätigten uns aber, dass es in BA nur ganz ganz selten so heiß sei.


    Ich würde beim nächsten Mal ein 1-Tagesticket nehmen, versuchen alle 3 Strecken abzufahren und am nächsten Tag nochmals mit dem Taxi einzelne Stationen anfahren. Taxi fahren ist sehr sehr günstig zur Zeit und bei mehr als 2 Personen ziemlich sicher billiger als die Bus-Tickets. Allerdings verschaffen auch wir uns ganz gerne in einem Bus eine erste Übersicht von einer Stadt.

    Hallo renanati, vielen Dank für deine Tipps!


    Wir haben jetzt in Puerto Montt einen Mietwagen gebucht und auch schon eine schöne Tour ausgesucht.


    Für Puerto Chacabuco haben wir keine Mietwagen gefunden und jetzt mal vorläufig den von NCL angebotenen Ausflug "Coyhaique und Simpson Valley" gebucht. Weiß jemand, ob man auch vor Ort relativ problemlos eine ähnliche Tour buchen kann? Ich verstehe auch einigermaßen Spanisch.


    In Punta Arenas gibt es derzeit nur SUVs zu mieten und uns würde eine Fahrt nach "Fort Bulnes" und zum "Magellan´s Strait Park" interessieren, evtl auch mit dem Taxi. Weiß jemand, ob das problemlos möglich ist?


    In Ushuaia klingt für uns eine Fahrt in den nahegelegenen Nationalpark "Tierra del Fuego" recht interessant, hier sind aber wiederum keine Allradfahrzeuge verfügbar als Mietwagen. Ist das auch mit einem Kleinwagen machbar? Auch noch interessant klingt ein Ausflug zum "Glaciar Martial", der ebenfalls nur 7km von Ushuaia entfernt ist, aber scheinbar nur über Schotterpisten erreichbar.


    In Port Stanley würden wir uns sehr für den von renanati empfohlenen "Bertha´s Beach" interessieren, am besten verbunden mit einem Besuch in "Gypsy Cove". Auch hier finden wir keine Mietwagenanbieter.


    In Puerto Madryn sind aktuell ebenfalls keine Mietwagen verfügbar.

    Wir überlegen die Tour mit Taxi zum "Punta Loma" zu machen oder evtl die von NCL angebotene Tour zur Halbinsel Valdes zu machen, die ja schon sehr interessant zu sein scheint.


    In Montevideo werden wir dann wsl die Stadtrundfahrt über NCL buchen, da die Liegezeit der Norwegian Star ja schon eher übersichtlich ist.


    Und @ Lutz und Evi und alle anderen hier


    Was habt ihr schon gebucht?

    Und wo könnten wir uns treffen auf dem Schiff, um vielleicht noch einige Ausflüge gemeinsam zu planen?


    Schönen Abend noch

    :)

    Hallo zusammen,

    auch wir sind dabei und fliegen am 16.01. ebenfalls von Frankfurt aus nach Santiago.


    Wir waren bisher nur mit Aida und Mein Schiff, bzw. mein Mann auch mal mit Costa unterwegs, aber uns hat die Route einfach sehr gereizt.

    Somit ist es unsere Premiere bei NCL und wir sind sehr gespannt.


    Bin gerade mit der Recherche für Ausflüge beschäftigt, scheint nicht ganz einfach zu sein, außer über NCL direkt. Wir buchen auch oft auch eigene Faust, ist aber bei dieser Reise etwas schwierig zum Teil, wie ich finde. Z.B. in Port Stanley sind Ausflüge mit Privatanbietern, die ich gefunden habe, schon ausgebucht oder nahezu ebenso teuer wie die Ausflüge, die auf dem Schiff angeboten werden.


    Würden uns auch über Tipps freuen.


    Viele Grüße und einen guten Rutsch ins neue Jahr wünschen

    Irmi und Karl